Das Londoner Restaurant „Crowns" war ein Ort, an welchem sich die High Society Londons in edler gehobener Atmosphäre zu geschäftlichen Besprechungen treffen und ein vorzügliches Mahl einnehmen konnte.
Das war auch den Fünf oder sechs Paparazzi- Fotografen vor dem Objekt bekannt, die hier regelmäßig Schnappschüsse bekannter Personen des öffentlichen, kulturellen oder wirtschaftlichen Lebens bekamen.
Heute war es auch der Ort, an welchem der Rechtsanwalt Cetric Stowe ein Telefonat seiner nunmehr Ex- Partnerin Felicia Banneman zum Mittag als Bonus serviert bekam. Doch dieses Dessert war für Stowe weniger schmackhaft.
Er saß zu eben dieser Zeit mit seinem Freund und Geschäftspartner Benjamin Brown und dessen Privatsekretärin Cindy zu Tisch und wollte einfach nur den Tag genießen.
„Felicia wirft hin. Sie steigt aus der Partnerschaft und der Kanzlei aus.", sprach Cetric Stowe nur kurz trocken nach dem Telefonat und legte das Handy auf den Tisch neben das Besteck. Mit einem Langen Zug aus dem Weinglas spülte er seinen Frust darüber erstmal herunter.
„Und? Was heißt das?", hakte Benjamin Brown nach, wenngleich er schon verstanden hatte. Mit ernster Miene zog er seine Umarmung um Cindy zurück und starrte auf seinen Anwalt.
„Felicia ist bei mir raus aus der Kanzlei. Sie wechselt zu 'Filch', wird dort einfache Anwältin in der Kanzlei. Ich soll ihre Partnerschaftsanteile zu 300.000 ausbezahlen. Ihre Fälle sollen ich und die anderen übernehmen, sie legt die Vollmachten am Montag schriftlich nieder."
„Ja und? Was bedeutet das für S&B?" Benjamin Brown wurde energischer.
„Für S&B nichts weiter. Ich bleibe Dir und S&B erhalten. Felicia sieht allerdings 'unüberbrückbare Differenzen'. Allerdings obliegt sie der Verschwiegenheitsverpflichtungen."
„Dann bleiben gesprochene Dinge also gedeckelt?"
„So ist es. Ich werde ihr Angebot annehmen, Ihre Anteile an der Partnerschaft sind gut das Doppelte wert. Sollte ich nicht zahlen, würde sie einen gerichtlichen Vergleich anstreben müssen. Allerdings würde dann auch 'schmutzige Wäsche' gewaschen werden- was ja wohl niemand will."
„Das ist wohl wahr. Cetric? Kannst Du das garantieren?", vergewisserte sich Benjamin Brown.
„Felicia ist Profi- durch und durch. Ich werde akzeptieren und ihre Utensilien zu 'Filch' schicken. Ohne gerichtlichen Vergleich ist sie zu Verschwiegenheit und Untätigkeit gegenüber Dritten gezwungen. In Jeder Hinsicht.", erklärte Stowe die Rechtslage.
„Okay. Damit kann ich leben. Kannst Du das auch?"
Benjamin Browns Blick war scharf.
„Ist ein herber Verlust. So eine gute Anwältin findet man selten. Aber ich suche mir Jemand neuen als Partner. Ich habe also gut 340.000 grade durch ein Telefonat verdient, ohne groß mein Hirn anstrengen zu müssen." Cetric Stowe lehnte sich zurück.
„340.000? Wow. Das ist echt cool.", warf Cindy ein- und erhielt dafür einen bösen Blick von Benjamin Brown.
Geld machte wohl doch sexy- selbst wenn es Cetric Stowe war.
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Coin Dreamer
Science FictionIn einer noblen Privatklinik erwacht ein Mann aus einem Komazustand. Obgleich sich der Patient verständigen kann und alles wahrnimmt, scheint seine Erinnerung vollkommen ausgelöscht. Doch es sind diese entfallenen Erinnerungen, welche für Scotland Y...
