Danach hörte ich ein Klatschen vor der Bühne, es standen um die 100 Leute vor mir, ich hatte sie gar nicht mitbekommen, da meine Augen die ganze Zeit über geschlossen waren. Ich lächelte und bedankte mich fürs zuhören. So schnell wie die Menschenmenge gekommen war verschwand sie auch wieder. Ich drehte mich um und blickte in die freudigen Gesichter der Jungs. Alle lobten mich, was mir ein bisschen unangenehm war aber das gehörte wohl oder übel dazu. Nachdem wir den Soundcheck abgeschlossen hatten machten wir uns auf den Weg zum Bus. Es waren noch 5 Stunden die uns vom Auftritt trennten. Schön langsam merkte ich wie die Nervosität in meinem Körper wuchs. Danny, der im Kühlschrank für jeden ein Bier herauskramte, gab mir Bescheid das Ben in einer Stunde kommt. Ich lächelte ihn an und nickte. Bei dem Namen Ben schlug mein Herz schneller und ein wohlig schönes Gefühl breitete sich in meinem Magen aus. Mit Michbeck, welchem ich von meiner wilden Jugend in Österreich erzählte, verging die Stunde wie im Fluge und ein etwas erschöpft aussehender Ben trat in den Bus. Ich sprang sofort auf und fiel ihm um den Hals. Ich hatte ihn vermisst. Sehr sogar. ''Ich hab dich vermisst Liebling.'' flüsterte er kaum hörbar in meine Haare. Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und küsste ihn sanft. In den Kuss hinein murmelte ich ein ''ich dich auch.'' Wir setzten uns noch für eine kurze Zeit zu den anderen und alberten rum, doch dann gingen wir alle in unsere Zimmern um uns ein wenig auszuruhen. An Schlaf war für mich nicht zu denken. Also sollte Ben auch nicht schlafen, so begann ich auf dem Bett auf und ab zu hüpfen damit Ben aufwachen musste. Genervt aber mit einem Lachen im Gesicht schlug er die Augen auf. ''Herr Gott, du musst auch immer unterhalten werden du bist wie ein Kleinkind.'' schmunzelte er während er sich kopfschüttelnd aufrichtete. Eifrig nickte ich und sprang aus dem Bett. ''Machen wir was?'' fragte ich mit verstellter Babystimme die ihn zum Lachen brachte. ''Ja ich hab ne Idee'' sagte er und schon zog er mich an der Hand aus dem Zimmer. Unten im kleinen Wohnzimmer-bereich des Busses setzten wir uns hin. ''Und jetzt?'' fragte ich ungeduldig. Ben kramte eine Playstation hervor samt einem Spiel. Gta 5. Jeah mein Lieblingsspiel. In meinem Gesicht breitete sich ein Lächeln aus. ''Na dann fangen wir an. Du wirst haushoch verlieren.'' forderte ich ihn heraus. Ben schüttelte wieder den Kopf und setzte sich zu mir. Wir spielten lange und lachten viel. Es war einfach perfekt und natürlich gewann ich. In seinen Armen ließ es sich viel besser spielen als allein zu Hause im riesigen Sessel. Immer wieder versuchte er mich abzulenken indem er meinen Hals mit federleichten Küssen betupfte, um zu gewinnen. Doch ich war zu sehr auf das Spiel konzentriert um mich darauf einzulassen.
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love Needs fear down-casper
FanfictionIch wachte mitten in der Nacht schweißgebadet auf und tastete das ganze Bett nach meinem Handy ab, um zu sehen wie spät es ist. Das grelle Licht des strahlenden Bildschirmes ließ mich meine Augen zusammenkneifen.“3:40“, murmelte ich während ich das...
