Ryu nickte und nahm mich huckepack.
Er rannte mit mir zur nächsten Straße und ab da fiel ich endlich in eine erlösende Ohnmacht.
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"Bist du wach?"
"Hmm...?"
"Kuro? Kannst du mich hören?"
"Shi.. Shiro?"
"Ja ich bin es. Wie geht es dir?"
Ich öffnete langsam meine Augen und schaute mich um. Ich lag in einem freundlich eingerichteten Raum mit zwei Betten, von dem ich in einem davon lag. Ein Fenster spendete dem Raum Licht und ein kleiner Fernseher war an der Wand angebracht.
Ich schaute nach links und sah meinen besten Freund neben mir sitzen. Er hatte ein besorgtes Lächeln auf den Lippen.
Hinter ihm stand Ryu mit dem selben Ausdruck.
"Wo bin ich?" krächzte ich.
"Im Krankenhaus. Kannst du dich an irgendetwas erinnern?"
Ich setzte mich vorsichtig auf und bemerkte, dass mein Arm an einem Tropf angeschlossen war. Nach ein paar Sekunden der Überlegung fiel es mir dann wieder ein.
"Yoshiyuki... Er und seine Leute haben mich ganz schön zugerichtet oder?
Und dann seid da gewesen und... Haruto... WO IST HARUTO!?"
Nervös fummelte ich an meinem Arm rum und wollte die Kanüle entfernen um so schnell wie möglich aus diesem Zimmer zu kommen. Ich muss zu Haruto!
Shiro hielt meine Hand fest um mich von meinem Vorhaben abzubringen.
"Die Kanüle ist nicht ohne Grund an deinem Arm. Wir gehen jetzt, beruhige dich. Du wirst Haruto bald sehen."
Ohne ein weiteres Wort verließen Ryu und Shiro das Krankenzimmer.
Nur Sekunden danach klopfte es an meiner Tür.
"Herein!" rief ich.
Und wen ich sah war sowohl eine Erleichterung als auch ein Schock gleichzeitig.
Haruto. Er stand weiterhin an der Tür, welche er, nachdem er eingetreten ist, geschlossen hatte, und schaute mich an ohne auch nur ein Wort zu sagen.
"Haruto... Es tut mir so Leid!" sagte ich dann nach einer gefühlten Ewigkeit des Schweigens.
Er aber schaute mich weiterhin einfach nur mit einem monotonen Blick an ohne mir zu antworten.
"Ich weiß, ich hätte da nicht hingehen dürfen! Aber er klang so als ob er es ernst meinte, als er sagte er will sich entschuldigen und ich wollte nun endlich mit der Sache von damals abschließen. Ich hab nicht gedacht, dass er mich so hintergehen würde!"
Während ich so vor mich hin redete, und er mir immer noch nicht antwortete, kamen mir die Tränen. So schuldig habe ich mich seit Jahren nicht mehr gefühlt.
"Ich wollte nicht, dass so etwas passiert. Es tut mir so Leid Haruto, bitte verzeih--!"
Weiter kam ich mit meinem Gerede nicht. Haruto kam schnell auf mich zu und umarmte mich.
Er drückte mich immer mehr an sich und gleichzeitig war er doch so sanft, so als ob ich etwas zerbrechliches, wertvolles wäre.
Ich kuschelte mich in seine Halsbeuge.
"Bist du nicht sauer auf mich?" fragte ich verwirrt.
"Nein, wie könnte ich? Ich bin so froh, dass du wieder wach bist und es dir gut geht." Ein leichtes Zittern klang in seiner Stimme mit und er drückte mich noch mehr an sich. Nichts würde mehr zwischen uns passen.
"Kuro, deine Aktion war zwar leichtsinnig und ich würde dich am liebsten dafür ohrfeigen, weil du mich alleine gelassen hast und dafür zu deinem Macker von damals gegangen bist, aber... Wie könnte ich? Ich liebe dich dafür viel zu sehr."
"Haruto..." Immer mehr Tränen flossen mir die Wange hinunter als er mir das sagte.
"Jetzt weine doch nicht, du Heulsuse.." Das sagte er zwar, aber er lächelte dabei und ich wusste, dass er selber mit den Tränen zu kämpfen hatte.
Sanft strich er meine Tränen aus meinem Gesicht und endlich lagen seine Lippen wieder auf meinen.
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You're mine! (Yaoi)
RomanceKuro ist nach einer unschönen Vergangenheit an eine neue Schule gewechselt und fand nach einer Weile auch ein paar neue Freunde. Alles in allem geht es ihn ganz gut, wenn ihn seine Vergangenheit nicht noch so belasten würde. Eines Tages trifft er da...
