Strand, Meer und heiße Küsse

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Strand, Meer und heiße Küsse (Mel’s Point of View)

Justin sah immer wieder zu mir herüber. Ich wusste was er wollte, doch geben konnte ich es ihm nicht. Ich hatte Angst eine verdammte Angst, dass er wieder unter mir zusammenbricht. Das er einfach nicht mehr aufwacht. Dass sein Herz nicht mehr schlägt, das er nicht mehr bei mir ist. Also blieb ich stark, insofern man das Stärke nennen konnte…

Wir aßen zu Abend mit Pattie, dann gingen wir hoch in unser Zimmer. Heute kam ein guter Film im Fernseher, den wir uns ansehen wollten. Also machten wir es uns oben bequem und legten uns dicht neben einander, ohne uns zu berühren.

Diese Nacht schlief ich nicht in seinen Armen, gab ihm keinen „Gute – Nacht“ –Kuss weil ich wusste, dass er nicht hätte aufhören können. Er beobachtete mich beim Schlafen ich merkte es, doch ich sagte nichts dazu. Er sollte einfach trainieren und wenn er fit genug ist, dann würde ich über ihn herfallen, so dass er nicht mehr weiß wo vorn und hinten ist!

Am nächsten Morgen, als ich aufwachte, lag Justin nicht wie gewohnt neben mir. Ich sah mich um, im Bad war er nicht und unten auch nicht. Pattie war auch nicht da, aber sie hatte mir einen Zettel hinterlasse: „Guten Morgen Mel, Justin, keine Ahnung wo er hin wollte. „Hauptsache weg von hier!“, war seine Antwort, ich hoffe ihr habt euch nicht wieder gestritten. Ich bin bei einer Freundin und komme erst später nach Hause. Pattie.“

Na Prima, lässt er mich allein. Na gut, dann mache ich mir halt n schönen Tag allein. Ich war irgendwie sauer auf ihn, aber ich konnte ihm auch nicht sauer sein wenn er Zeit für sich brauchte… Dann war das halt so!

Ich ging nach oben und zog mir meinen neuen Bikini an, darüber meine Sportsachen. Dann ging ich am Strand joggen, als ich eine schöne Stelle zum Schwimmen gefunden  hatte, rannte ich ins Wasser und schwamm raus. Nicht zu weit, nur so dass meine Füße den Boden nicht mehr berührten, dann schwamm ich.

Lange Zeit ließ ich mich einfach treiben und spürte die Bewegungen des Meeres, doch irgendwann schwamm ich zurück zu meinen Sachen, legte mich auf mein Handtuch und rief Chaz an. „Hey Mel!“, rief er. „Chaz“, sagte ich erleichtert. Er war seitdem Jus aus dem Krankenhaus entlassen worden war, wieder zu Hause. „Du hörst dich aber nicht gut an. Ist was mit Justin?“ Er merkt immer sofort wenn es mir nicht gut geht… Also erzählte ich ihm so gut es ging, natürlich ohne die Sexgeschichte, von Jus. „Was hältst du davon wenn ich mit ein paar Leuten mal vorbei komme. Wir machen Party unter Freunden, natürlich mit übernachten bei Justin zu Hause, der hat ja genug Platz.“ Ja das stimmte, denn neben Jus und meinem Zimmer und dem von Pattie, gab es noch eine Reihe von Zimmern in denen ich noch nicht war. Und im Wohnzimmer war definitiv genug Platz für einige Matratzen! „Ich werde gleich mal mit Justin reden, mal hören was er davon hält.“ „Mach das Mel! Und lass dich nicht unterkriegen, der wird schon wieder. Er hadert einfach mit sich selbst!“

Danach redeten wir noch eine Weile über dies und das. Einfach so und ich vergaß meine Sorgen um Justin. Nach einer Weile sah ich erschrocken auf die Uhr. „Verdammt, Chaz ich muss los!“ „Wo bist du denn?“, fragte er. „Ich dachte du wärst zu Hause.“ „Tja ich lieg am Strand.“ Er kriegte sich gar nicht mehr ein vor Lachen.

Ich kam erst um 7 Uhr nach Hause. „Wo warst du?“, fragte Justin. Er schien mehr als besorgt. „Ich war am Strand und hab mich mit Chaz verquatscht.“ Sagte ich entschuldigend. „Man, Babe, ich hab mir Sorgen gemacht.“ Er nahm mich in den Arm und wollte mich gar nicht mehr loslassen. Ich ließ in machen, schließlich konnte ich selber auch nicht auf Körperkontakt verzichten. Er zog mich die Treppe hoch. „Mach das nie, nie, nie wieder.“, flüsterte er mir ins Ohr. Pattie war noch nicht wieder gekommen.

„Versprochen!“, flüsterte ich zurück. Er strich über meinen Rücken, fuhr durch mein noch nasses Haar und küsste mich. „Du schmeckst gut, nach Meer und riechst nach Sand und Wind.“, murmelte er zwischen den Küssen. Ich lächelte zufrieden. Meine Hände suchten seine empfindlichste Stelle am Rücken, er stöhnte. „Schhhh.“, machte ich. Er schluckte, doch ich schüttelte den Kopf und machte weiter. Was so viel hieß wie: Kein Sex, aber genieß das jetzt.

Come Back, Stay HereGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt