(G/V/N) = Großvater Name
(G/M/N) Großmutter Name
Kapitel 10
„Bist du mir nach Japan gefolgt damit du mich wieder beleidigen kannst?", knurrte ich sie an und setzte mich so weit wie es geht, weg von ihr. Als ob sie eine ansteckende Krankheit hat, die man unbedingt vermeiden möchte. Sie sah mich weiterhin grinsend an und musterte mich abschätzig von oben bis unten. „Pff... warum sollte ich eine wie dich verfolgen? In meine Augen bist du ein Nichts", behauptete sie mit ihre nervige quietschende Stimme und warf ihre blonde Haare um die Schulter.
Wie lange dauert die Fahrt den noch? T-T
„Du hast dich kein Stück verändert", stellte ich fest. Als ich mich kurz zu meine Großeltern drehte, die übrigens neben uns saßen, sah ich, dass meine Großmutter uns von den Augenwinkel beobachtete. Mein Großvater blickte aus dem Fenster und sah aus als ob er in eine andere Welt wäre. „Warum sollte ich es auch? Ich bin perfekt so wie ich bin!", schnatterte sie und sah zufrieden auf ihre lange pinke Fingernägel. Sie sah mich an und meinte: „Du hast dich aber auch nicht verändert. Nach wie vor bist du ein Freak und das kannst du auch nie ändern."
Sie macht mich so sauer! Sie hat Glück das wir in der Öffentlichkeit sind, sonst hätte ich, wer weiß was mit ihr gemacht. Nur mit Mühe kann ich den Wolf in mir zäumen.
„Ist es eine Freundin von dir, (V/N)? Möchtest du sie uns nicht vorstellen?", fragte Großmutter uns Streithähne mit einem sanften Lächeln. „Ehm... Oma, wir sind kei- ", begann ich Oma zu erklären, aber bevor ich mein Satz beenden konnte, mischte sich Amanda ein, indem sie ihre Arm um meine Schulter legte und mein Mund mit ihr Hand zu hielt. „Konnichiwa, ich bin Amanda, ich und (V/N) sind schon seit Jahren die beste Freunde", log sie dreist meine Großmutter an. Dabei hatte sie einen perfekten falsches Lächeln auf den Lippen. Ich wollte etwas erwidern jedoch begann Großmutter weiter zu sprechen und fragte die blondhaarige neben mir: „Wie höfflich du bist. Der verträumte Mann neben mir ist mein Ehemann, (G/V/N) und ich bin (G/M/N), du kannst uns auch so nennen wenn du möchtest." „Danke und ja, das werde ich", bedankte sich Amanda höflich und neigte kurz ihren Kopf und sah mich siegreich an und nahm ihr Arm wieder zu sich.
Oh nein! Das kann noch heiter werden.
„Was machst du hier eigentlich in Japan?", fragte ich sie als es mir zur in den Sinn kam. „Meine Verwandte leben hier in irgend so ein Kleinen Dorf. Das schlimme daran ist, dass es kein einzigen Laden gibt!", jammerte sie und stampfte wütend auf den Boden. Über ihren Verhalten konnte ich nur meine Augen verdrehen, sie benimmt sich wie ein beleidigtes Kind, das man die Süßigkeiten weggenommen hat.
Sie übertreibt es! Ich finde in ein Dorf zu leben ist viel besser, da ist es ruhiger und die Luft ist auch sauberer.
Der Zug hielt nach endlich an. Ich konnte ihr gelangweiltes Gelabber über nicht mehr hören, es schmerzt schon in den Ohren. „Ach hier muss ich raus", schnatterte Amanda und quetschte sich an mir vorbei und drückte etwas in meine Hand. „Morgen veranstaltet unser Dorf und das hinter den Bergen ein Fest. Wir würden uns freuen wenn du kommen könntest, schließlich bis du eine Freundin von unsere Enkelin", kam es aus Großvater, der sich plötzlich umgedreht hat und reichte ihr ein Zettel.
WAS? Wieso haben sie nichts davon gesagt? Sie haben kein einziges Wort über dieses Ereignis erwähnt. Ame's Dorf wird sicherlich auch dabei sein.
Sie drehte sich das letzte Mal grinsend zu mir um und bestätigte mit einem Nicken, dass sie kommen würde. „Ich werde kommen." Und nahm das Zettel von Großvater und verließ zum Glück den Zug. Zufrieden seufzend lehnte ich mich zurück und genoss die himmlische Ruhe. Kein Gejammer, keine Lästerei.
Ich drehte mich zu meine Großeltern und fragte: „Warum habt ihr mir nichts über diesen Fest erzählt? Soll ich immer als letztes erfahren, was passiert? Sogar Amanda hat es vor mir erfahren." „Du warst ja weg und da dachten wir da sie deine Freundin ist und in Japan ist, wäre es nett sie einzuladen", erklärte Großvater und lächelte mich entschuldigend an. „Amanda war nie und ist nicht meine Freundin und wird es auch nie sein. Sie und ihre Freundinnen oder wie ich sie nenne ihre „Schoßhunde" haben mich in der Schule gemobbt und das schon seit den ersten Schuljahr die ich die kennengelernt hatte. Und das nur weil ich mich mit Wölfe unterhalten habe", erläuterte ich ihnen mit einem traurigen Lächeln. Meine Großeltern zogen erschrocken Luft ein, Großmutter schlug die Hände auf den Mund, „W-Was haben wir gemacht? Hätten wir es gewusst. Hätten wir sie natürlich nicht eingeladen", japste Großmutter. „Es tut uns leid, Liebes", entschuldigte sich Großvater. „Bitte bekommt deswegen kein schlechtes Gewissen, ich werde mit ihr schon fertig. Ich werde ihr zeigen, dass ich nichts mit mir machen lasse. Das Verspreche ich!", bestätigte ich fest entschlossen. Stille kehrte zwischen uns ein.
Wieder einmal hielt der Zug an, diesmal war es unser Haltestelle. Großvater nahm den Eimer mit meiner Lieblingsfarbe. Anschließend verließen wir drei den Zug und machten uns zu Fuß auf den Heimweg. Wir liefen nah am Straßenrand um den Weg zurück nach Hause nicht zu verlieren. Weil Großvater müde aussah, nahm ich ihn den Eimer ab. „Du siehst müde aus, ruh dich etwas aus. Ich werde es jetzt tragen", erläuterte ich Großvater und zeigte auf eine Bank, den ich vor entdeckt hatte, als ich mich umgesehen hatte. Der Bank steht ein Stück im Wald und ist gegenüber einen kleinen Teich, „Dort können wir uns ausruhen." Der Teich war klar, kleine Fische schwammen darin und die Vögel zwitscherten fröhlich um uns herum. Das einzige was da stört, waren die Autos die immer an uns vorbei fuhren. „Danke, Liebes", bedankte sich Großvater bei mir uns wuschelte mit seine Hand durch meine Haare. „Hey! Du ruinierst meine Frisur", jammerte ich schmollend und versuchte meine Haare wieder unter Kontrolle zu bringen. Großmutter lachte über unser Verhalten und setzte sich erleichternd seufzend auf den Bank. Großvater und ich machten es ihr nach. Ich saß zwischen ihnen und genoss mit geschlossene Augen die Natur.
„Großmutter, Großvater, was wäre wenn ich das Leben eines Wolfes vorziehen würde und nicht mehr unter den Menschen leben möchte, sondern in den Wäldern als ein Wolf?", stellte ich ihnen die Frage die mich schon seit einer Ewigkeit plagte.
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Wolfsliebe (Ame X Reader)
FantasiEs handelt von einer XLeser FanFiktion. Du bist darin die Hauptperson, die sich in einem Wolf verwandeln kann. Deine Familie schicken dich nach Japan um dort mit deine Großeltern zu leben. Außerdem wirst du dort viele neue Personen kennenlernen...
