Chapter 31

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Claire's P.O.V

Schluchzend Haute ich gegen die Tür, immer wieder entschuldigte ich mich. Was hatte ich nur getan? Ich war so dumm. Tränen sammelten sich in meinen Augen, warum bin ich nur so eine Heulsuse?

So viele negative Gedanken kamen auf mich zu, so viele Schuldgefühle. Aufmerksam lauschte ich nach Harrys Schritten, die immer leiser wurden. Ich hörte die Haustür zuknallen, Harry war nicht mehr da. Wann hatte er wohl vor zurück zu kommen? Wie lang musste ich hier bleiben? Würde er überhaupt wieder kommen?

Ich hatte so viel Zeit über alles nachzudenken, und so viele fragen bildeten sich in meinem Kopf. So viele unbeantwortete fragen. Es war sehr belastend, ich wollte unbedingt antworten finden.

Ich dachte über alles nach, doch plötzlich bildete sich eine sehr interessante Frage in meinem Kopf. Sie handelte über das stottern von Harry als ich den Unfall erwähnte. Warum hatte er so reagiert? Hatte das etwas zu bedeuten? Er war wie ein kleines Kind das etwas schlimme begangen hatte und es nicht zugeben wollte.

Ich sollte aufhören meinen Kopf über dieses Thema zu zerbrechen. Es war bestimmt nichts, ich übertreibe nur schon wieder.

Ich bemerkte die Glasscherben auf dem Boden. Sie waren so schön, und doch verletzen sie dich wenn du sie berührst. Sie sahen so unschuldig aus, wie sie da lagen und ich mich selbst in ihnen erkannte.  Mein Spiegelbild war in ihnen gefangen. Ich war in ihnen gefangen.

Warum war Harry nur so schön und doch so verletzend, gefährlich und agressiv? Warum mochte ich ihn trotzdem? Ich war wie gefangen, nicht in einer Glasscherbe, sondern in seinem Herz.

Vorsichtig tastete ich nach einer Glasscherbe und nahm sie in die Hand. Ich sah mich selbst, was war nur aus mir geworden? Ein abgemagertes, knochiges Ding. Und dieser leere, schmerzerfüllte Blick. 
Ich fluchte als sie mir die Hand auf Schnitt und warf sie wütend wieder weg. Blut.. Wann hatte ich das letzte mal mein eigenes Blut gesehen? Es war sicherlich sehr lange her. Es war wunderschön, dieses dunkle rot. Ich war süchtig danach.

Plötzlich kam mir ein anderer Gedanke: Was wenn Harry wirklich wollte dass ich hier drinnen "Verotten" würde? Was wenn er mich hier tatsächlich aushungern lies? Ich konnte ich sehr vieles zutrauen. Er war gefährlich und änderte seine Meinung schnell. War das hier etwa mein Todes Ort? Nein... Nein! So wollte ich nicht sterben.. Nicht hier. Nicht wegen ihm.

Plötzlich leuchtete mir ein Gedanke auf. Die Glasscherbe.

Ich tastete wieder den Boden nach ihr ab und hob sie auf. Emotionslos starrte ich sie an. Ich starrte mich, gefangen in Harry an. Meinen Schmerz konnte ich allei durch meine Augen ablesen. Ich würde doch so oder so sterben.. Dies war der perfekte Zeitpunkt. Ich war es leid so zu leiden. Ich wollte diesen Schmerz nichtmehr spüren.. nur noch diesen kleinen, zarten Schmerz und dann wäre alles vorbei. Ich wäre vorbei.

Ich platzierte sie an meiner Pulsader und wartete, während ich meine Leichenblasse Haut und die alten Wunden anstarrte. Sollte ich es tun? Ja, meinte meine innere Stimme. Tu es. Nichts hält dich hier fest. 

Gerade als ich zu drücken wollte und schonmal von dem leichten Schmerz kostete, kam ein wütender Harry in das Zimmer geplatzt. Oh nein..

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Oh man.. Sorry. Wir haben jetzt 2 Uhr Nachts und irgendwie ist mir nach Monaten eingefallen, dass ich hier mal wieder weiterschreiben könnte. Ich denke nicht dass diese Geschichte noch viele Menschen lesen aber naja. Vielleicht fange ich ja wieder an regelmäßig zu uploaden :) Und tut mir leid dass dieses Kapitel so kurz ist aber es war einfach die perfekte Stelle um aufzuhören ^^

Fühlt euch geküsst, bye xx


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⏰ Letzte Aktualisierung: Jun 06, 2017 ⏰

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