Frühstück mit Hindernissen

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 Dori's Sicht:

Ich wachte langsam auf und merkte, dass sich etwas unter mir regelmäßig auf und ab bewegte. Vorsichtig hob ich meinen Kopf und sah in Hazza‘s grüne Augen, er sah noch ein wenig verschlafen aus und seine Locken standen in alle Richtungen ab. „ Bist du schon lange wach?“ fragte ich etwas unsicher und das Kratzen in meiner Stimme brach mitten im Satz. „Ungefähr eine halbe Stunde“, sprach er mir leise, lächelnd und schüchtern zu. Als mir erst richtig bewusst wurde, dass ich auf Harry lag, stand ich so schnell wie möglich auf und eilte zum Bad. Dort angekommen musterte ich mich im Spiegel, ich sah schlimm aus. Auf meinen Wangen lagen die Brösel meiner Wimperntusche und von meinem Lidstrich war auch nicht mehr viel übrig. Ich drehte den Wasserhahn auf und wusch mir mein Gesicht mit kaltem Wasser, damit ich fitter aussah. „Gibt es hier auch Deo für Frauen?!“, dachte ich, als ich bemerkte, dass ich es gut gebrauchen könnte. Nach einem Kerl möcht ich ja nicht unbedingt riechen, obwohl Harry schon übel gut riecht. Neugierig durchsuchte ich alle Schubladen, die ich im Badezimmer sah und fand in einem Schieber links unten Mädchenzeug, vermutlich von Eleanor. Ich erlaubte mir etwas von ihrem Deo zu benutzen und machte mich auf den Weg in die Küche. Da stand er, Harry … in Boxershorts und mit feuchten Haaren, vermutlich hatte er schnell geduscht, als ich ihm Gästebadezimmer war. Ich half ihm beim richten des Frühstücks und ging mit ihm anschließend die anderen wecken. Louis weigerte sich und Harry hatte eine brilliante Idee. „ Warte kurz hier, ich komm gleich wieder, Süße.“

Hatte er mich gerade süße genannt?! Ich gab ihm einen Klapps auf den Hinterkopf. „ Für was war das jetzt?!“ Er schenkte mir seinen unverständlichen Blick. „ Für das ‘Süße‘, du Idiot und jetzt mach mal hinne!“, hetzte ich ihn. Kurz darauf verschwand er aus dem Zimmer und kam Gefühlte 10 Stunden später mit einem Eimer zurück, der bis oben hin mit eiskaltem Wasser gefüllt war. Ich versuchte meine peinliche Lache zu verkneifen und aus meiner normalen, verrückten Hexenlache wurde ein kurzes Grunzen. Er brach in lautes Gelächter aus, ich schnappte mir den Eimer, den er immer noch in der Hand hielt. Anstatt ihn über Louis zu schütten, damit er aufsteht, leerte ich ihn ohne zu zögern Harry über. „ WTF!“ schrie er wie ein Mädchen auf. Er warf mir einen bösen Blick zu und kam langsam auf mich zu. „ Harry.... Nein, bleib weg!“, befahl ich ihm, doch er schüttelte den Kopf und stürzte sich auf mich wie eine Löwe über seine Gazelle. „Harry, LASS DAS! Ich bin kitzelig!“, warnte ich ihn und ehe ich mich versah fing er an mich durch zu kitzeln. „Rache ist süß!“, gab er mit einem breiten Grinsen von sich.

Harry'Sicht:

Dori verwirrte mich immer aufs Neue und langsam traute ich mich kaum noch, etwas zu machen. Anscheinend war doch alles falsch. Ich war echt beleidigt, dass sie mir den Eimer überleerte, denn das Wasser war echt verdammt kalt. Ob sie das aus Spaß tat, oder ob ich es wirklich verdiente, blieb mir bis heute noch ein Rätsel. Ich kreischte wirklich, was mir immer noch sehr peinlich ist. Hätte ich es nicht einfach so wie Liam es immer tut, machen können? Er knurrt irgendwie immer nur laut vor sich hin, viel männlicher als mein Kreischen. Peinlich. Aber ich konnte mich ja dann perfekt an ihr rächen.

Liam‘s Sicht:

Ich zuckte früh am Morgen zusammen, als ich ein Mädchen verzweifelt, erschreckend Kreischen hörte. Der Schrei durchfuhr mich wie ein Stromschlag. Ich saß aufrecht im Bett und rieb mir die Augen. Fly neben mir grummelte irgendetwas Unverständliches und es tat mir schon leid, dass ich mich so ruckartig bewegt hatte. Ich überlegte gerade aufzustehen und nachzusehen, was unten passiert ist, doch ich wollte Fly nicht wecken. Aber das war schon gar nicht mehr nötig, denn sie drehte sich bereits zu mir um und sah mich mit schlitzartigen, zusammengekniffenen Augen an. „W…was ist denn los?“, flüsterte sie und gähnte mitten in der Frage. „Ach, nichts…“, sagte ich zu ihr beruhigend und legte mich neben sie. Sie lächelte kurz und dann schloss sie wieder ihre Augen. Ich betrachtete sie noch eine ganze Weile und wunderte mich über ihre wahnsinnig fröhliche Ausstrahlung schon so früh morgens. Ihre Wangen waren rosarot und ihre Lippen hatten einen ebenfalls sehr kräftigen Rot-ton. Ich konnte nicht anders, als ihr über ihre weichen Wangen zu streichen und ihre Stirn zu liebkosten. Sie öffnete ihre Augen, die strahlten. „Guten Morgen, Sonnenschein“, flüsterte ich zu. Sie streckte sich und gab lächelnd ein „Guten Morgen!“ zurück. Ich stand auf und verschwand nach unten, wo ich auf Harry und Dori stieß, die in dem Moment von Harry durchgekitzelt wurde. Ich machte also auf dem Absatz zum Esszimmer kehrt und ging nach oben, wo mir Zayn und Niall entgegenkamen. Sie schauten mich nur verwirrt an und gingen dann schweigend an mir vorbei. Als ich dann zurück ins Schlafzimmer ging, blickte ich auf ein leeres Bett, dessen Bettwäsche total unordentlich vom Bett herunterhing. Von Fiona keine Spur. Ich drehte mich um, da stand Louis auf einmal verdächtig nah vor mir. „Suchst du deine Kleine? Ich geb‘ dir einen Tipp: Sie ist gerade wie eine Verrückte durch den Flur gerannt und erst mal gegen die Badtür geknallt.“ Das würde jedenfalls erklären, warum sie sich nicht mehr in meinem Bett befand. Aus dem Bad tönte nur ein lautes Rumpeln und dann genervtes aufstöhnen. Ich klopfte vorsichtig und fragte dann, ob alles in Ordnung sei. Die Antwort war nur ein flüchtiges „ja, ja“. Ich setzte mich also auf die Bettkante und wartete bis das Geräusch der aufschließenden Badezimmertür im Flur hallte. Fionas hastige Schritte waren genau zu hören und auf der Treppe holte ich sie dann ein. „Hey, hey! Sicher, dass alles in Ordnung ist?“, fragte ich sie, während ich ihr tief in die Augen sah und sie am Handgelenk packte. Langsam schien sie sich wieder zu fassen und nickte. Wir liefen zusammen die Treppe runter, doch jeder Versuch ihre Hand in meine zu schließen scheiterte. Peinliche Situation, doch die beunruhigende Stille wurde unterbrochen, als wir auf der Hälfte der Treppe auf Zayn, Harry und Dorothy trafen. Ich konnte meinen Freunden nicht ins Gesicht sehen, weil ich nicht wusste, wie ich hätte reagieren sollen. Also gingen wir ins Esszimmer, wo Niall schon am Frühstückstisch saß.

Dori's Sicht:

Als wir uns beruhigt hatten gingen wir nach unten, um endlich zu Frühstücken. Als Fly, Liam, Harry, Zayn und ich im Esszimmer ankamen saß Niall schon da und futterte. Wir gesellten uns zu ihm an den Tisch. Harry natürlich neben mich. Schnell krallte ich mir das Nutella und die Butter und schmierte mir ein Brötchen. Als ich dann hinein biss klappte das Brot hoch, sodass ich bis zu Stirn mit Nutella verschmiert war. Harry, der mir immer noch nicht wegen der Wasserattacke verziehen hatte, strich mir mit seinem Finger über die Nase und leckte seinen Finger genüsslich ab. In der Zeit fiel Niall vom Stuhl und lachte sich den Arsch ab, sein Kopf sah aus als würde dieser gleich Platzen. Ich liebte diese Lache der irischen Knallerbse. Als er sich wieder auf seinem Stuhl befand, schnellte seine Hand vor, um Fly’s Hand abzuwehren, die sich gerade das letzte Brötchen krallen wollte. Nun hatten wir ein Problem. Ich wusste, dass beide nicht nachgeben würden. Klar behielt ich Recht in meiner Theorie, denn Fly liebt ein gutes Frühstück und Nialler liebt so oder so alles, was essbar ist. „Niall, geb ihr einfach das Brötchen, Fettie“, ärgerte ihn Louis. „NIEMALS!“, schrie Niall, der meiner Freundin schon in den Arm krallte. Fly schaute ihn nur mit zusammengezogenen Augenbrauen an und ihr Blick wurde langsam verärgert. „Niall, lass los“, warnte sie den Vielfraß. „Nö“ Sie fing an zu knurren und die beiden Hungrigen sprangen auf und fingen an sich gegenseitig zu jagen. „Wie die Tiere“, sagte ich nur und schüttelte verständnislos den Kopf. „Da kenn ich auch noch eins..“, sagte Harry verdächtig. „Ja, ich auch. Er riecht jeden Fall wie eins“, gab ich schlagfertig zurück und hob mir die Nase zu. Ich gestikulierte einen Kuss, als Harold betrübt zu mir herüber sah. Als sich die beiden Essenskämpfer immer noch auf dem Boden herumwälzten, beseitigte Zayn schnell das Brötchen in seinem Mund und Liam versuchte die Beiden voneinander zu lösen. Sie setzten sich zurück auf ihre Plätze, wo Niall ihr nur einen abfälligen Blick schenkte. Sie fing an zu lachen und richtete ihr zerzaustes Haar. Ihr stets fröhliches Lachen lockerte die Stimmung wieder, obwohl es eigentlich die ganze Zeit schon sehr komisch zuging. Liam strich meiner Freundin noch eine Haarsträhne aus dem Gesicht und lächelte dann zufrieden. „ Was habt ihr heute alle noch so vor?

**** Also das ist es, das nächste Kapitel, es ist vielleicht ein wenig kurz. Pls Kommentiert und Votet fleißig und mit viel Glück bekommt ihr eines meiner Kapitel gewidmet :D. Ich hoffe ihr habt die Anspielung von Harry verstanden ´Da kenn ich auch noch eins..' wenn nicht seit ihr selbst schuld ;D xP Danke fürs lesen, Hab euch ganze dolle Lieböööö eure Dori

All dreams come trueGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt