Kapitel 31

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Linn Pov

Ich weiß nicht wie lange ich schon fliege. Bestimmt schon mehrere Stunden da es auch hell geworden ist. Doch ich hätte nicht gedacht das es so anstrengend ist. Vielleicht muss ich noch üben. Jedoch machen mir auch die Wunden zu schaffen. Ich spüre das ich schwächer werde und der Boden immer näher kommt. Jedoch habe ich das Glück, den Aufprall nicht mehr zu spüren, da ich Ohnmächtig werde.

Xanes Pov:

Wir rennen schon seid mehreren Stunden und ich selber merke, dass wir sie schon einholen. Der Duft wird intensiver und es liegen vereinzelt Federn auf den Boden. Doch aufeinmal sagen meine Männer das sie eine Pause brauchen. Nur ungern willige ich ein. Die anderen bringen die Pferde zu einer Wasserquelle und lassen sie dort trinken. Ich nehme mir währenddessen etwas Fleisch aus der Essenstasche und schaue nebenbei auf die Karte. Wie es scheint hat sie angehalten. Ihr Symbol bewegt sich nicht mehr. Das ist gut. So verlieren wir keine Zeit. Mein innerer Wolf hat sich mittlerweile wieder zurückgezogen. Mag sein das er mit seinen Sinnen mir überlegen ist, doch was Taktik und Strategie angeht bin ich besser. Zwar kannte mein Wolf eine Abkürzung, doch mit dem Weg den ich einschlug würden wir ihren später abschneiden, weil dort ein Gebrige ist. Da sie ihre Flügel erst bekommen hat, ist es für sie unmöglich so hoch zu fliegen. Nachdem die Pause zuende ist rennen wir weiter. Doch später müssen wir aprupt stoppen. Die Grenze. Wenn ich mich nicht irre, sind wir jetzt vor der Grenze des Vampirkönigreiches. Kaum wird mir das bewusst, steht auch schon ein Trupp Vampire vor uns. Um Ihnen unseren Respekt zu zeigen, verwandeln wir uns in unsere Menschenform und verbeugen uns leicht, außer ich. Sie verneigen sich auch und fragen uns was unser Anliegen ist. Ich erzähle Ihnen alles, auch das mit dem Symbol an Linns Schulter. Sofort geht ein Vampir und die anderen eskortieren uns zum Schloss des Königs. Mal Zeit wieder meinen alten Freund zu sehen.

Im Schloss des Vampirkönigs:

Viorel (König) Pov:

Ich sitze grade in meinem Büro und erledige ein paar Papiere. Auf meinem Schoß sitzt meine Gattin. Sie überprüft Verträge und passt auf das niemand mich betrügen will. Doch plötzlich höre ich hastige Schritte. Automatisch verstärke ich meinen Griff um meine Geliebte. Der Soldat kommt rein und erzählt mir alles was passiert ist. Da ich weiß wie gefährlich es sein kann wenn Mates voneinander getrennt sind, vorallem wenn es die des Königs ist, treffe ich sofort Vorkehrungen. Ich schicke Soldaten in alle Städte und Dörfer. Sie sollen mir das Mädchen mit dem Symbol auf der Schulter holen. Derweil wird im Schloss alles hergerichtet, doch nur meine Gattin kümmert sich darum. Ich gehe mit meinen Generälen in einen Konferenzraum und bespreche wie wir die Situation angehen. Denn sollte er hier sein aber seine Mate nicht so könnte es schwierig werden. Außerdem sind wir machtlos sobald sie die Grenze zum Königreich der Drachen überqueren sollte. Ich habe keine Lust das Xanes mir mein Schloss zerlegt.

Linn Pov:

Nur unter Schmerzen kann ich meine Augen öffnen. Wo bin ich? Hier sieht alles komplett anders aus. Plötzlich kommt ein junger Mann zu mir. Wahrscheinlich ist er so alt wie ich. Etwas ängstlich rutsche ich weg doch er sagt das er mir nicht tun würde. Als er mir erzählt wo er mich gefunden hat und was passiert ist vertraue ich ihm etwas mehr. Doch das ändert sich wieder schnell als ich sehe das ich nur noch ein dünnes Seidenhemd anhabe.
"Nein, nein das war meine Schwester!!" sagt er daraufhin leicht panisch. Ich beruhigen mich wieder doch plötzlich stellt er mir eine Frage mit der ich garnicht gerechnet hätte. "Ähm du sag mal darf...darf ich vielleicht etwas von deinem Blut kosten? E-es riecht so unglaublich gut." noch bevor ich etwas sagen kann, wird die Tür aufgestoßen und ein älteres Mädchen kommt rein. Sofort schimpft sie ihren Bruder aus. Der sieht sich dann zurück." Du musst ihn entschuldigen. Gestern war Vollmond und anscheinend wirkt das noch etwas auf ihn. Aber sag mal ich habe Engel seit Jahren nicht mehr gesehen. Gibt es noch mehr von euch?" Trauig schüttle ich meinen Kopf. Zwar wäre es schön noch welche von der eigenen Rasse zu haben jedoch ist es bei mir nicht der Fall. Sie bedauert das." Ist das der Grund das er mein Blut trinken will. Weil ich ein Engel bin?“ frage ich nach. "Ja. Engelblut soll neben Meerjungfrauenblut das beste überhaupt sein. Es soll fantastische schmecken und magische Kräfte haben. Ich bin nur zur Hälfte ein Vampir. Mein Halbbruder aber ist ein reinblütiger Vampir. Aber ich glaub auch das andere Vampire dich jetzt begehren werden. Dein Geruch ist wirklich intensiv. Vorhin waren schon unsere Nachbarn da und haben uns gefragt ob sie tatsächlich einen Engel riechen würden." antwortet sie. Ich entschuldige mich für die Umstände und erkenne nebenbei das sie voll einfache Stadtbewohner sind. Sie sagt das dies eine Kleinstadt sei im Nordwesten des Königreichs. Ich habe etwas Angst da ich noch nie in einem anderen Land war. Sie merkt es und ich erzähle ihr alles was bisher passiert ist. Zwar fühlt sie sich etwas unwohl die Mate des Werwolf königs zu verstecken doch sie hilft mir. Mit meinen Kräften verändere ich meine Augen- und Haarfarbe. Sollte man mich suchen würde man mich nicht erkennen. Doch dann fällt mir diese Markierung auf meiner Schulter ein. Sie kann es zwar nicht entfernen aber sie hilft mir dessen magische Kraft zu unterdrücken. Den Rest überschminken wir. Jetzt haftet aber noch der Geruch von Xanes an mir. Caroline, so heißt sie holt mir Sachen ihres Bruders. Sie passen mir perfekt das er etwas zierlicher gebaut ist. Doch plötzlich hören wir ein starkes Klopfen an der Tür. "Hier sind Wachen des Königs Viorel Handres. Öffnet die Tür dies ist eine wichtige Kontrolle. Wir hören wir Caroline's Bruder zur Tür geht, doch offenbar wird er einfach beiseite gedrückt den plötzlich hören wir die Wachen wie sie durch die Wohnung laufen. Auch unsere Tür wird aufgestoßen und man zerrt uns raus auf die Straße. Neben uns hocken noch andere Mädchen. Ich sehe eine Wache die ihnen die Kleidung etwas runterzieht um zu schauen ob dort etwas ist. Ich hoffe nur das wir es gut genug überdecken konnten. Als er bei mir ankommt zieht er auch mein Pullover etwas nach unten. Doch er zieht ihn kurze Zeit später wieder hoch. Er geht weiter doch bleibt plötzlich stehen und hockt sich vor mich. "Welche Rasse bist du Mädchen?" Verdammt der Geruch meines Blutes! Wie konnte ich das nur vergessen. Da Caroline mir vorhin auch etwas über den Meerjungfrauen erzählt hat kann mich das auch vielleicht retten. "Ich komme vom Volk der Meerjungfrauen Sir." Als ich meinen Satz vollendet habe habe ich aber totale Schmerzen. Die Wache beugt sich wieder zu mir und ruft einen Magier und einen General zu sich. Sie schauen mich genauer an. Zum Glück sind die Schmerzen auch weg und ich kann mich mit der Ausrede retten das es nur ein Krampf war. "Das Aussehen stimmt nicht mit der Beschreibung überein. Jedoch spüre ich eine Magische Präsenz in ihr. Zu welchen Volk gehört sie?" fragt der Magier. Die Wache sagt ihm das und sofort werden sie misstrauisch als sie merken das Meerjungfrauen keine magisches Kräfte haben können. Der General hockt sich zu mir und zieht mir nochmal meinen Pullover runter. Als er sich ein kleines weißes Tuch nimmt und etwas Wasser draufmacht will ich mich wehren. Doch der Magier und die Wache hält mich fest. Caroline und ihr Bruder wollen mir helfen doch sie werden sofort festgenommen. Der General wischt die Schminke weg und da ich aid Verzweiflung meine Kräfte nicht kontrollieren kann kommt auch mein normales Aussehen zum Vorschein.

Des Königs MateGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt