Kapitel 54

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Hallo meine lieben Leser. Wahrscheinlich ist euch schon aufgefallen das die Kapitel nicht mehr so häufig erscheinen wie früher. Das liegt daran das ich momentan etwas Stress habe, was auch durch Corona bedingt ist. Ein weiterer Grund ist aber auch das ich an einem anderen neuen Buch schreibe. Es wäre echt toll wenn ihr mal vorbeischauen und Feedback geben könntet. Nichts desto trotz wünsche ich euch viel Spaß mit dem Kapitel. Bitte bleibt gesund.

"Es freut mich sehr sie endlich kennenlernen zu dürfen König Axprendel." sage ich und beuge mich leicht runter. Jedoch entgehen mir nicht die Blicke meiner Lehrerin. Sie will schauen ob ich alles richtig mache. "Bitte Solomir reicht vollkommen. Auch mich freut es dich endlich sehen zu können. Nie hätte ich damit gerechnet noch lebende Engel zu sehen. Immerhin ist die letzte Begegnung mit Ihnen 78 Jahre her." redet er mit einem arroganten Grinsen. Er deutet auf den Großen Krieg. Plötzlich wird die fröhliche Stimmung eher deprimiert und traurig. Xanes und die anderen mussten viele Opfer bringen und Philasia geht es nicht besser. Ihr Volk ist ja noch zusätzlich Schuld an all dem. Eine Frechheit von ihm das Thema vor allen anzusprechen. "Nun den ich denke es ist Zeit etwas zu essen. Los gehen wir." sagt Xanes und rettet uns alle aus dieser unangenehmen Situation. Sanft zieht er mich an der Hand mit in den großen Speisesaal. Anders als sonst ist der Tisch mit mehr Süßigkeiten gedeckt. "Aber nur weil ihr bestanden habt." flüstert er in mein Ohr und ich muss automatisch Grinsen. Wir setzten uns alle hin und warten noch auf die anderen verbleibenden. Gabriel kommt später noch mit drei anderen Generälen, die uns vom Personal ankündigt werden. Doch plötzlich ertönt wieder die Stimme des Personals. "Ihre Mejestät Valentina Elidia Axprendel." Sofort stehen alle auf um sie willkommen zu heißen. Die Frau des Magierkönigs. Wie sie wohl aussieht? Auch ich hebe langsam meinen Blick und sofort erstarre ich als ich sie sehe. Würde es die Engel nicht geben wären die Magier wohl das schönste Volk. Ihre Haut so rein, ihre Figur so gut propotiniert und ihre Augen leuchten weiß/blau. Ihre wunderschönes weißes Kleid was an der Schleppe zu einem immer dunkler werdenden blau verläuft schmigt sich direkt an ihren Körper. Sie steht nun vor uns und verbeugt sich etwas doch ich merke das sie sich zurückhält. Sofort schaue ich sie mir genauer an und erkenne ein leichte Rundung an ihrem Bauch. Ist sie etwa...? "Es freut mich sehr sie endlich kennenzulernen Linn Candela."
"Freut mich ebenfalls eure Hoheit." Sie lächelt mich an und geht dann zu ihrem Mann, der ihr ganz höflich den Stuhl zurückschiebt. Ich wende mich leicht zu Xanes. "Sag mal sollten nicht noch ein paar Könige und Königinnen kommen?"
"Schon aber Solomir und seine Frau waren schneller hier, da er wie Adam ein starkes Portal erschaffen kann. Heute Abend werden noch die Könige und Königinnen der Elben, der Zwerge und den verfluchten Vampiren kommen."
"Xanes sie brauchten mein Blut für ihre Kinder."
"Das gibt ihnen noch lange nicht das Recht meine Mate so zu behandeln. Der kann was erleben wenn ich hier bin."
"Bitte halte dich zurück morgen ist unsere Hochzeit." sage ich und umfasste seine Hand. Er sieht kurz zu mir und wendet dann den Blick zu den anderen. Wir fangen an zu essen und jeder redet mit den anderen untereinander. "Hast du heute noch was vor?" fragt mich Xanes während des Essens. "Ich wollte nochmal in die Stadt nach ein paar Sachen schauen. Darf ich?"
"Aber nur wenn Octavian und Adam mitkommen und du kommst vor den Willkommensempfang wieder da. " sagt er streng.
"Ja vielen Dank Xanes!" antworte ich erfreut. Zusammen mit den anderen mache ich mich auf in die Stadt. Als ich mit den anderen in der Kutsche sitze reden wir etwas. "Also ich denke weiß ist perfekt. Es ist strahlend und hell. Genau richtig." sagt Sanila.
"Wäre aber nicht auch Holz eine Möglichkeit. Immerhin wird es ja mal auch zum Teil ein Werwolf und die fühlen sich in der Natur am wohlsten." entgegnet das Arela.
Ich muss lächeln und sage dann einfach meine Wunschfarbe. "Grün". Verwirrt schauen mich alle an. "Grün ist mit der Natur verbunden, Geschlechtsneutral und die Farbe der Harmonie und Hoffnung. Ich habe schon genaue Vorstellungen wie das neue Kinderzimmer aussehen wird."
"Das ist eine gute Idee. Wenn das Baby später einmal kommen wird, wird es sich bestimmt wohl darin fühlen." sagt dann Philasia. Ich nicke und bemerke dann das wir angekommen sind. Man öffnet uns die Tür und sofort gehe ich in den Laden. Der Ladenbesitzer wartet schon und zeigt mir die gemischten Farbtöne. "Eure Hoheit ich habe alle Farben gemischt die ihr euch gewünscht habt. Sagt mir nur wenn euch ein anspricht." Ich und die anderen schauen sie uns genau an. "Wie wäre es mit Mintgrün." fragt mich Sanila. "Zu hell."
"Und das Schweinfurter Grün?" fragt dann Arela. "Zu knallig. Äh, das ist perfekt."

Des Königs MateWo Geschichten leben. Entdecke jetzt