Ich mag ihn ja, aber nicht so...

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Am nächsten Tag wollte ich wieder nicht zur Schule, aber ich konnte mich nicht mehr rausreden. Also machte ich mich Morgens fertig und fuhr zur Schule. Ich hatte nichts gegen sie. Im Gegenteil, ich mochte es zur Schule gehen. Wenn nur ER nicht währe. 

Am Schulhof versuchte ich, mich in eine ruhige Ecke zu verkrümeln. Doch auch da fand er mich.

"Hallo Süüüßeee!"
"  *flüstert* Bitte nicht!"  

Ich wollte ihn nicht sehen. Wirklich nicht. Er sollte mich in Ruhe lassen.

"Und Schatz? Warum warst du nicht in der Schule? Bei mir?"
"Einfach so..."
"Warst du krank?"
"Ja.."
"Was hattest du?"
"Mir gings einfach nicht gut!"
"Ist okay, Babe." 

Er grinste und da platzte mir mein Kopf und ich hatte keine Kontrolle mehr darüber, was ich sagte.

"Nein! Nicht Babe, nicht Süße und nicht Schatz!"
"Hä?"
"Kapierst du's nicht? Ich mag dich nicht. Nicht so.."
"Bist du behindert?"
"Nein! DU bist es doch der nichts kapiert! Ich hab dich noch nie geliebt! Ich dachte, dass du ein guter Freund für mich wärst. Ein... ein bester Freund. Kein Partner."
"Du bist schon ne Bitch. Anstatt mir das zu sagen, bist du so feig, und verkriechst dich daheim!?"
"Ja... Na ja schon. Ich dachte, du verstehst es..." 

 Ich weinte und er hockte neben mir. Er fasste mir an den Kopf.

"Du bist eine dumme Schl**pe."

Mit diesen Worten gab er mir eine Ohrfeige und fasste mir an den Hals. Ich bekam kaum mehr Luft.

"Du wirst jetzt so tun, als währst du noch immer meine Freundin. Seitdem war ich beliebt. Und das werde ich auch weiterhin sein!"
"Warum sollte ich das... tun?"  

Ich konnte nur noch rasselnd Atmen.

"Weil ich sonst deiner schwangeren Mutter ein bisschen Aua machen werde.. Vielleicht auch deinem Geschwisterchen.. Wer weiß?"
"Tu.. das nicht."

Er sah mich grinsend an. Mir standen Tränen des Schocks in den Augen. Ich musste es tun. Sonst würde er Mom wirklich was antun.

"Okay... lass ... mich.. los!"

Er ließ meinen Hals los und knallte meinen Kopf gegen die Wand. Schmerzen schossen durch meinen Kopf und er tat weh. Ich fasste mir auf den Hinterkopf, um zu sehen, ob ich Blut sah. Doch da war nichts. Der Schmerz beruhigte sich ein bisschen. Jacob war aufgestanden und sah auf mich herunter. Dann streckte er mir seine Hand hin.

"Komm SCHATZ. Wir gehen zum Unterricht!"
"Ja.."  
 Meine Stimme brach und mit Tränen in den Augen, überstand ich den ganzen Tag. Ohne das wir ein einziges Wort gewechselt hatten.

Die Tochter eines MafiabossesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt