Kapitel 73

2.4K 107 7
                                        

Geschockt sieht der Dämon zu Xanes. Er hätte es nie für nöglich gehalten das er nich etwas gegen ihn ausrichten konnte.
Mit einem schnellen Schlage schleudert Xanes ihn bis zum Boden. Er hatte nicht mal die Chance es abzuwehren, denn er konnte nicht sehen wie Xanes überhaupt die Hand gehoben hat. Und wieder... im Augenblick eines Wimpern schlages ist Xanes nicht mehr im Himmel sondern unten bei ihm. Grade als er nach ihm treten will wird er von einer dunklen Macht zurückgeschleudert. Unkontrolliert flieht er in ein verlassenes Haus.
Zwei andere Dämonen kommen ihrem Anführer zu Hilfe, welcher sie nur wütend beiseite schubst.
"Hahahahah! Denkst du du alleine könntest mich besiegen?! Ich habe hunderte Brüder und Schwestern um mich! Gib auf!"
Xanes steigt aus den Trümmern hervor und wischt sich gleichgültig etwas Staub von der Schulter.
Mit einem Knurren geht er dann langsam auf seinem Gegner zu.
" Egal ob du hunderte oder gar tausende von dieser Plage um dich hast, du hast mein Mate zum weinen gebracht und ihr wehgetan. Du wirst heute sterben, so wie deine gesamte Rasse. Jeden einzelnen werde ich auslöschen damit ihr nie wieder meiner Linn oder einem anderen Engel Schaden zufügt. Den obgleich nur Linn betroffen wäre habt ihr euch in das Schicksal meines Volkes eingemsicht. Das werde ich nicht tolerieren!" durch seine Alphastimme hört man ihn bis in den Himmel hinauf.
Selbst den Dämonen hat es die Sprache verschlagen.
" Du verdammter wicht... " will der Dämon sagen, doch er wird von einem starken Zauber auf den Boden gedrückt. Verwirrt
sieht Xanes zu dem Verursacher.
"Solomir." sagt Xanes.
"Entschuldige das wir dich haben warten lassen, aber es dauert nun mal ein gesamtes Herr von Magiern, Elben, Vampiren und Zwergen hier her zu schaffen."
Xanes blickt hinter den König und sieht wie sie alle aufs Schlachtfeld maschieren, um auf die Befehle ihrer Könige zu warten.
" IHR VERDAMMTEN WÜRMER WIE KÖNNT IHR ES WAGEN EUCH MIR IN DEN WEG ZU STELLEN!!!! SCHON BALD WIRD DER BODEN AUS EUREN EHELENDIGEN KARDAVERN BESTEHEN UND ICH WERDE DER HERRSCHER EINER NEUEN WELT SEIN!"
schreit der Dämon.
"Solomir tu mir einen Gefallen und verzieh dich. Der gehört mir." Xanes blickt mordlustig zu seinem Gegner und geht auf ihn zu.
"Wie ihr wünscht eure Hoheit."

Er schenkt den beiden keine weitere Beachtung und geht zu Adam.
"Dafür das du einer der stärksten bist enttäuscht du mich."
"Ah ja?... Hat man dir... auch eine Kugel verpasst?"
"Nein und daszu würde ich es auch nicht kommen lassen." sagt Solomir und löst Adams fesseln.
"Und was ist mit euch? König Ravaneras?"
Der König der Mischwesen schaut nicht auf. Seine Augen sind leer.
"Meine Frau ist tot. Mein Volk hasst mich und ich habe die Engel den Dämonen ausgeliefert. Ich habe nicht mehr das verlangen zu leben. Lasst mich hier einfach zurück."
"Aber ihr...."
"Lass das Adam! Es bringt nichts wir können uns jetzt nicht um ihn kümmern."
"Und was hast du jetzt vor?" fragt Adam Solomir. Dieser beginnt zu Grinsen.
"Alle Soldaten die Elementarmagie beherrschen sorgen dafür das die Engel hier weg kommen! Gibt ihnen die Möglichkeit in den Himmel zu gelangen. Alle anderen wehren die Dämonen ab!“
Auf dem Schlachtfeld rennen alle los. Engel in den Himmel, Dämonen auf den Boden und Magier grade aus.
"Endlich kann ich wieder kämpfen. Alle diese angestaute Magie kann ich jetzt endlich loswerden." sagt Solomir und seinen Körper umgibt einen hellen Schein.
"Das wird ein Spaß!" sagt er und gelangt mit übermenschlicher Geschwindigkeit zu Boden, worauf eine riesige Explosion folgt.
"Bringt die Engel hier weg! Na los!" schreit Adam und setzt Elementarmagie ein.
Einige der Engel schaffe es schon davon zu fliegen, doch einige Dämonen stürzen sich auf sie.
Plötzlich kommt ein Sturm auf Pfeilen auf sie zu. Trotz allem treffen die Pfeile nur die Dämonen und nicht die Engel.
"Elben bildet eine grade Schusslinie! Die Nachhut soll vorrücken! Haupttruppe verteilt euch!" sagt ihr König und schießt einen Pfeil auf einen großen Dämonen ab der sofort zu Staub zerfällt.
Auch die Vampire stürzen sich mit ihrer Magie und ihrer Schnelligkeit auf die Dämonen.
" Los macht weiter!" brüllt Adam und hilft einen verletzten Soldaten aufzustehen.
Plötzlich sieht er zwei Engel.
"Was ist los ihr müsst hier weg!"
"M-meine Tochter! Sie hat ihre Flügel erst gestern bekommen sie kann noch garbicht fliegen!" schreit der Vater verzweifelt.
"Ich mach das!" sagt Senila und hebt die Tochter hoch.
"Kommen sie wir suchen Ihnen einen Wolke, wo sie sich verstecken können!“ sagt sie und fliegt mit den beiden weg.
Wie aus dem nichts will sich ein Dämon auf Adam stürzen. Dieser zerfällt aber zu Staub, als er von einem Pfeil mitten ins Herz getroffen wird. Überrascht dreht Adam sich um.
"Was zum Teufel machst du hier!"
"Dir das Leben retten Schatz!" sagt Arela und feuert einen weiteren Pfeil auf einen Dämonen.
"Oh nein Fräulein du gehst jetzt!"
"Schatz ich habe dich lieb, aber grade braucht ihr jede Hilfe die ihr kriegen könnt."
"Du... nah warte bis wir zuhause sind."
sagt er und stellt sich mit ihr Rücken an Rücken.

Bei Linn:

Noch immer sitze ich hier im Wald und schaue den kämpfenden Völkern zu.
Genau das wollte ich doch verhindern!
Verdammt ich bin so nutzlos.
All diese Wesen...
Ich muss versuchen das Portal zu schließen, selbst wenn ich nur noch wenig Kraft habe.
Mit einem kräftigen Schlag stoße ich mich ab und steige in den Himmel. Mit der letzteb Kraft die ich habe bündle ich meine Magie und schieße sie auf das Portal.
Plötzlich wollen mich aber fünf Dämonen angreifen, doch sie werden im letzten Moment darin gehindert als ein Schutzschild vor mir auftaucht.
"König Enthamas?!"
"Mach weiter Linn! Ich kann die Dämonen zwar nicht bekämpfen, aber ich kann dich beschützen!“
Nickend richte ich meine Magie weiter drauf, als plötzlich Senila zu mir kommt und mitmacht.
"Wir müssen die Magie die für das öffnen des Portals zuständig ist unterdrücken! Dann bleibt uns ein kurzes Zeitfenster um es zu schließen!"
"Woher weißt du das?!"
"Ich habe mir die Aufzeichnungen im Schloss der Mischwesen angeschaut dort stand alles drin!"
"Okay dann los!"

Nun ist es geschehen. Die gefürchtete Rückkehr des Krieges. Die Dämonen gegen die sechs Rassen.

Weit entfernt auf einem Berg schauen zwei Personen aufs Schlachtfeld.
"Denkst du nicht wir sollten eingreifen?"
"Nein. Es ist nicht unser Krieg und sie haben uns nicht um Hilfe gebeten. Ihre Angelegenheiten sind nicht unsere. Es geht uns nichts an."
"Wenn du meinst."
"Los gehen wir." sagt der großgebaute Mann und verwandelt sich in einen riesigen Drachen.
"Diese Linn ist ziemlich interessant." sagt die Frau und folgt dem Mann.

Des Königs MateGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt