Ich wachte erholt am nächsten Morgen auf, ging gemütlich ins Bad, zog mich an und stellte fest, dass es bereits Mittagessen gab. Also runter, dachte ich. Am Slytherintisch saß Draco schon und hatte mir einen Pltz freigehalten. "Guten Tag Schlafmütze. Und wie war deine Nacht so?" fragte er während ich mir einen Berg an Nudeln und einen See von Tomatensoße auftat. "Sie war perfekt. Ich fühle mich so wohl wie lange nicht mehr. Danke Draco!" sagte ich. Wir lächelten glücklich und genossen das Essen. Morgen würde der Hogwartsexpress losfahren. Draco und ich hatten aber vor, in den Ferien hier zu bleiben, um das Rätsel des Eies zu lösen und den Sprengstoff zu benutzen. Wir hatten Lucius und Narzissa überreden müssen, dass wir hier bleiben durften, da sie Weihnachten eigentlich mit Draco und mir verbringen wollten. In einer Woche war Weihnachten. Das merkte man, als man zum Abendessen in der Großen Halle saß. Alles wurde Weihnachtlich geschmückt und überall hörte man fröhliche Musik. Definitiv Weihnachten. Nach dem Abendessen passte mich Victor ab. Wir verstanden uns gar nicht mal so schlecht und er würde vielleicht mal einen guten Todesser abgeben. "Hi Emma. Wie geht es dir?" fragte er verlegen. "Hallo Victor! Heut nicht mal so schlecht und dir?" fragte ich ihn freundlich. "Auch sehr gut. Also ich wollte fragen, ob du Lust hättest ähm... den Abend mit mir abzuhängen. Aber nur wenn du Lust hast!" sagte er verlegen und kratzte sich am Hinterkopf. "Warum nicht? Draco kommt sicher auch ohne mich klar. An was hattest du gedacht?" fragte ich neugierig. "Wie wär's mit einem Spaziergang am See?" fragte er schon etwas entspannter. "Klingt gut. Wenn du in der Eingangshalle kurz wartest, dann hol ich mir noch was wärmeres zum Anziehen" sagte ich locker. "Ja klar. Kein Problem" sagte er sichtlich erleichtert. Mit einem leichten Lächeln auf dem Gesicht, holte ich mir warme Sachen. "Draco, ich geh mit Victor nen Spaziergang machen. Dauert nicht lang. Bis später!" sagte ich und ging. Er sah mich zwar etwas misstrauisch an, aber ließ mich gehen. "Hier bin ich!" sagte ich zu Victor, der in der Eingangshalle gewartet hatte. Er lächelte und hielt mir die Tür auf. Ein Wahrer Gentleman! "Und wie gefällt dir Hogwarts?" fragte ich. "Ganz gut. Aber ich bevorzuge Durmstrang, da ich es gewohnt bin. Und was hällst du von Durmstrang?" - "Ich finde es cool, weil ihr vor allem mehr über die dunklen Künste lernt als wir. Na gut eigentlich lernen wir nur, wie man sie bekämpft. Das ist total langweilig, aber besser, als Mugglekunde" - "Wie weit bist du mit dem Rätsel des goldenen Eies?" - "Ich habe noch nicht angefangen. Eigentlich wollt ich das heute tun, aber dazu bin ich dann doch Nicht gekommen. Und du so?" - "Naja, ich habe es schon fast gelöst" - "Echt? Super!" - "Soll ich dir einen Tipp geben?" - "Das wäre nett Victor!" - "Wasser. Ich denke du solltest mal mit dem Ei baden gehen!" meinte er grinsend. "Ja? Danke" sagte ich glücklich. Victor legte einen Arm um mich, als wir auf einer Bank saßen. "Du bist ein guter Freund Victor" sagte ich. "Danke gleichfalls" sagte er lachend.
Hermine Granger:
Nach dem Abendessen lief ich noch mit Harry und Ron zum See. Die Gedanken frei lassen und frische Luft schnappen. Wir unterhielten uns lachend und liefen über den Innenhof. Dann über den Weg zum See. Doch als wir nicht mehr weit entfernt waren, sah ich, dass auf der Bank schon ein Junge und ein Mädchen saßen. Sie unterhielten genau wie wir auch lachend. Als wir näher kamen, sah ich, dass der Junge Victor war. Das Mädchen war Riddle! Das kann, nein das dürfte nicht war sein. Ich musste mich geirrt haben. Das würde Victor niemals tun. Oder doch? "Victor?" fragte ich, als wir nur noch wenige Meter von ihnen entfernt waren. Er drehte sich um und entdeckte mich. "Was ist denn Hermine?" fragte er und Riddle drehte sich auch um. "Was tust du hier? Mit ihr?"fragte ich entrüstet. "Frische Luft schnappen. Mit Emma. Genauso, wie du mit deinem Freunden!" erklärte er mir und drehte sich mit Riddle wieder um. Ohne weitere Worte. Einfach wieder umgedreht. Er war mit MIR auf den Weihnachtsball gegangen und nicht mit ihr. Ich spürte, wie mir Tränen über das Gesicht liefen. "Wie kannst du nur!" flüsterte ich und rannte weinend zurück zum Schloss.
Emma:
Granger rannte heulend weg. "Warte Hermine!" rief ihr Weasley noch hinterher und war auch weg. Victor und ich wollten unser Gespräch fortsetzen, als Potter vor mir stand. "Du!" sagte er und sah mich hasserfüllt an. "Potter verschwinde, bevor du es bereust!" zischte ich. "Träum weiter Riddle. Was macht ihr hier?" fragte er wütend. "Wir unterhalten uns. Wieso? Was ist daran so schlimm?" fragte Victor irritiert. "Du bist mit Hermine zum Weihnachtsball gegangen und hängst jetzt mit Riddle ab?" fragte Potter ihn. "Naja ich hatte mich nicht getraut jemand anderen bestimmten zu fragen. Deswegen habe ich sie gefragt. Sie soll sich keine falschen Hoffnungen machen!" sagte Victor. "Hast du dich mal reden gehört? Du tanzt mit ihr und dann servierst du sie eiskalt ab? Kannst du dir vorstellen wie es ihr geht?" fragte er auf hundertachtzig. Victor sah ihn irritiert an. Wir wussten nicht, was er meinte. "Wir reden später Riddle!" rief er und rannte ins Schloss. "Okey......... hattest du was mit Granger??" fragte ich Victor irritiert. "Ich Naja.... Ich war mit ihr auf dem Ball aber mehr auch nicht" erklärte er schulterzuckend. Victor und ich unterhielten uns noch eine Weile. Als es dunkel war, begleitete er mich noch vor den Gemeinschaftsraum. Dort verabschiedete ich mich und fing hinein, wo Draco schon wartete. "Und wie war's?" Ich erklärte ihm alles. Auch, dass mit dem Trio. Danach gingen wir in unsere Betten.
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Hier ist das nächste Kapitel. Hoffe es gefällt euch! Schreibt mal in die Kommentare, wie ihr es findet. Gerne auch Ideen, was noch so passieren sollte. Oder neue Streiche. Ich hab nämlich bald keine Ideen für Streiche mehr! Viel Spaß beim Lesen
LG Freya🐍😜
PS.: Soll ich mal einen Steckbrief für Emma machen?
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Emma Kiara Riddle (Tochter von Tom Riddle)
FanfictionTom: Ich wartete jetzt schon seit 9 Stunden und lief den Flur auf und ab. Ellen lag dort drinnen und ich darf nicht rein? Aber Narzissa. Meine Geduld ist irgendwann auch am Ende. Endlich! "Es ist ein Mädchen!" sagte Narzissa und öffnete die Tür. Ich...
