Kapitel 9

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Alev's Sicht

Ich lief und lief. Von der Zeit hatte ich keine Ahnung. Ich guckte mich um doch nichts kann mir bekannt vor. Es war alles so fremd hier. Wobei wenn ich denke ist Yusuf mir auch sehr fremd. Ich weiß nicht wie ich wieder nach Hause komme und deswegen fragte ich einen Jungen der mir gerade entgegen lief.

Alev: Entschuldigung?

Junge: ja?

Alev: könntest du mir sagen wie viel uhr wir haben wo wir sind denn ich kenne ich mich aus und weiß nicht wie ich nach Hause komme.

Junge: also wir haben viertel nach Neun und wir sind gerade in der XJ Straße. Wo wohnst du denn?

Alev: Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie die Straße heißt.. Aber in kennst du die Firma von Cemal Karadag?

Junge: nein leider nicht.

Alev: Ok trotzdem danke.

Junge: ich kann dich wenn du willst ein bisschen begleiten damit du nicht für dich unbekannten gegend alleine rumläufst.

Erst jetzt muss ich den jungen. Er war hübsch. man merkte ihm an das er ein Südländer war. Er hatte braune Haare und grüne Augen. Dazu war seine Haut perfekt gebräunt. Ich wusste nicht was ich sagen soll. Ablehnen ? oder lieber annehmen? Also wenn ich ablehnen würde,würde ich wie eine Irre die ganze Zeit herumlaufen, aber wenn er neben mir wäre, würde uch wenigstens nicht alleine sein.

Alev: Ich weiß nicht.

Junge: Komm schon. Dann bist du wenigstens nicht alleine.

Alev: Hmm ok. Dann lass laufen.

Wir fingen still an nebeneinander zu laufen. Bis er die Stille brach.

Junge: Wie heißt du eigentlich ?

Alev: Alev, du?

Junge: Volkan

Alev: Hmm..

Volkan: Weißt du vielleicht was in der Nähe deines Zuhauses ist?

Alev: Also da gibt es eine kleine Trinkhalle auf der Straße und um die Ecke ist noch ein Penny. Und das sind halt solche Blockhäuser. In der Gegend wohnen eigentlich nur Deutsche. Vielleicht hilft dir das haha.

Volkan: Also ich bin mir ncicht sicher, aber ich glaub ich weiß wo du meinst. Ist dieses Penny groß oder eher so ein kleines?

Alev: Das ist halt so normal, also klein.

Volkan: Ok dann gehen wir mal gucken.

Undso liefen wir dorthin.

Yusuf's Sicht

Mein Kopf brummte. Ich hatte starke Kopfschmerzen. Langsam öffnete ich meine Augen und blnizelte einpaar mal damit ich alles normal erkennen konnte. Ich blicjte um mich herum und sah das ich im Auto eingeschlafen. Was war denn gestern überhaupt los?und jetzt konnte ich mich an alles erinnern. Scheiße. Was habe ich nur getan?!

Sofort stieg ich vorne ins Auto und fuhr mit Vollgas los. Zuerst aber hielt ich an einen Blumenladen an und kaufte 99 rote Rosen und 1 weiße. Während die Verkäuferin alles herrichtete, zappelte ich wie verrückt rum. UFF! Ich bin so dumm. Wie konnte ich nur!? Ich muss schnell zu ihr. Warum lasse ich auch meine Wut an ihr raus. Sie hat es doch nur gut gemeint mit mir und ich? Ich habe sie verletzt. Wie soll ich ihr eigentlich noch in die Augen blicken?!

Alev's Sicht

Wir liefen jetzt schon eine Weile. Und keiner sprach von uns. Langsam nervte mich dieses Stille nebeneinander laufen, also wollte ich ein Gespräch aufbauen.( Ich bin eine die gerne redet:D)

Alev: Hattest du eigentlich nichts vor?

Volkan: Wie meinst du das?

Alev: Also als wie uns gesehen haben, hattest du nichts vor oderso?

Volkan: Aso. Nein ich wollte nur mein Kopf frei kriegen. Zurzeit habe ich viel Stress weißt du und ich fand einfach keine Zeit für mich. Und du? Wieso bist du so weit weg gelaufen wenn du dich hier nicht auskennst?

Ich wusste nicht ob ich ihm alles erzählen sollte, aber eine Stimme in mir meinte ich soll reden. So als ob es für mich dann befreiender wäre. Vielleicht ist es mal besser jemand fremden,den man nicht kennt, der dich nicht kennt, etwas zu erzählen.

Alev:Ich wollte auch meinen Kppf frei kriegen. Weißt du eigentlich was es bedeutet Verlassen zu werden ? Bei Fremden gelassen zu werden? Vielleicht sogar alleine. Weißt du wie es ist zu wissen , dass du niemanden auf dieser beschissenen Welt hast den du vertrauen kannst. Bei dem du dich ausheulen kannst. Mit der du Spaß haben kannst. Mit der du einfach lachen, weinen , leben , einfach alles machen kannst. Nein weißt du bestimmt nicht. Weißt du denn wie es ist zu wissen, das es noch Leute gibt die dir sehr nah sind, aber nicht mal ein bisschen an dich denken. Denen es scheiß egal ist ob du verhungerst, stirbst, auf der Straße landest, angst hast, alleine bist, ob du überhaupt noch atmest. Ich glaub nicht das du es weißt. Oder weißt du wie es ist gefangen zu sein? Frei aber gefangen? Weißt was dies bedeutet? Ich erklärs dir mal. Ich bin frei, aber seelisch gefangen. Ich bin umgeben von Menschen, aber allein. Ich hab ein Haus, aber kein Dach überm Kopf. Ich hab ein Bett, aber kein warmes wo ich mich reinkuscheln kann. Ich hab ein Herz, aber auch keins. Ich atme, aber auch sterbe ich. Ich lebe, aber bin auch tot. Ich bin eine Seelisch gefangene. Ich hab keinen mit dem ich reden kann. Ich wurde verkauft, gezwungen, gedemütigt. Ich bin nicht ich. Verstehst du ? Verstehst du was ich meine?

Während ich alles erzählte liefen mir Tränen über die Wangen. Es tat gut sich auszusprechen.

Volkan: Ich weiß nicht was ich sagen soll. Aber vergiss nicht, egal wo und wann, Allah(c.c) ist immee bei dir. Allah ist immer bei dir. Egal ob du lachst, weinst, atmest, isst, trinkst,schläfst. Also fühl dich nie allein.

Was Volkan sagte , beruhigte mich ein bisschen. Mein Herz schlug schneller und ich umarmte ihn. Er umarmte mich auf zurück. Nach einer Zeit lösten wir uns und liefen weiter. Als ich Penny sah, wusste ich endlich das wir in der Nähe waren. Jetzt liefen wir auch an der Trinkhalle vorbei und nun stand ich vor meiner Haustür.

Alev: Ich danke dir sehr. Du warst eine große Hilfe. Ich durfte mich bei dir ausheulen, danke :$

Volkan: Ach nichts zu danken. Ehm Alev..

Alev: Ja?

Volkan: Ich will den Kontakt zu dir nicht verlieren.. Hier ist meine Nummer ruf mich mal bitte irgendwann mal an.

Alev:Natürlich mach ich das Volkan.

Aufeinmal umarmte mich Volkan. Ich umarmte ihn auch zurück.

Yusuf's Sicht

Als ich endlich die Rosen hatte fuhr ich schnell nach Hause. Während der Fahrt überlegte ich kir, wie ich am besten Alev mir zu verzeihen bringe.Ich war jetzt schon nervös, wie wird sie reagieren wenn sie kich sieht. Als ich ankam nahm ich die Rosen und lief los. Was ich dann sah brachte mir ein Stechen ins Herz. Meine Brust zog sich zusammen und das atmen fiel mir schwerer. Die Rosen lies ich auf den Boden fallen. Ich spürte einen heftigen Stich in meinem Herzen.

Alev&Yusuf!❤Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt