Kapitel 16

406 13 0
                                    

Evelyns Sicht:

Am Abend lag ich schlaflos in meinem Bett. Ich hatte zu viele Gedanken. Ich machte mein Augen zu und nach einer Zeit schlief ich ein.

Am nächsten Morgen wurde ich von einer Schwester geweckt und pünktlich um zehn von der männlichen Krankenschwester abgeholt. Er schob mein Bett durch die Tür von unserem Zimmer auf den Gang. Kim verabschiedete sich mit einer Umarmung von mir. Vor der Tür zum OP-Bereich warteten meine Eltern auf mich.

Meine Mutter gab mir einen Kuss und dann musste ich in den OP. Eine Schwester sprach mir Mut zu und machte mir ein rotes Band um mein linkes Handgelenk. Auf dem Band stand mein Name und mein Geburtsdatum drauf. Danach sollte ich mich hinlegen. Die Schwester redete noch kurz beruhigend auf mich ein, bis ich dann einschlief. Vom Rest bekam ich gar nichts mehr mit.

Leos Sicht:

Am Morgen wurde ich von Tabea geweckt. Ich ging zum Frühstück runter in die Küche in der auch mein Vater schon saß.

Vater: „Hallo Leo. Schön dich wieder zu sehen."

Ich schaute ihn verwirrt an und setzte mich neben Tabea. Er war doch kein einziges mal da gewesen. Ich hätte ihn sehen wollen aber er mich anscheinend nicht. Tabea merkte wohl, dass ich ziemlich sauer auf ihn war und trat mir gegen mein rechtes Schienbein. Als ich zu ihr sah, schaute sie mich drohend an. Ich wendete mich meinem Teller zu auf dem ein Brötchen lag. Ich schnitt es auf und schmierte mir eine ordentliche Portion Nutella drauf. Obwohl ich eigentlich zu Hause war fühlte ich mich sehr fremd.

Nach dem Frühstück verabschiedete sich unser Vater von uns und fuhr zur Arbeit. Tabea und ich saßen noch am Tisch.

Leo: „Du Tabea"

Tabea: „Leo ich weiß das ist nicht leicht führ dich. Aber du musst ihn auch verstehen"

Leo: „Ja ich muss immer alle verstehen und wer versteht mich?"

Tabea: „Man... so war das nicht gemeint"

Sie schaute nach unten auf den Boden. Ich nahm sie in den Arm.

Leo: „Tut mir leid"

Tabea wischte sich eine kleine Träne von ihrer Wange.

Tabea: „Schon ok. Wenn du möchtest kannst du auch erst mal tz mir mit in meine Wohnung kommen"

Leo: „Echt? Aber wird das dann zu dritt nicht zu eng?"

Tabea: „Ne das passt schon"

Leo: „Danke"

Ich gab ihr einen leichten Kuss auf die Wange.

Tabea: „Willst du gleich mitkommen?"

Leo: „Ja das wäre super"

Tabea: „Ok dann pack deine Sachen ich nehme dich gleich mit"

Ich stand auf, ging hoch in mein Zimmer und packte ein paar Sachen zusammen.

Als ich wieder nach unten in den Flur kam, stand Tabea schon fertig angezogen und wartete auf mich.

Ich ging in Richtung Tür, die Tabea gerade öffnete. Vor dem Haus stand ein kleine Auto, in das Tabea einstieg. Ich stellte meine Tasche in den Kofferraum und setzte mich auf den Beifahrersitz. Dann fuhr Tabea los.

Evelyns Sicht:

Ich öffnete langsam meine Augen und wurde sofort von einem grellen Licht geblendet. Ich brauchte einen Moment um mich daran zu erinnern wo ich war. Ich richtete mich auf und versuchte auf zustehen. Doch das war gar nicht so leicht, da ich durch die Narkose noch sehr benommen war.

Im nächsten Moment öffnete sich die Tür und eine Krankenschwester kam rein.

Schwester: „Ahhh du bist wach"

Sie löste die Stopper vom Bett und schob mich in mein Zimmer.


Thats Life (eine Club der roten Bänder FanFiction)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt