Ne oder?

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Ich hätte nie gedacht dass er mich hier alleine lassen und sich selbst in Sicherheit bringen würde. Er hätte mich wenigstens diesmal mitnehmen können und mich nicht einfach zurück lassen. Nichtmal verabschiedet hat er sich und war einfach weg. Ich habe nichts von ihm gehört und auch im tagespropheten stand nichts über ihn oder andere aus seiner Familie. Ich konnte nicht fassen dass das letzte was er zu mir sagte 'Bethany, lass mich los. Es bringt nichts mehr. Potter ist tot und er war unsere einzige Chance auf ein normales Leben zusammen' das war und auch nicht dass ich nichts gesagt habe. Ich dummes Kind hätte ihn aufhalten müssen. Ihn anflehen bei mir zu bleiben, aber ich glaube es hätte sowieso nichts gebracht. Er hat sich entschieden und egal wie sehr ich es abstreiten will, ich muss es einfach akzeptieren und ihn vergessen. Nur wird das das Schwerste sein was ich jemals machen werde. Ich kann ihn nicht vergessen und ich werde mich auch nicht oblivinieiren lassen. So will ich nicht leben. Mit gelöschten Erinnerungen an die beste Zeit meines Lebens. An meine Zeit mit Draco und an unsere Nachhilfestunden, die ich so genossen habe seit ich mich in ihn verliebt habe. Sollte ich ihn jemals wiedersehen, weiß ich nicht was ich machen soll. Sollte ich ihm böse sein weil er ohne sich zu verabschieden gegangen ist oder sollte ich ihm einfach verzeihen und da weitermachen wo wir aufgehört hatten? Darüber brauchte ich mir erstmal keine Gedanken machen. Er war ja nicht da also warum mir den Kopf zerbrechen? Ich lag traurig und enttäuscht in meinem Bett und um mich herum lagen bestimmt zwanzig zerknüllte Taschentuchpackungen die ich aufgebraucht hatte. Meine Mutter half beim Wiederaufbau von Hogwarts und Nick war in seinem Zimmer, ebenfalls betrübt und traurig. Er hatte viele seiner Freunde verloren und da Draco auch sein bester Freund war machte er sich natürlich auch Sorgen um ihn. Seit einer Woche kam er täglich zu mir runter und bot mir etwas zu essen an. Ich nahm mir immer nur ein bisschen und stellte die Reste vor die Tür. Er hatte beschlossen dass ich eindeutig Liebeskummer hatte und wenn ich nicht aufpasste würde ich noch Depression kriegen und ich gab ihm Recht. Ich musste wirklich aufpassen und einfach akzeptieren wie es jetzt war. Zwar macht es mein Leben kaputt, aber es war einfach so, dagegen konnte ich jetzt auch nichts mehr machen. Als es spät wurde kuschelte ich mich in meine Decke ein und versuchte zu schlafen. Nach einiger Zeit machten meine Kräfte einfach nicht mehr mit und ich schlief tatsächlich ein.
"Bethany...,, Jemand rüttelte mich an der Schulter und ich vergrub mein Gesicht im Kissen. "Bethany, wach auf.,, Befahl die Person, aber ich dachte garnicht daran. "Nick, geh weg!,, Zickte ich und versteckte meinen Kopf unter dem Kissen. "Baby, ich bins.,, Ne oder? Ich kam sofort unter dem Kissen hervor und sah ihn an. Da saß er. Auf meinem Bett mit leichtem Lächeln im Gesicht und müden Augen. "Was machst du hier?,, Fragte ich emotionslos und setzte mich auf. "Beth, ich weiß du bist sauer auf mich und ich hab es auch verdient, aber es tut mir so leid dass ich einfach gegangen bin. Ich hätte mich wenigstens von dir verabschieden müssen, aber die Zeit war nicht.,, Ich verdrehte die Augen und würdigte ihn keines Blickes. Zeit ist immer, man muss sie sich nur nehmen. Er hatte einfach Schiss, sonst wäre er geblieben. "Das hast du verloren.,, Meinte er und hob seinen Arm. Ich sah hin und meine Augen weiteten sich. "Mein Armband.,, Hauchte ich und er legte es mir in die Hand. "Ich hab es im Schloss gefunden und dachte du hättest es vieleicht gerne wieder.,, Erklärte er und ich sah ihn an. "Bethany, es tut mir leid, ehrlich. Ich hätte mich einfach gegen ihn stellen müssen, aber ich gebe zu...ich hatte Angst.,, Ach Tatsache? Hätte ich nicht gedacht. "Ich hatte Angst vor ihm und seiner Leute, dass ich einfach nicht klar denken konnte und das schlimmste getan habe, was ich jemals getan habe.,, "Und das wäre?,, Fragte ich zickig und er senkte den Blick. "Ich habe mich gegen dich gestellt.,, Meinte er und ich nickte. "Das hast du.,, Stimmte ich ihm zu und er nickte stumm und traurig. "Sagst du mir jetzt was du hier willst?,, Fragte ich und er stand auf. "ich wollte dir nur das Armband bringen und versuchen mich bei dir zu entschuldigen.,, Meinte er und ging zum Fenster. "Was machst du?,, Fragte ich leicht ängstlich als er das Fenster auf machte und er drehte sich um. "Ich geh wieder.,, Meinte er und in mir machte es Klick und ich stand auf. "Wag es nicht aus diesem Fenster zu springen und wieder einfach zu gehen, Draco!,, Warnte ich ihn und sah ihn böse an. "Nicht schon wieder.,, Fügte ich hinzu und die Tränen liefen mir mittlerweile über die Wange. "Ich bin hier nicht erwünscht, Bethany. Außerdem bin ich ohne Erlaubnis meiner Eltern hier und muss zurück.,, Mit diesen Worten drehte er sich wieder um und kletterte aus dem Fenster. "Draco!,, Rief ich, doch er war schon gesprungen. Ich lehnte mich aus dem Fenster und atmete erleichtert aus. Es ging ihm gut. "sag mal, bist du wahnsinnig!?,, Schrie ich ihn an und er sah nach oben. "Komm sofort wieder hoch oder ich bin so richtig sauer auf dich!,, Befahl ich und er schmunzelte. "Bist du dich so schon.,, "Dann bin ich eben noch wütender auf dich, jetzt komm wieder hoch!,, Er antwortete nicht, sondern drehte sich einfach um und ging. "Draco Lucius Malfoy, du bleibst jetzt sofort stehen!,, Schrie ich und tatsächlich blieb er stehen. "Komm wieder hoch!,, Befahl ich und er drehte sich um. "Draco bitte...,, Hauchte ich und senkte den Blick. Als ich wieder aufsah...war er weg. Nicht sein Ernst oder? "Buh!,, Schrie plötzlich hinter mir jemand und schlung seine Arme um mich. Ich stieß einen spitzen Schrei aus und er lachte. "Du bist so ein Arschloch!,, Ich löste mich aus seinem Griff und haute ihm gegen die Schulter. "So ein verdammtes, gemeines, idiotisches, doofes Arschloch!,, Wieder kamen mir die Tränen und liefen mir über die Wange. "Hey,, ich schluchzte und Draco zog mich in seinen Arm. "du kannst mich doch nicht so erschrecken. Ich dachte du wärst wieder gegangen.,, Schluchzte ich und krallte mich in sein T-Shirt. "Bin ich nicht.,, Meinte er und küsste meine Stirn. "es tut mir leid.,, Sagte er und ich nickte. "ist Okey, aber nur wenn du bleibst.,, Er ließ mich los und sah mich verzweifelt an. "Baby, ich kann nicht bleiben.,, "Draco bitte, du kannst dich wohl einmal in deinem Leben das machen worum ich dich bitte oder? Nur einmal und danach kannst du wieder auf deinen Vater hören.,, "es ist nicht nur mein Vater der mir verbietet dich zu sehen.,, "Wer denn noch?,, "Meine Mutter und alle Todesser bei uns im Haus.,, Ich senkte wieder traurig den Blick und wischte mir die Tränen weg. "Na gut, dann geh doch. Aber wenn du gehst dann bleib auch weg, ich kann nämlich nicht immer ewig auf dich warten, dich dann für nur fünf Minuten für mich haben und dich dann wieder gehen lassen müssen.,, Verzweifelt sah er mich an, aber mich Interessierte das gerade nicht. Ich machte den Weg zum Fenster frei und wante den Blick von ihm ab. "Na los, ich halte dich nicht auf.,, "Bethany bitte-,, "jetzt geh doch, oder willst du dass jemand raus findet dass du hier warst?,, Ich ging zu meinem Bett und sah ihn traurig und enttäuscht an. Er drehte sich zum Fenster um und ich begann leise zu weinen und schloss verzweifelt die Augen. Als ich ein Sog Geräusch hörte öffnete ich die Augen und fand ein leeres Zimmer vor. Er war wirklich gegangen. Hätte ich mir aber auch denken können.

Golden eyes- Operation MalfoyGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt