Der Fremde...
Er reist alleine durch die Welten,
über Berge, durch die Täler,
doch wirklich fündig wird er selten.
Kein Begleiter.
Nur ein kalter Stein, nur die Sterne,
die Sonne, wenn sie aufgeht,
den Himmel rot färbt in der Ferne.
Wohin soll er gehen?
Er ist überall ein Fremder.
Er ging durch Wüsten, über Flüsse,
in ferne, ferne Länder.
Die Sehnsucht, sie ist groß.
Schmerzen in den Beinen.
Die Hoffnung ist dort oben,
nur ein wenig Wasser würde reichen,
um zu spüren, dass er lebt.
Er hofft, am Ende seiner Route
endet all das Leid,
und er wird siegreich auf der Suche.
Können sie ihn sehen?
Darüber denkt er nicht mehr nach.
Die Tage werden kürzer,
und umso länger wird sein Schlaf.
Ein Traum.
Mit vielen hellen Farben.
Mal sind es kleine, mal sind es große
Momente, die sie haben.
Er wurde verdammt,
hinausgeschickt zu werden,
reumütig zu sein
und erst recht auch so zu sterben.
Ein Lächeln.
Ein ziemlich breites Grinsen
hinterließ er im Gesicht,
und wenn sie ihn dann finden,
so ruht sein Herz bis heute
auf einer großen, weiten Wiese,
am Fuße eines Baumes,
und die Vögel singen ihm ein Lied.
Eine Melodie der Liebe.
Hochachtungsvoll
Oznek
