BILL
Sarah hob das Handy an ihr Ohr.
„Hi, Andy.", sie versuchte ihre Stimme normal klingen zu lassen, was ihr ziemlich gut gelang.
„Hallo Schatz.", sagte Milling und mein Herz tat gleich noch ein bisschen mehr weh.
„Es tut mir leid wegen vorhin.", fuhr er fort, „Das vorhin ist unglücklich verlaufen. Ich habe dich wohl etwas überrumpelt. Tut mir leid. Können wir uns treffen, um das zu klären?"
Sarah zögerte. Ich konnte sehen, wie sie tief Luft holte, wie um sich darauf vorzubereiten, was gleich geschehen würde.
„Nein.", sagte sie dann fest. „Das vorhin ist nicht unglücklich verlaufen." Sie spuckte die Worte förmlich aus. „Du hast mein „nein" nicht akzeptiert. Das war das Problem. Du hast meine Liebe nicht verdient." Sie war schon wieder den Tränen nahe und schwieg.
„Sarah.", wagte Milling einen weiteren Vorstoß. „Du kannst mich unterstützen. Mächtig werden."
„Nein. Und dabei bleibt es auch.", sagte sie so fest es eben ging.
„Das wirst du bereuen Sarah. Bitter bereuen.", jetzt war seine Stimme schneidend und zeihend geworden. Ein weiterer stummer Schluchzer schüttelte Sarah. Ich musste handeln.
„Sarah hat dich nicht verdient. Nicht dich. „, meine Stimme war mindestens genauso scharf wie seine.
„Sieh an, sieh an. Sarah wie heißt dein Neuer denn?", höhnte Milling.
„Bill Brighteye. Und ich bin nicht ihr Neuer."
„Das ich nicht lache. Du bist eine miese kleine Schlampe, Sarah. Hätte ich das früher erkannt, dann ich nicht auch nur eine Sekunde an dich verschwendet. Zugegeben, du küsst verdammt gut. Aber sonst?"
„Höre ich da etwa Reue?", zischte ich. Dass dieser Mistkerl es sich erlaubte Sarah so zu beschimpfen und niederzumachen! Doch Milling hatte bereits aufgelegt.
Sarah weinte noch lange an meiner Schulter, doch irgendwann brachte ich sie hoch in ihr Zimmer, damit sie etwas schlafen konnte.
Doch ich schlief diese Nacht wieder schlecht. Sarahs Trauer bohrte sich wie ein Speer aus Eis in mein Herz.
Früh am Morgen stand ich auf , verwandelte mich und streifte als Wolf durch den Wald hinter der Schule.
An diesem Tag verließ Sarah ihre Räume nicht. Ihre Klassen, freuten sich über zusätzliche Freistunden und Miss Claerwater bat uns, zu schauen wie es Sarah ging. Von selber bin ich auch schon auf diese Idee gekommen.
Und so lenkte ich gegen Nachmittag meine Schritte in Richtung ihre Räume.
Ich danke allen, die meine FanFiction lesen und vielleicht schon auf diesen Teil gewartet haben!
Danke für deine Unterstützung!
Jacklisha2729
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Bill und Sarah
FanfictionSARAH Zögerlich klopfte ich an Bills Zimmertür. „Herein.", hörte ich seine kräftige Stimme. Sie klang irgendwie sexy. Hatte ich das gerade wirklich gedacht? Ich betrat sein Zimmer. „Hey Sarah.", ein Lächeln trat auf sein Gesicht und er kam auf mich...
