28. Der Weihnachtsball

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"Das Weißt du sicher auch ohne meine Hilfe Emma!" sagte Dumbledore. "Nein!" sagte ich entschlossen und er fuhr fort: "Wo waren sie am Mittwoch in der letzten Stunde?" - "Nicht in der Verwandlungsstunde, wie ihnen sicher schon mitgeteilt wurde!" - "Komm Emma ich möchte eine Antwort!" - "Ich suche seit, warten sie kurz....... ach ja seit Ca. 10 Jahren nach Antworten!" - "Ich weiß, aber das ist etwas anderes!" - "Nein ist es nicht! Sie haben damals verhindert, dass ich begrüsste und sie sind teilweise an dem Tod Schuld! Ja ich habe recherchiert! Als dachten sie Ernsthaft, dass ich nicht rausbekommen hätte, dass sie damals einen Todesser eingeschleust haben, der ihnen Informationen besorgt hat. Und dann haben sie mir alles genommen und zerstört!" schrie ich wütend. Doch ich weinte nicht. Nicht seit der Trauer über Dad. Denn das ist ein Anzeichen der Schwäche, die der Gegner ausnutzt. Dumbledore sah mich schockiert an. "Jetzt schauen sie nicht so blöd, ich kriege alles raus. Und ich werde mich rächen! Und danach wird einer nicht mehr leben!" sagte ich grinsend. "Ich glaube wir gehen!" sagte ich und Sev verstand. Ich folgte ihm aus dem Raum. Ja ich habe nachgeforscht. Dabei habe ich herausgefunden, dass nicht nur James Potter, sondern auch Albus Dumbledore für den Tod meines Vaters Verantwortlich sind. Sie beide haben dafür gesorgt, dass das Mum Ministerium wusste, wo wir uns aufhielten. Doch er schien nicht gewusst zu haben, dass Tom Riddle eine Tochter hat und glücklich verheiratet war. Ich kochte immer noch vor Wut, als ich mit Sev in sein Büro ging. Dort rastete ich erstmal komplett aus. "Emma beruhig dich. Alles wird gut!" flüsterte Sev und nahm mich in den Arm. "Sev ich kann nicht mehr! Das alles regt mich wahnsinnig auf" flüsterte ich zurück. Ich genoss die Umarmung. Sev konnte das gut. "Es ist schon halb fünf, ich glaube du solltest dich für den Ball fertig machen, schließlich musst du doch beim Eröffnungstanz dabei sein!" Wir lösten uns und ich ging beruhigt in meinen Schlafsaal, um mich fertig zu machen. Ich zog das Kleid an, machte mir gewelltes Haar und kurz bevor ich ging, kam meine schwarze Schneeeule Hermes zu mir herein geflogen und brachte mir ein Päckchen. Komisch, ich hatte doch mit niemandem geschrieben. Ich gab ihm Nahrung und entfernte die Last. Es war ein faustgroßes Päckchen. Ich öffnete es und zum Vorschein kam ein Armreif. Er war Silber-Grün und hatte die Form einer Schlange. Ich lächelte und machte ihn mir um. Dann suchte und lag ich den beigelegten Brief.

Liebe Emma!
Ich hoffe, dass du mich nicht vergessen hast, auch wenn es so scheint, dass ich nie wieder zurückkommen werde. Lass dich von Schein nicht trügen. Du bist niemals allein!
Liebe Grüße:
Tränen sind ein Anzeichen von Schwäche!

Ich könnte es nicht fassen. Der Brief war von Dad! Er lebt! Er kommt zurück! Ich hatte Recht! All die Jahre Recht! Der Armreif war von Dad. Ich werde ihn definitiv nicht verlieren. Und so machte ich mich auf den Weg zu. Gemeinschaftsraum. Wartete schon Draco auf mich. "Emma du siehst wunderschön aus!" sagte er grinsend. "Danke du aber auch!" entgegnete ich und wir gingen gut gelaunt zur Großen Halle. Meine Schlechte Stimmung wegen Dumbledore war wie weg geblasen. Vor der Großen Halle erntete ich neidische Blicke. Es hatten mich viele gefragt, doch ich hatte abgelehnt. Als ob ich mit einem Griffendore zum Weihnachtsball gehen würde. Als zum Schluss endlich Potter da war, gingen wir hinein. Die Musik ertönte und wir tanzten. Als Reinblut lernt man schon als Kleinkind tanzen, weswegen das für uns eher kein Problem war. Im Gegensatz zu Potter. Der packte sich mehrmals fast hin. Draco und ich mussten und beherrschen, nicht laut loszulachen. Als dann die anderen auch auf die Tanzfläche kamen, wurde es immer voller. Dumbledore tanzte mit McGonigall. Passt doch. Ein alter Mann und eine alte Schreckschraube. Nachdem wir genug hatten, sitze ich mich und Draco wollte etwas Erfrischung. "Sehr schönes Kleid Ms Riddle!" hörte ich eine Stimme hinter mir. Es war Moody. "Danke, Professor!" sagte ich kühl. "Nun wenn ich mich erkundigen dürfte, wie weit sind sie mit der zweiten Aufgabe?" fragte er interessiert. "Ich habe noch nicht angefangen. Fragen sie Morgen nach, dann habe ich es raus!" sagte ich gelangweilt und genervt. Er wollte gerade weiter nachhaken, also zu meiner Erlösung Draco mit dem Trinken kam. "Hier!" sagte er und gab mir ein Butterbier. "Danke!" sagte ich grinsend. Draco setzte sich zu uns an den Tisch, wo leider auch Moody Platz nahm. "Was wollen sie Professor?" fragte Draco ihn, als er meine Anspannung spürte. "Nun ich wollte mich ein wenig mit ihnen beiden unterhalten, wenn es ihnen Recht ist!" erklärte dieser. Draco sah zu mir und fragte dann: "Worüber?" "Ich muss ihnen schon mal ein Kompliment machen. Sie verstehen sich als wären sie Geschwister. Wie lange kennen sie sich schon?" fragte er. "Ich wüsste nicht, warum wir ihnen diese Frage beantworten sollten" sagte Draco kühl. "Nun ich wollte mich lediglich bei ihnen erkundigen. Aber falls sie darauf warten, dass Dumbledore zu ihnen kommt, dann kann ich gehen!" sagte er. "Wieso Dumbledore?" fragte ich irritiert und sah mich um. Der Alte beobachtete mich. Und das nicht erst seit eben. Es sieht so aus, als ob er darauf wartet, dass Moody weggeht, um seinen Platz einzunehmen. "Was will der denn jetzt schon wieder? Emma was hast du dieses Mal ausgefressen?" fragte mich Draco leichte genervt. "Ach komm das war halb so wild. Das ist auch erst zwei Stunden her also so schnell kann der alte doch gar nicht denken oder?" fragte ich. "Da hast du auch wieder recht" sagte er. "Ich hab keinen Lust auf ein weiteres Gespräch mit dem" sagte ich und Draco sah mich fragend an, "Erzähl ich dir später aber wäre Sev nicht da gewesen hätte ich dem Mal Respekt bei gebracht. Wie war ihre Frage Professor?" fragte ich Moody. "Seit wann sie sich kennen" wiederholte er seine Frage. "Seit der Geburt glaub ich oder Draco?" - "Jap ich mein auch. " - "Beeindruckend! Und sie hatten all die Jahre Kontakt?" Fragte er interessiert. "Nein, also" ich brach ab. "Soll ich?" Frage Draco, der mich verstand. Ich nickte und er begann: "Kurz nach ihrem fünften Geburtstag ist etwas passiert, über das sie bis heute nicht drüber weg kommt. Seit da, bis nach Hogwarts haben wir uns nicht gesehen. Aber das Thema ist sehr privat also gehen sie darauf nicht mehr ein!" Moody musterte mich. Ich sah ihn nicht an, sondern den Tisch. Ernst und kühl. "Verstehe. Aber da haben sie sich wieder gesehen?" fragte er. "Ja. Sie wohnt bei mir" erklärte Draco vorsichtig. "Das erklärt, Warum sie sich so gut verstehen. Als wären sie Geschwister" sagte Moody neugierig. "So fühlt es sich auch ab und zu an!" sagte ich. "Ms Riddle darf ich um einen neuen Tanz bitten?" fragte er mit der Gentleman-Geste. "Aber natürlich Mr Malfoy!" sagte ich und wir lachten los. "Wenn sie uns für fünf Minuten entschuldigen würden Professor!" sagte Draco und zog mich auf die Tanzfläche. Nach zwei weiteren Tänzen gesellten wir uns wieder lachend zu Moody. Er schmunzelte. Der kann so was? Wir unterhielten uns nach eine Weile. Dumbledore hoffte immer noch, dass Moody sich entfernen würde, doch er blieb. Gegen zwei Uhr Morgens tanzten Draco und ich noch ein letztes Mal, bevor wir uns verabschiedeten und zum Gemeinschaftsraum gingen. "Das war eine wunderschöne Nacht mit dir Emma. Ich hoffe du schläfst gut!" sagte er. "Danke. Ich fande den Abend auch sehr angenehm. Wir sehen uns ja morgen wieder" sagte ich und wir nahmen und ein letztes Mal in den Arm, bevor wir uns schlafen legten. Naja ich überlegte noch. Kann es wirklich war sein? Kommt Dad zurück? Wenn ja wann? Wie? Ich hätte so viele Fragen, doch irgendwann besiegte mich die Müdigkeit.

Emma Kiara Riddle (Tochter von Tom Riddle)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt