3. Kapitel

3.3K 93 5
                                    

Ängstlich versuchte ich mich zu befreien, doch es brachte einfach nichts. Somit musste ich es ertragen. Seine Lippen trafen weich auf meine und mir stiegen unkontrolliert Tränen in die Augen. Als Draco sich von mir löste, rollte mir eine Träne die Wange hinab. Ich spürte seinen Finger an meiner Wange, wie er die Träne wegwischte, wie er seine Hand sanft an mein Gesicht legte. Ich war geschockt. "Was willst du von mir?", fragte ich leicht belegt. Ich bekam kurze Zeit keine Antwort. "Deinen Gehorsam", gab Draco leise zurück. Danach drückte er mich mit seinem Oberkörper an die Wand. Er nahm meine Hände und legte sie über seine Schultern. Seine eigenen legte er an meinen Rücken. Danach küsste er mich erneut. Mir lief erneut eine Träne über die Wange. Nach ein paar Sekunden wurden Draco's Küsse wilder. Ich konnte nichts weiter machen, als es geschehen zu lassen. Sonst würde vielleicht nicht nur ich leiden. Seine rechte Hand rutschte runter und grallte in meinen Hintern. Erst war ich erstaunt darüber, doch dann stellte ich mich gegen ihn und drückte ihn von mir weg, was nicht sehr schlau von mir war. Er packte meinen Hals und drückte mich wieder zurück. "Du willst doch, dass deinen Eltern nichts passiert, nicht wahr?", fragte er. "Ja", antwortete ich zittrig. "Dann weißt du ja, was du machen sollst". Als Draco mich wieder küsste, spürte ich, wie seine Hand unter meinen Rock rutschte. Meine Hände hatte er so gegriffen, dass ich diese nicht bewegen konnte. Seine Hand wanderte meinen Oberschenkel hoch und ich spannte mich an. Er grallte wieder in meinen Hintern und ich konnte nicht glauben, was da gerade geschah. Seine Küsse wurden immer wilder und ich wurde immernoch gegen die Wand gequetscht. Er ließ seine Hand wieder los und sie lag an meinem Oberschenkel. Danach ließ er sie an meinen Innenschenkel wandern und streichelte mein Bein. Ich stöhnte ungewollt auf und Draco grinste fies. Er legte die Hand weiter höher an und seine kalten Finger ließen mich erschaudern.

"Was macht ihr mit unserer Tochter?!", rief eine Frau aufgebracht. "Keine Angst, wir werden ihr nichts schlimmes antun", sagte ein blonder, langhaariger Mann. "Und was lasst ihr euren Sohn da machen?", fragte die Frau wieder. "Ihr wollt doch nicht, dass sie noch Ärger bekommt, weil ihr euch querstellt?", stellte der Mann die Gegenfrage. Der Blick der Frau lag entgeistert auf etwas ähnlichem wie einem Denkarium. Dort war ihre Tochter zu sehen, jedoch nicht alleine. Der Sohn von Lucius war auch dabei. "Lass sie da raus, sie kann nichts damit zu tun haben!", rief sie. "Oh ich denke schon", erwiderte Lucius grimmig. "Lasst sie gehen!", forderte sie. Der Mann stieß ihr einen Zauberstab in den Rücken. "Du solltest vielleicht nicht nur um das Leben deiner Tochter bangen", warnte er unfreundlich. "Dann hör damit auf!", rief sie. Lucius nahm seinen Zauberstab und der Raum verschwand, genauso die beiden Jugendlichen. "Wenn es dir so lieber ist...", sagte Lucius gleichgültig. Danach verschwand er. Die Frau blieb alleine in dem dunklen Kerker zurück.

Draco's Hand rutschte noch ein Stück höher und einer seiner Finger drang in mich. Ich keuchte überrascht auf und er fing langsam an ihn zu bewegen. Ich legte den Kopf in den Nacken und sah gequält in die Dunkelheit. Nach ein paar Momenten nahm er ihn wieder aus mir und ich bemerkte, dass ich am ganzen Körper vor Angst zitterte. "Schon gut", hauchte Draco und biss mir leicht auf die Lippe. Meine Augen brannten, weil mir immer wieder Tränen über die Augen rollten. Ich drehte den Kopf weg. Er drehte ihn zurück. Mein Mund fing an mit zittern und ich schluchzte kurz auf. Jetzt rollten die angesammelten Tränen über meine Wangen. "Nicht weinen", flüsterte Draco. Ich konnte nichts sagen, weil der Kloß in meinem Hals nichts an Stimme durchließ. "Musste das sein?", fragte ich verletzt. "Anders bekomme ich deinen Gehorsam nicht. Ich kenne dich jetzt lange genug", gab er zurück. Ich schluchzte erneut auf und ich wischte die Tränen mit meinem Pullover weg. Anschließend waren wir wieder im Schloss. Ich stand im Aufenthaltsraum. Alleine. Nichts erinnerte an eben. Ich hatte keine Tränen mehr in den Augen und Draco war nirgends zu sehen. Zum Glück, dachte ich mir und ließ mich auf das Sofa fallen.

~Draco's Slave~Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt