13. Kapitel

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Netamaid, die Diamantenstadt.

...

Die fünf betrachten die Umgebung. Sie sind wieder in Netamaid. Aber sie befinden sich nicht auf der Plattform, sondern am Rande einer Klippe. Sie drohen herunterzufallen, aber Rhea schafft es noch rechtzeitig alle hochzuziehen. ,,Danke," bedankt sich Steve mit Natasha und suchen den Weg zur Stadt. Ana redet stolz vor sich her und Rhea würde ihr gerne ins Gesicht schlagen, allerdings lässt sie dies. Val sieht eine Stadt. Er rennt los. Steve schreit: ,,Wohin gehst du?" Val hört es nicht, deswegen sagt Steve in normaler Lautstärke: ,,Was solls? Rennen wir ihn hinterher!" Val liegt richtig mit seiner Vermutung. Die Stadt ist Netamaid.

Aufgeregt kommt das Volk zu Val und befragt ihn. Sie wollen wissen wo er Rhea hingebracht hat, wo genau sie waren und vieles mehr. Val ist überfordert und weiss nicht wo er anfangen soll. Steve hingegen betrachtet das Spektakel von außen und wartet auf Rhea. Sie kommt auf ihn zu und sieht ihn fragend an. Steve erklärt ihr, dass sie warten und hinter ihm bleiben soll. Während Steve Rhea unnötig beschützt, geht Natasha mit Ana zu Val und helfen ihn.

Der dunkelhaarige Mann führt die schwarzhaarige zum Palast und nimmt dabei einen großen Umweg. Vor der Tür angekommen, hört Steve auf sie zu beschützen und schiebt sie durch die Tür, sodass sie auf den Boden fällt. Er ruft nach Val und Natasha, diese machen sich mit Ana auf den Weg zur Tür. ,,Ihr habt euch aber Zeit gelassen," belacht Steve die drei. Steve geht durch die Tür zu Rhea und entschuldigt sich. Sie nimmt es an, stellt sich hin und richtet ihre Kleidung.

,,Da sind ja unsere vier... und Besuch haben sie auch dabei. Ich bin Dia und das ist mein Ehemann Cian. Wir sind die Obersten von Netamaid. Könnten wir auch deinen Namen wissen?"

,,Ich bin Ana Marquina."

,,Du bist also eine Quina. Hätte ich mir eigentlich denken können. Ich bringe dich auf ein Zimmer. Folge mir."

Dia führt Ana auf ein Zimmer und Cian hat jetzt Zeit um sich mit den anderen zu unterhalten.

Aber zuerst führt er sie in ein Zimmer mit Sitzplätzen.

Cian: ,,Bevor wir um den heißen Brei reden, komme ich gleich zum Punkt. Was denkt ihr über Ana?"

Steve: ,,Ich vermute mal, dass sie wegen dieser Frage anders sein könnte als wir dachten."

Val: ,,Was soll ich über sie denken? Das sie hässlich ist oder was?"

Natasha: ,,Ich stimme Steve zu."

Cian: ,,Rhea? Ich wollte eigentlich deine Antwort zuerst hören."

Rhea: ,,Sie ist böse und hat etwas im Schilde."

Cian: ,,Auf das habe ich gewartet. Rhea kennt die Wahrheit über die Quin's. Den Quin's kann man aus Natur aus nicht vertrauen. Ihr Verhalten ist seit Anfang an so. Ich weiss ihr habt es nicht gewusst, aber ich frage mich: Warum Rhea euch das nicht erzählt hat."

Rhea: ,,Warum sollte ich? Val hat außerdem die gleiche Ausstrahlung. Also warum seine Artgenossen von ihm fernhalten?"

Val: ,,..."

Cian: ,,Ich weiss, dass du dich nie streiten wirst, aber ich beende die Unterhaltung trotzdem, damit die anderen nicht anfangen."

Nach diesen Worten verlässt Cian den Raum und Val fürchtet sich vor Rhea, denn diese könnte sein Geheimnis herausfinden und weiter erzählen.

Die Gruppe trennt sich voneinander.

Val ist wütend. Er geht auf sein Zimmer. Er schmeißt etliche Sachen umher und schreit aus Wut. Man könnte denken, wenn Rhea dies sieht, dass sie ein schlechtes Gewissen bekommt, aber das wird sie nicht haben. Sie geht mit Steve aus dem Palast und sucht ein Restaurant auf.

Die zwei teilen sich Noumdle und essen dazu noch jeweils eine Pizza.

In der Zwischenzeit geht Natasha zu Val, um ihn zu trösten.

Sie klopft an, aber Val schreit, dass sie gehen soll. Infolgedessen sagt Natasha, dass sie es ist und ein kleiner Spalt öffnet sich. Val sieht vorsichtig durch den Spalt und lässt sie rein. ,,Oh mein..." Natasha ist überwältigt. Das Zimmer ist ein totales Chaos wie Vals Haare. Natasha ordnet an, dass er sich auf sein Bett setzen soll und richtet im Anschluss seine Haare. Natasha fragt was mit ihn los ist. Er bekommt kein Wort raus, er fängt an leise zu weinen. ,,Alles ist gut, Val. Hör auf zu weinen. Es wird nichts schlimmes passieren," versucht Natasha ihn zu beruhigen und nimmt sein Gesicht in ihre Hände, drückt es etwas und belächelt ihn. ,,Danke," sagt Val und lächelt mit verweinten Augen zurück. Natasha umarmt Val und wird zurück umarmt. Am Anfang ist die Position etwas unangenehm, aber es legt sich nach ein paar Minuten. Es wird dunkel und die zwei lösen sich voneinander, weil sie nun Essen gehen.

Im Esszimmer warten Steve und Rhea auf den Rest. Dia und Cian kommen dazu und die sechs fangen an zu essen. Cian erzählt, dass Ana nicht mit ihnen essen wird, einen Grund nennt er nicht.

Rhea bleibt mit dem Paar als letztes im Raum und empfängt eine schlechte Neuigkeit: Steves Ergebnis ist immer noch nicht da. Sie bietet an zu helfen, aber es wird abgelehnt. Rhea verabschiedet sich von den beiden und sucht Steve auf. Rhea braucht nicht lange ihn zu finden, denn er sucht sie ebenfalls. Steve schlägt vor in ihr Zimmer zu gehen und schon sind sie dort. ,,Also...," fangen beide gleichzeitig an zu reden. Steve möchte Rhea den Vortritt gewähren, doch sie besteht darauf, dass Steve anfängt.

,,Also...hast du auch bemerkt, das Val mich komisch ansieht?"

,,Aye."

,,Aber erst nachdem wir aus der Höhle kamen, richtig?"

,,Aye."

,,Ich weiss es ist unwahrscheinlich, aber kennst du den Grund dafür?"

,,Ich bin mir nicht sicher..."

,,Würdest du mir deine Vermutung sagen?"

,,Aye... Entweder passierte in der Höhle, dass du ein Familienmitglied von ihm bist, also Bruder oder Cousin oder die andere Sache und auch die unlogischste, dass er dich liebt."

,,Er mich lieben? Niemals!"

,,Das sagen sie alle, bis es ihnen gestanden wird."

,,Ach, komm schon. Es wird wahrscheinlich, dass mit der Familie sein. Wobei ich mich nicht an einen Bruder oder Cousin erinnere."

,,Du könntest es verdrängt haben."

,,Möglich... Jetzt zu dir. Was wolltest du mich fragen?"

,,Wie geht es dir wirklich? Fühlst du dich komisch? Kommst du mit etwas in deinem Inneren nicht zurecht? Denkst du, dass du ein früheres Leben hattest?"

,,Die Fragen hören sich etwas seltsam an..."

,,Beantworte sie einfach."

,,Etwas komisch ist mir schon, aber richtig komisch wurde es auf Erda, wieder hier in Netamaid hat sich das Komisch-sein gelegt."

,,Dein Inneres?"

,,Ich weiss nicht wirklich was du meinst, aber ich habe so ein Gefühl in mir, welches ich dir jetzt eher nicht erzählen mag."

,,Früheres Leben?"

,,Ich weiss es nicht. Naja, woher auch?"

Steve belächelt Rhea und diese stellt sich hin. Sie geht zum Fenster, öffnet es und genießt den Windstoß. Jener gesellt sich zu Rhea und zeigt auf den Mond: ,,Der Mond ist schön, nicht wahr?" Rhea stimmt zu. Aber könnten diese Wörter eine tiefere Bedeutung haben?

Es verweilen ein paar Stunden und Steve geht zurück auf sein Zimmer.

>Der Mond ist schön. Der Mond ist schön... Was könnte er meinen? Es war doch nur ein Halbmond. Was ist daran so besonders schön?< Es beschäftigt die Frau lange und daher legt sie sich erst spät ins Bett.


KitackWo Geschichten leben. Entdecke jetzt