"Das ist unmöglich." sagt Gabriel.
Xanes brachte kein Wort mehr heraus und staart nur die schüchternen Wesen ungläubig an. Soch er wird unterbrochen als ein Werwolf an ihm vorbeistürmt und zu seiner Frau rennt, die er sogleich umarmt.
"Mate!" knurrt er in der Halle. Neugierig was dort geschieht kommen auch andere Engel zum Eingang.
Xanes ist aus seiner Schockstaare erwacht und geht nun in die Halle.
"LINN! LINN WO BIST DU?!"
"Wer seid ihr?"
Linns Vater kommt zu Xanes, der sieht ihn jedoch nur gefährlich an.
"Wo ist sie?"
"Ich wüsste nicht was sie das angeht und warum ich ihnen das sagen sollte."
"Was fällt ihnen eigentlich ein so mit mir zu reden.Wer glauben sie eigentlich wer sie sind, um sie mir vorzuenthalten?!“
" Ich bin ihr Vater."
Geschockt sieht Xanes ihn an.
"I-ich...Sir ich wusste nicht.."
"Es wäre wohl nicht verkehrt wenn wir uns allen gegenseitigen Respekt zeigen würden. Ich denke so kommen wir am schnellsten weiter."
"König Enthamas... ihr... ihr lebt!"
"Jeder einzelne von uns. Wir waren nie weg."
"Aber ich verstehe das nicht und wo ist Linn."
"Komm ich werde dir alles erklären."
Er schildert Xanes die Situation und warum sie hier sind.
"Mit anderen Worten sie stehlen eure Energie, aber da sich diese immer regeneriert können sie das immer wieder tun und deswegen speeren sie euch ein."
"Genau nur leider hat es dieses mal Linn getroffen."
Passend dazu bleiben sie an ihrem Bett stehen wo sie drin schläft.
"Oh gott! Linn!"
"Ihr geht es soweit gut. Ich habe sie geheilt und jetzt schläft sie nur etwas."
"Das ist alles meine Schuld. Ich hätte sie besser beschützen sollen."
"Denkst du das wirklich. Nicht immer ist der Schutz das eigentlich richtige."
"Sie verstehen das nicht."
"Sie ist deine Mate. Ich weiß nicht wie stark eine Bindung zwischen euch ist, aber das..."
Er legt seine Hand auf Xanes Schulter und lässt etwas Magie durchströmen.
"Was zum Teufel ist das?"
"Das ist ihr Freiheitsdrang. Er ist nich stärker ausgeprägt als bei Werwölfen, Meerjungfrauen und Drachen. Sie hat ihn die ganze Zeit zurückgehalten nur für euch. Das erste mal habe ich es gemerkt als ich ihre Flügel sah. Wunderschön und stark aber zu klein für einen Adamsengel. Ihr Drang eine Mate zu haben und diese zu beschützen, sowie der Freiheitsdrang der Engel. Diese beiden Dinge sind schwer zu vereinen aber es ist nicht unmöglich. Denk bitte drüber nach."
"Ich..."
"Du musst dich nicht darüber äußern. Ich kann mir vorstellen wie schwer ihr es die letzten Jahrzehnte ohne uns hattet."
"Ich werde euch befreien und die Lieder der alten Zeit werden zurückkehren."
"Das hoffe ich auch."
"Wie viele Engel sind hier?"
"Um die 25.000. Wieso fragt ihr?"
"Was denken Sie wie viele von diesen Engeln haben einen Mate?"
"Einen Mate? Ist es wegen dem Soldaten von vorhin."
"In meinem Königreich gibt es Menschen, die nie ihren Mate gefunden haben und bis jetzt noch keinen haben. Wir nennen sie die
Ensommen. Noch vor knapp einem Jahr gehörte ich zu ihnen. Hätten Linns Eltern sie damals nicht versteckt hätte ich sie wohl nie getroffen und euch nie wieder gesehen. All die Ensommen sind der Auffassung das sie in ihren vorherigen Leben schlechtes getan haben und deswegen von der Mondgöttin bestraft werden. Vereinsamung, gesellschaftliche Isolation, hohe Selbstmord rate und vieles mehr tritt bei ihnen auf. Was mich damals gerettet hat war mein Titel und meine Eltern. Ich muss meine Pflicht als König und Ehemann erfüllen und alle in Sicherheit bringen. Selbst wenn ich dabei sterben sollte. Nur deswegen bin ich König geworden."
"Dann ist es wohl auch meine Aufgabe."
"X-xanes?"
"Linn! Endlich du bist wach! Weißt du eigentlich was für Sorgen ich mir gemacht habe! Dafür bekommst du eine ordentliche Strafe, wenn wir zu Hause sind das kannst du mir glauben!"
"Wie hast du..."
"Shh erkläre ich dir ein anderes mal."
"Ich will euch ja nicht stören aber ich glaube, das wir langsam einen Plan brauchen."
"Wir sind durch einen geheimen Gang hier her gekommen. Er führt zu einer weiten Ebene."
"Dort sind wir dem Feind aber offen ausgeliefert Xanes."
"Nein. Dort ist niemand. Außerdem könnt ihr dann wieder eure Magie einsetzten."
"Nun gut dann machen wir es so gehen wir."
Zusammen wird allen Bescheid gesagt. Einige packen noch ein paar Sachen und dann machen sie sich leise auf den Weg. Zwar ist dies fast unmöglich mit 25.000 Leuten aber sie müssen es versuchen.
Schon die hälfte ist im Tunnel verschwunden, doch viele haben Angst, da sie sich vor der Dunkelheit fürchten.
"Wir müssen doch weiter gehen. Die schwarze Msgie ist hier noch zu stark." sagt der König der Engel welcher Am Anfang des Tunnels steht, um zu sehen ob auch alle durchgehen.
"Ihr wisst was ihr zu tun habt. Führt sie weiter an."
"Wartet. Was habt ihr vor?"
"Adam ist noch oben und sammelt Informationen. Solange wor nicht wissen aus welchem Grund sie eure Magie brauchten werden sie euch immer wieder jagen. Ich werde dem jetzt ein Ende bereiten."
"Ich verstehe."
"Meine Männer bleiben bei euch und beschützen euch falls noch Wachen kommen sollten."
Mit diesen Worten schleicht sich Xanes weiter durch das unterirdische Labyrinth zu verschiedenen Räumen. Er folgt Adams Geruch und findet schließlich eine Treppe die nach oben führt. Er schärft seine Sinne um zu prüfen ob da jemand ist. Nur eine Person. Okay das schafft er.
Vorsichtig schleicht er sich nach oben. Die Wache steht mit dem Rücken zu ihm und lehnt sich an ihre Hellebarde.
Plötzlich leuchtet bei der Wache etwas auf und sie schaut auf das kleine Amulett.
Dann dreht sie sich um.
"Sind sie Xanes?"
"Was fällt euch ein mich mit meinen Namen anzusprechen. Für euch bin ich König Denethor verstanden!"
"Gewiss doch. Verzeiht mir bitte. Einer euer Männer hat mir das gegeben. Ich bin auf eurer Seite."
"Gehört ihr etwas auch zur Revolutionsarmee?"
"Offiziell nicht. Doch eigentlich sind die Soldaten gegen den König. Nur weiß er wo unsere Familien wohnen. Es wäre zu gefährlich für uns."
"Verstehe."
"Kommen sie ich führe sie zu Lord Adam."
Gemeinsam gehen sie ein paar lange Wege und ein paar Abkürzungen, damit sie keiner sieht. In einem Arbeitszimmer bleiben sie stehen. Adam ist grade dabei alles zu durchsuchen.
"Sir. Ich habe ihn hergebracht wie verlangt."
"Danke Renomir. Geh besser zurück nicht das man verdacht schöpft."
"Jawohl. Hier."
Er drückt Xanes einen Schlüssel in die Hand.
"Das ist der Schüssel zum königlichen Gemach. Vielleicht findet ihr dort was."
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Des Königs Mate
FantasíaEine Welt, vor Jahrhunderten von den Göttern erschaffen und mit ihren Kindern bevölkert. Sie wurde unter den einzelnen Rassen aufgeteilt und jede wird von den mächtigsten ihrer Zeit regiert. Dem König und seiner Königin. Doch Jahrzehnte und Jahrhund...
