Lügen (Justin’s Point of View)
Im Mai hielt ich das alles nicht mehr aus. Selena ging mir mit ihrer zickigen Art so auf die Nerven. Sie versucht mich andauernd zu küssen und wollte eine richtige Beziehung. Scooter sagte ich solle dem nachgeben und drängte mich immer mehr zu Selena, er sagte das würde meinem Image gut tun. Verdammt, merkte denn keiner wie es mir ging?
Die ganzen Lügen waren zu viel für mich, ich wollte eigentlich nur noch zu Mel. Und dann noch die Sache mit dem Vertrag, den ich nie gesehen, geschweige denn unterschrieben habe. Ich habe damals von „mir und Selena“ erfahren, als ich ins Tonstudio ging. Scooter kam aufgeregt zu mich und hatte gesagt: „Du bist jetzt mit Selena Gomez zusammen!“ Als ich mich nicht gefreut hatte und ich das alles auch nicht wollte, sagte er: „Zu spät der Vertrag ist unterschrieben, die Medien sind informiert und du wirst in 2 Tagen eine Pressekonferenz geben, mit ihr. Hier ist das Drehbuch.“ Vor allem der letzte Satz hatte mich zum Kochen gebracht. Sag mal ging‘s noch?
Ich hatte dann mitgespielt, doch jetzt wollte ich das Spiel nicht mehr mitspielen. Jetzt war Schluss! Ich war auf dem Weg zu Scooter, als er mir schon entgegen kam. „Hey Justin. Ich muss weg sry. Wolltest du zu mir? Tut mir leid wir müssen nachher reden.“ Doch das war mir egal. „Scooter, das mit Selena und mir werde ich jetzt beenden. Es ist vorbei. Ich werde mit ihr sprechen und wir werden das sauber auflösen. Wir sagen den Medien dass wir uns getrennt haben, dann ist es vorbei und gut ist.“, platze ich raus. Ich wollte einfach dass es aufhört. Ich wollte die beiden nicht verpetzen oder so. Nein wirklich nicht!
„Wie bitte?“, donnerte Scooter los. „Das kannst du nicht machen! Es läuft gerade alles so super, deinen Verkaufszahlen sprengen alle Rekorde wir verdienen mehr als manche sich vorstellen können.“ Ich sah ihn an. „Es gibt kein wir mehr Scooter. Du bist gefeuert! Die Kündigung werde ich dir zukommen lassen, ich werde einen neuen Manager engagieren.“ Er wollte gerade weiter lospoltern, da saß ich schon in meinem Wagen und fuhr davon.
Zuhause angekommen ging alles ganz schnell. Ich schrieb Selena dass wir reden müssen. Schrieb die Kündigung für Scooter. Stellte einen Vertrag aus, auf dem ich schon mal unterschrieb damit der neue Manager, Cole Brown, ein Newcomer, jedoch sehr erfolgreich und gerade auf der Suche nach einem neuen Kunden, direkt anfangen konnte.
Selena und ich wollten uns um 18 Uhr treffen. Also blieb mir noch Zeit. Ich war so sauer auf Scooter. Ich hatte ihm immer vertraut. Er war immer wie ein großer Bruder gewesen, fast sogar wie ein Vater. Doch ich hatte mich in ihm getäuscht. Ich werde nie wieder auf jemanden so hereinfallen! Ich werde von nun an professioneller arbeiten, versprach ich mir. Niemand sollte mir wieder so wehtun.
Ich schrieb das auf was ich der Presse am liebsten sagen wollte, jedoch nicht konnte. Es wurden 8 Seiten die ich in einen Briefumschlag steckte, worauf ich „Die Wahrheit“ schrieb. Das würde mich immer wieder daran erinnern, nicht noch einmal denselben Fehler zu begehen, denn in diesem Job konnte man nur wenigen vertrauen und das waren die, die dich schon vorher kannten oder die dich nicht als Star kennengelernt haben.
Dann ging ich los. Sie wollte sich mit mir in einem angesagten Club treffe, ich hatte nichts dagegen, nur ob wir da so einfach reden konnten wage ich zu bezweifeln! Ich mein hallo? Wie soll man sich da bitte unterhalten, aber viel zu sagen hatte ich auch nicht! Ich mein was soll man bitte sagen, zu dem Mädchen, mit der man keine Beziehung geführt hat und jetzt Schluss machen will?
Als ich bei dem Club ankam, war er voll, mehr als voll. Es war der beliebteste Club der ganzen Stadt. Ja ganz Los Angeles! Ich ging durch den VIP Eingang rein. Die Türsteher kannten mich dort. Klar wer kennt mich hier schon nicht? Selena wartete schon auf mich. Sie saß, wie nicht anders erwartet am der Bar. „Hallo Justin“, begrüßte sie mich und wollte mich küssen. Klar hier war Öffentlichkeit aber trotzdem. Jetzt nicht! Ich schob sie sanft weg, ohne sie zu küssen, selbstverständlich!
Sie zog eine Schnute. „Wir müssen reden!“, wiederholte ich. „Worüber?“, fragte sie zickig. Sie war immer zickig wenn wir nicht gerade vor den Kameras rumknutschten. Mein Gott. „Ich…“, wollte ich anfangen, doch sie unterbrach mich. „Willst du dich nicht erst mal setzten und was trinken?“, fragte sie mich. Ich setzte mich und sie bestellte mir was zu trinken, klar mit Alkohol. Man war dieses Mädchen durchschaubar. „Ich will keinen Alkohol, ich brauch einen klaren Kopf!“, sagte ich mit Nachdruck. „Na dann eben ein Wasser!“, sagte sie.
„Also worüber wolltest du mit mir reden?“, fragte sie zuckersüß. „Ich will das alles beenden! Diese ganzen Lügen, das kann ich nicht mehr und gewollt habe ich sie nie!“, sagte ich gerade heraus. Sie verzog ihr Gesicht. „Also hatte Scooter doch Recht, dass du durchdrehst…“, murmelte sie leise. „Wie bitte?“, fragte ich verwirrt. Was war hier los. Ich am Durchdrehen? Die beiden sind doch die Jenigen die nicht mehr ganz sauber sind.
Ich stand auf und lief auf und ab. Selena saß seelenruhig an der Bar, ihre Handtasche auf ihrem Schoss. „Ich bin nicht am Durchdrehen!“, betonte ich ruhig. „Ich will dass das alles aufhört. Wir sind nicht zusammen und werden es auch nie sein! Meinet wegen können wir der Presse sagen, dass wir Schluss gemacht haben, aber ich will das es aufhört. Verstehst du das?“ Sie sah mich einfach an. Das machte mich wahnsinnig. „Willst du nichts dazu sagen?“, fragte ich sie. Sie sagte immer noch nichts. Ich drehte mich um und ging.
Doch sie hielt mich auf als ich gerade die Treppe runter gehen wollte. „Bitte lass uns ruhig darüber reden…“, bat sie mich. Warum nicht, dachte ich und setzte mich mit ihr zurück an die Bar und trank das Wasser, was immer noch da stand. Sie lächelte. „Ich will nicht dass es aufhört!“, sagte sie ernst. Ich zog das Glas in einem Zug leer. „Warum nicht? Gefallen dir die Lügen?“, fragte ich sie, während sie mich einfach wieder nur ansah.
Sie starrte mich an, immer komischer. Länger. Da, war sie, nein. Sie gab es zweimal. Wow, was? Sie grinsten, beide. Mir lief ein Schauer über den Rücken. Was war hier los? Ich versuchte aufzustehen, doch da war kein Boden. Alles drehte sich. Ich fand den Boden wieder, meine Füße standen und meine Hände umfassten etwas Warmes. Ich sah auf. In grinsende Gesichter. „Es wird niemals aufhören, solange ich es nicht will!“, sagten sie. Dann flog ich, meine Füße verloren den Boden, meine Hände griffen ins Leere und mein letzter Gedanke war: Mel, ich hätte dich nie verlassen dürfen; bevor ich in einem schwarzen, stummen Nichts verschwand.
_________________________________
Und weiter geht's ((: I hope you enjoy it ♥
Lg Mel ♥

DU LIEST GERADE
Come Back, Stay Here
FanfictionDie Fortsetzung meiner Geschichte "The Way you make me feel". Für Mel und Justin sollte jetzt eigentlich alles wieder normal laufen. Ihr Leben sollte getrennt weiter gehen, doch wird es das?