Kapitel 5: Unterricht

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„009, geh schonmal in diesen Raum", sprach Papa zu mir. Das Zimmer war genau gegenüber dem Regenbogenzimmer. Es war aber durchaus kleiner.

Als ich es betrat, sah ich, dass schon ein anderer Mann auf mich wartete. Er saß auf einem grauen Stuhl gegenüber einem kleinen weißen Tisch, auf dem eine Cola Dose stand.

„Setz dich hin!", befahl er und deutete auf einen zweiten Stuhl, der genau vor dem Tisch war.

Ich setzte mich und schaute die Cola Dose an: „Warum steht sie da?", fragte ich mich. Der Mann erhebte sich, um die Türe abzuschließen.

Das war nun wirklich unheimlich. „Warum sperrte er mich ein?" Ich spürte wie ich schon wieder starke Kopfschmerzen bekam, denn auch hier war das Licht viel zu grell.

Nun näherte sich dieser Mann mir an und setzte mir ein Gerät auf, das wie er sagte meine Gehirnströme messen sollte. Ich wollte das aber nicht und deswegen sagte ich weinend: „Lass mich! Ich will das nicht!"

Er hörte nicht auf und ich begann zu schreien, so laut ich nur konnte.
Währenddessen riss ich mir das Gerät vom Kopf, ich wollte das alles nicht! Ich wollte nicht eingesperrt sein! Ich wollte frei sein! Mein Herz pochte vor lauter Aufregung stark und mein Kopfweh verstärkte sich.

Ich drehte mich um, weil ich verwundert war, wo dieser Mann denn sei.
Ich traute meinen Augen nicht, er lag am Boden und bewegte sich nicht mehr. Ich war mir sicher, dass er tot war. Habe ich gerade jemanden getötet? Aber wie?

Ich war geschockt, das wurde mir jetzt alles zu viel. Es tropfte auch noch Blut vor mir auf den Boden, deshalb fasste ich mir an die Nase: Ich hatte Nasenbluten, aber nicht nur wenig, meine Hände waren blutverschmiert. Ich war so geschockt und gleichzeitig so verwirrt, dass mir plötzlich schwarz vor Augen wurde.

Als ich wieder zu mir kam...

Peter Ballard-Stranger ThingsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt