Kapitel 15

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Es ist Donnerstag und ich sitze grad in unserem Privatjet nach Barcelona. Arthur wartet mir anscheinend am Landeplatz. Danach werden wir Essen gehen, in der Hoffnung, dass uns irgendwer sieht und Fotos macht.

Wir müssen alle überzeugen, dass wir wirklich zusammen sind. Aber ich muss mich zusammenreißen und keine Gefühle entwickeln. Wahrscheinlich ist das schon passiert aber ich darf sie nicht zeigen. Was ziemlich schwer werden kann, wir tun so als wären wir zusammen und machen hin und wieder mit einander rum.

Eigentlich bin ich nicht der Typ Mensch, der schnell Gefühle entwickelt doch irgendwas hat Arthur an sich, dass mich anzieht. Sein Charakter ist genau wie meiner, sein Aussehen ist einfach wunderschön und genau mein Geschmack. Und dann noch seine Ausstrahlung und Anziehung.

Als ich wieder aus dem Fenster sehe, fällt mir auf, dass wir schon gelandet sind.

Schnell steige ich aus dem Flugzeug aus. Dort wartet er schon auf. Ein Grinsen umspielt sein Mund und in seiner Hand hält er einen Strauß rote Rosen. Ich hoffe mal der ist für mich.

"Hallo JL. Der hier ist für dich", begrüßt er mich.

Mit einem riesengroßen Grinsen nehme ich ihn entgegen und küsse ihn zur Begrüßung, wie ausgemacht.

Ich weiß, wir sind im realen Leben nicht zusammen, aber es muss für alle echt sein. Und vielleicht mache ich es um mein Verlangen ein wenig zu zügeln.

Hand in Hand gehen wir zum Taxi, mit dem Arthur wahrscheinlich auch schon hergefahren ist.

Das Taxi fährt uns zu einem schicken Restaurant mitten in der Stadt. Zum Glück habe ich mich im Flugzeug frisch gemacht und mir ein schönes Kleid angezogen, was aber auch nicht zu schick aussieht.

Als wir aussteigen spüre ich auf der Straße viele Blicke auf mir.

Natürlich, alle wissen nun über uns bescheid. Die Story haben auch viele Fernsehsender auf der ganzen Welt erzählt.

Wir gehen mit schnellen Schritten ins Restaurant. Ich, um den Blicken zu entkommen, die mich seit ein paar Tagen einfach nur verrückt machen, und Arthur ist meines Erachtens einfach nur hungrig. Aber die ganzen Augenpaare auf mir und das danach kommende Getuschel, halte ich nicht mehr aus. Alle Typen sagen wie geil ich nur bin aber der Fakt, dass ich anscheinend leicht zu haben bin, macht mich unattraktiv. Und alle Frauen, dass ich eine Schlampe oder Nutte bin und ich ins Bordell gehöre.

Alles nicht wirklich nette Aussagen. Und obwohl ich weiß, dass ich schön bin und die was sowas sagen einfach nur eifersüchtig sind, kratzt es ganz schön an meinem Selbstbewusstsein.

"Joleen, hörst du mich", reißt mich Arthur aus meinen Gedanken.

Wir sitzen schon an unserem Tisch und ich starre in die Speisekarte. Schnell entschuldige ich mich und er erzählt alles noch mal.

Auch wenn die Anziehung jede Sekunde stärker wird, war das Essen wirklich nett. Wir haben viel geredet und auch sehr viel Wein getrunken.

Grade sitzen wir in einem Taxi auf den Weg zu unserem Hotel. Wir witzeln nur mehr herum und ich muss die ganze Zeit lachen. Was mehr an dem Wein liegt und nicht an seinen Witzen. Mittlerweile hänge ich nur noch auf ihm. Doch ich kann mich durch mein lachen nicht mehr aufsetzten und für ihm scheint es kein Problem sein.

Doch als ich in seine wunderschönen Augen schaue höre ich auf zu Lachen. Auch er hört auf zu Grinsen. Meine Augen wissen nicht mehr wo sie hinsehen sollen. In seine Augen oder doch auf seine so weichen Lippen.

Im Hintergrund läuft ein Song. Er kommt mir so bekannt vor. Ja, genau es ist unser Song, "i'm yours".

Ich glaube eigentlich nicht an sowas wie Schicksal, doch das muss es sein. Ich rapple mich irgendwie rauf und setze mich rittlings auf Arthur, was gar nicht so leicht ist durch mein knöchellangem Kleid, zum Glück ist hinten ein Schlitz. Als ich endlich auf seinem Schoß sitze, finden seine Hände sofort auf meinen Po platz und kneten diesen leicht. Er zieht mich noch ein wenig mehr zu ihm.

Arthur kommt immer näher. Bis er endlich seine Lippen auf meine presst. Seine geschickte Zunge bannt sich irgendwie einen Weg in meinen Mund und sofort durchfährt mich ein Kribbeln. Ich spüre wie meine Mitte zum Pochen anfängt.

Arthur spielt mit meiner Zunge und ich erforsche seinen ganzen Mund. Er stöhnt leicht in meinem Mund was mich so feucht machen lässt. Ich ziehe leicht an seinen Haaren was ihm noch mehr Laute entlockt.

Be Mine - [Arthur Leclerc] (pausiert) Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt