Am nächsten Tag war ich sofort aufgestanden und hatte mir die Wunden nähen lassen. Nicht, dass ich die Sache mit Carl und Peete vergessen hätte, aber ich wollte nicht weiter darüber nachdenken. Nach dem Nähen meiner Wunden ( was übrigens halb so schlimm war ) sollte ich mich noch eine Stunde ins Bett legen und ruhig sein und dann konnte ich wieder Heim. Ich freute mich wohl zum ersten Mal darüber, wieder zu Hause zu sein. Zum ersten Mal aber war ich ohne einen einzigen Beschützer daheim. Es war auch das erste Mal, dass meine Familie so viel mehr in Gefahr war, als sonst. Und zum ersten Mal hatte ich Angst um sie. Egal, erst Mal die Gefühle beiseite schieben. Ich machte mich fertig und wartete dann auf Melli oder wer auch immer kam. Nach 20 Minuten des Wartens klopfte es an der Tür. Melli trat ein und umarmte mich. Sie nahm meine Tasche und brachte mich zum Hinterausgang des Krankenhauses, wo der Combi wartete. Ich setzte mich rein und durfte mich von meinem Fahrer ausfragen lassen. Ich beantwortete alle Fragen und stieg dann daheim aus. Melli wich mir nicht eine Sekunde von der Seite.
Als ich mich schnell in mein Zimmer verzog klopfte es. Melli trat herein.
"Ja?"
"Hey. Deine Mum will mit dir sprechen. Sogar dein Dad ist da. Es muss sehr wichtig sein."
"Oh. Natürlich. Ich komme sofort."
Sie machte die Tür zu und ich zog mich schnell um. Eine Leggings und ein bequemes Shirt. Dann atmete ich tief durch und ging ins Wohnzimmer. Dort saßen meine Mum, mein Dad, Melli und... Peete!
Ich schrie und lief zu ihm. Er stand auf und umarmte mich. Fester denn je. Ich schrie in sein Shirt. Er lachte wieder so wie früher. Ich war überglücklich. Wie hatte er es hierher geschafft. Jetzt machte alles Sinn. Mum und Dad kamen nicht zu mir ins Zimmer, damit sie Peete holen konnten. Ich freute mich noch immer sehr, als Peete mich losließ. Ich sah auf die anderen. Meine Mum meidete meine Blicke. Ich ging zu ihr und fasste sie an der Schulter.
"Was ist los? Sagt es mir!"
Melli trat ein paar Schritte zurück. Peete sah auf den Boden. Mum meidete weiterhin meine Blicke. Und Dad sah mich fest an. Er war der erste der sich fing.
"Wir haben eine Gute und eine Schlechte Nachricht für dich. Welche möchtest du zuerst?"
"Ähm... die Gute denke ich."
"Gut. Deine Mutter ist schwanger. Du bekommst eine Schwester."
"Das ist ja... TOLL!"
"Na ja. Jetzt kommt die Schlechte. Carl.. Er hat.. Ahmm."
"Was?"
"Carl hat es nicht überlebt. Er hat schlimme innere Verletzungen erlitten uns so..:"
Ich sah ihn geschockt an. Carl hatte nicht überlebt? Oh Gott. Ich lief in mein Zimmer, schloss die Tür dreimal zu und heulte in mein Kissen...
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Die Tochter eines Mafiabosses
AksiSeit sie sieben Jahre alt ist hat sie eine Waffe in ihrem Schrank. Sie hatte nie Freunde. Nichts. Die einzigen Freunde die sie jemals hatte waren ihre Puppen und ihre bewaffneten Beschützer. Carl und Peete. Sie sind die einzigen denen sie jemals ver...
