Luca
Egal wie fest ich es versuche, ich kann meinen Kindern nicht mehr in die Augen schauen, nicht mehr mit ihnen reden. Ich kann nicht mehr normal sein. Egal wo ich hinsehe, ich sehe nur noch Luna vor meinen Augen. Vor allem in den letzten Tagen aber wurde es schlimmer. Ich bin ich einem schwarzen Loch gefangen, aus dem ich nicht mehr hinauskomme. Egal wie sehr ich es versuche, egal wie sehr ich es will.
Ich meiner rechten Hand ist mein Bier, in der linken meine qualmende Zigarette. Für wen Lebe ich überhaupt noch? Mein Leben besteht aus nichts Anderen mehr. Aufstehen, für die Kinder einen auf Happy machen, Zigaretten rauchen, Bier trinken, ab und zu boxen gehen und deprimiert wieder ins Bett gehen. Was ist das für ein Leben? Auf jeden Fall kein richtiges mehr. Ich lebe noch für meine Kinder, sonst für niemanden, was ist das für ein Leben? Wäre es nicht einfacher, es einfach zu beenden. Die Kinder könnten glücklich gross werden bei ihrer Oma, oder vielleicht auch bei Jace, wenn er sich bereitstellen würde. Wäre das nicht ein besseres Leben für die Kinder?
„Luca?", ich höre leise die Stimme von Lola und auch ihre kleinen Schritte, die auf dem Boden aufkommen. „Was ist, Lola?", ich setzte mich aufrecht, auf dem Liegestuhl, hin und drehe meinen Kopf zu ihr, dabei lösche ich meine Zigarette an meiner Hand aus. Mit ihren kleinen, grünen Augen schaut sie zu mir während sie in der rechten Hand ihren schwarzen Lieblings Teddy hat, den sie zu ihrer Geburt von Jace bekommen hat, das einzige Geschenk was sie von ihm hat. „Ich kann nicht schlafen", müde reibt sie sich durch ihre kleinen Augen und sieht mich an. Ich klopf mit einer Hand neben mich auf den Liegestuhl und sofort kommt sie hin und setzt sich neben mich hin. „Welcher Stern gehört Luna?", sie sieht zu den Sternen hoch, als wäre es das Einzige was sie festhält. „Siehst du der grosse leuchtende? Das ist Mama", ich deute zu einem besonders hellen Stern. „Sie ist hübsch", meint meine Tochter und lehnt ihren kleinen Kopf an meine Seite, sofort lege ich einen Arm um sie. „Sieh mal Lola! Dort ist eine Sternschnuppe, jetzt kannst du dir etwas wünschen", ich zeige meiner kleinen Tochter die Sternschnuppe und bewundert sieht sie ihr nach. „Ich wünsch mir, dass es dir wieder gut geht", es ist nur ganz leise, aber trotzdem höre ich es. Es schmerzt meinem Herz, so etwas von einer vier jährigen zu hören. Sie sollte im Sandkasten sitzen und sich keine Sorgen machen, aber stattdessen grübelt sie förmlich bei den Sorgen. Während ich über das nachdenke rollt mir eine Träne über die Backe. Ich will Lola nie mehr loslassen, ich kann es ihr nicht mehr antun, dass sie so auf sich alleine gestellt ist, ich darf nicht, sonst zerbricht sie noch genau so sehr daran wie ich.
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Scheisse Luca und Erziehung...
Teen FictionWas haben wir schon gelernt? 1. Luca kann selbst Geld verdienen, ok. 2. Luca kann selbstständig leben, okey... Neue Herausforderungen; Luca und Erziehung? Ich denke nicht. Luca und Kinder + Geld verdienen? Nein. Luca und Stress? Rette mich!! _______...