In unserem Zimmer angekommen, schob ich Kyung ein wenig zu unsanft weiter in den Raum hinein und versperrte ihm den Weg zur Tür, falls er auf die Idee kommen würde zu flüchten.
Nun stand ich da wie ein Trottel und wusste überhaupt nicht was ich sagen soll. Obwohl ich wusste was mein Ziel dieser Konversation war, fehlten mir komplett die Worte.
Schweigend starrte ich ihn also an und versuchte die richtigen Worte zu finden, was mir schwerer fiel als ich dachte. Aber nicht nur die Worte an sich zu finden war kein Leichtes. Mein gerade deutlich schneller werdender Herzschlag half mir dabei auch nicht weiter.
Auch Kyungs Nervosität machte mich fast wahnsinnig. Obwohl ich schon seit Längerem Gefallen an ihn gefunden hatte, machte sich noch nie eine solche Art von Gefühl in mir breit. Nie dachte ich ihn jemals mit sowas zu konfrontieren. Doch umso mehr ich darüber nachdachte, umso mehr fühlte es sich an, als würde mein Herz einfach in tausend Teile zersplittern.
Aber davon wollte ich mich nicht ablenken lassen. Ich hatte ein Ziel vor Augen, was gerade zum Greifen nah steht und solange ich die Chance habe alles richtig zu stellen, sollte ich dieses auch tun. Also gab ich mir einen Ruck und erhob meine Stimme. Allerdings verlief es nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte.
,,Du, also Kyung... Das mit uns... weißt du..."
Kyung kam auf mich zu und hielt mich sanft an meiner Schulter fest, weswegen meine sowieso komplett ungeordneten Worte verstummten. Mit einem Lächeln, was leicht gequält aussah, übernahm er das Wort.
Kyung: ,,Ist okay. Ich habe inzwischen eingesehen, wie sinnlos es ist und ich glaube dir geht es ähnlich wie mir. Schon länger denke ich daran das zu beenden, wusste bisher allerdings nie genau wie."
Was hatte er da gerade gesagt? Er will es beenden? Das war nicht das, was ich wollte. Kyung war gerade dabei mich komplett falsch zu verstehen.
Kyung: ,,Tut mir leid dass das so plötzlich kommt und so aber keine Ahnung. Ich wusste mir nicht mehr zu helfen und bin fast wahnsinnig geworden. Deswegen auch der Streit mit Minhyuk und Yookwon."
Sein Lächeln verschwand mit jedem Wort mehr und auch in mir, breitete sich ein ungewiss trauriges Gefühl aus. Ich verstand nicht so richtig was hier gerade abging. Alles was ich mir versteckt wünsche steht gerade vor mir und gleitet mir einfach durch meine Hände.
Kyung: ,,Es war nur gespielt damit sie mit mir tauschen können und ich nicht länger bei dir schlafen muss. Das werde ich auch machen, aber naja, jetzt halt so das du es auch weißt. Also brauchst du dir keine weiteren Gedanken um die Beiden zu machen."
Er machte eine kurze Pause. Immernoch war ich aber zu perplex um ihm irgendwas zu entgegnen. Obwohl ich etwas sagen wollte, konnte ich es partout nicht. Dabei wollte ich ihm doch nur sagen das ich ihn liebe, aber so wie das hier gerade aussieht, wird es nicht mehr dazu kommen.
Kyung: ,,Tut mir leid, aber ich kann das nicht mehr."
Mit diesen Worten strich er mir noch einmal über meine Arme, bevor er mich sanft zur Seite schob und schließlich unseren Raum verließ.
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I'm your toy //Zikyung
FanfictionIch bin nur sein Spielzeug. Ausgesucht nach Aussehen und Funktion, auprobiert und gekauft. So gut wie jedes Spielzeug landet irgendwann mal im Müll oder wird vergessen. Wie es wohl bei mir sein wird? ☆·°.· ·.°·☆ ☆·°.· ·.°·☆ ☆·°.· ·.°·☆ Hier ist mei...