Pläne...und was daraus wurde

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Kapitel 14
Jetzt
Alec küsste sie so heftig, dass jede andere Frau sich wahrscheinlich beschwert hätte aber nicht Nora. Nora war zu kalt um zu bemerken, wie besitzergreifend er ihr gegenüber in den letzten Jahren geworden ist. Rational weiß sie es aber sie kann es nicht nachempfinden. Er wollte sie und zwar nicht so wie jeder Mann eine schöne Frau haben wollte. Es war kein Scherz gewesen: Er wollte sie tatsächlich auffressen. Wenn er sie töten würde, würde es nicht ausreichen ihr das Leben zu nehmen. Er wollte alles von ihr. Ihr Leben, ihr Leid, ihre Tränen, ihre Schreie. Es war absurd. Er hatte nie das Bedürfnis gehabt alles von jemand so zu besitzen. Er liebte es Schmerzen zuzufügen, und zwar nicht wirklich, weil es ihn anmachte, sondern weil er damit etwas in sich füllen wollte.
Seine Vergangenheit hatte etwas in ihm zerrissen und er wusste, dass er schon kaputt war bevor Noras Vater ihn an die Ketten gelegt und bis auf den Knochen blutig gepeitscht hatte. Da war ein Loch gewesen, das nur mit Schmerz, Blut und Angst zu füllen war. Oder mit Nora.
Alec erschauderte als Nora in seinen Kuss hinein seufzte und schob das Gefühl sofort wieder beiseite. 

Es waren genau solche Momente, in denen er der Vorstellung erlag, sie würde etwas fühlen. Für ihn, für das was er tat oder überhaupt. Er hatte versucht sie, als Teenager um den Finger zu wickeln und sie dazu zubringen ihn zu lieben. Alec hatte sie benutzen wollen um diesen Bastard zu Fall zu bringen, der sich ihr Vater schimpfte. Und er hatte es auch geschafft, nur nicht so wie es geplant hatte. Noras Leiche hätte, brutal vergewaltigt und gefoltert, eines Tages einfach vor seiner Tür liegen sollen. Aber sie war cleverer gewesen und ob nun  mit Konditionierung oder ohne, er hatte sich in dieses Mädchen verliebt.

Nicht in ihre Schönheit. Nicht in diesen Körper, der jeden Mann in die Knie gehen und gäubig werden ließ. Sondern in die Frau dahinter. 

Kalt, berechnend, clever. 

Er hatte geglaubt in ihr die perfekte Gefährtin gefunden zu haben. Jemanden mit dem er sich eine Zukunft aufbauen konnte, jemand der das Monster in ihm akzeptierte. Aber dann war dieser Arzt gekommen und hatte ihm gesagt, dass sie nie dasselbe für ihn empfinden würde. Das hatte ihn wahnsinnig gemacht, er hatte es nicht glauben wollen. Aber nun wusste er, dass es wahr ist.

Sie war eine Schauspielerin, die überleben wollte, das war alles. Und ihm zerfetzte es das Herz, jedes verdammte Mal, wenn er damit konfrontiert wurde. Er musste sie loswerden um sich selbst zu schützen und zwar so schnell wie möglich allerdings nicht um sie nicht wenigstens einmal genossen zu haben.

Alec schob Nora gegen die Wand des Zimmers, das trotz der äußeren Erscheinung des Motels gemütlich und sauber war. Sie keuchte, als ihr Rücken gegen die kalte Wand knallte und begann damit an ihre Hände unter sein T-Shirt zu schieben. Er umfasste ihre Handgelenke und hielt sie fest. Er mochte es nicht wenn jemand anderes de Führung übernahm, schon gar nicht jemand den er nicht vertrauen konnte.

„Ich gebe den Ton an und du wirst nichts weiter tun, als hinzunehmen, was immer ich auch von dir will, verstanden?"
Sie sah ihn lange an, ihr Atem ging schnell und wenn er nicht wüsste, dass es nur gespielt war, würde er glauben ernsthafte Erregung in ihren Augen zu sehen. Aber was definitiv nicht vortäuschen konnte war der Spott, als sie zu ihm hoch blickte.
„So einfach mache ich es dir nicht. Du willst mich vögeln? In Ordnung, lass uns vögeln aber ich werde dir nicht erlauben mich zu entpersonifizieren damit du diese Nacht beiseitelegen kannst, nachdem du mich getötet hast. Ich kann dich nicht davon abhalten mir etwas anzutun, aber ich werde dafür sorgen, dass du es für den Rest deines Lebens bereust."
Alec sah sie an und war kurz so überrascht, dass sie ihre Handgelenke aus seinen Fingern befreien konnte und diesmal damit begann seine Jeans zu öffnen. Er konnte nichts dagegen tun, er liebte diese Durchtriebenheit von ihr, die sie selbst in angesichts des Todes nicht zu verlieren scheint. Er liebte es, ihre Selbstsicherheit und genoss diesen Tanz den sie bereits so lange miteinander tanzten. Dieses ständige hin und her von Opfer und Täter . 
Er griff in ihre Haare, zog ihren Kopf an sich und biss ihr in die Unterlippe was Nora damit beantwortete, dass sie die Hand in seine Hose schob und ein wenig zu fest seine Erektion umfasste. Er stöhnte unwillkürlich leckte das Blut von ihren Lippen und zog sie mit sich Rückwärts in Richtung des Bettes. 

Nora ließ sich von ihm aus Bett verfrachten und schmiss den Kopf in den Nacken, als er sich auf sie legte und in ihren Hals biss, was sie laut aufstöhnen ließ. Sein Schwanz zuckte. Wenn sie das spielte, dann tat sie das verdammt gut, aber vielleicht hatte das nichts mit ihm zu tun. 

Als er in dieser einer Nacht seinen Kopf zwischen ihre Beine gepresst und sie fast eine Stunde geleckt hatte, war sie dreimal auf seiner Zunge gekommen. Sie hatte darum gebettelt nicht mehr kommen zu müssen. Aber wahrscheinlich hätte sie das auch bei jeden anderen Kerl getan. Man brauchte keine Gefühle um Lust zu empfinden, nur ein funktionierendes Nervensystem.

Allerdings bekam sie keinen Anderen und verbannte er auch diesen Gedanken zu den anderen abgelegten Vorstellungen beiseite und nahm sich vor das hier zu genießen. Ihre Körper zu genießen.
Er riss an ihren Oberteil und war froh, dass sie keinen BH trug, als das lästige Stück Stoff auf den Boden landete und er ihre Brüste sofort umfassen konnte. Wieder zog sie an seinem Shirt, gab sich aber dann damit zufrieden mit den Fingernägeln seine Bauchmuskeln entlangzufahren und rote Spuren darauf zu hinterlassen. Er stöhnte und wäre fast vorzeitig in seiner Jeans gekommen, was ihn wieder rasend machte. Er war kein verdammter Teenager mehr der sich von seiner Lust überrollen ließ. Aber Nora machte ihn dazu. Also packte er erneut nach ihren Handgelenken und hielt sie über ihren Kopf zusammen.
„Mach das nochmal und ich fessel dich."
Eine Gänsehaut überzog ihren Körper und ihre Brustwarzen zogen sich noch fester zusammen.

Oh Gott, dass konnte sie nicht vorspielen. 

Sie wollte es. 

Sie stand drauf und als ihre Hüften begannen sich unter ihm zu bewegen und sich verheißungsvoll an ihn zu pressen, zweifelte er einmal mehr an die Aussage des Arztes. Sie wollte ihn. Sie sah ihn ins Gesicht, ihr Blick Lust verhangen und ihr Körper reagierte auf ihn und seine Drohungen. Als wäre es mehr als eine Reaktion ihres Nervensystems. Nora antwortete nicht darauf, knabberte nur an ihrer Unterlippe und blickte erwartungsvoll zu ihm auf, als die Sekunden vergingen.

Er nahm seine Hände von ihren, aber sie machte keine Anstalten sie nicht über ihren Kopf liegen zu lassen. Sie ergab sich ihm und er berührte die Wunde an ihren Lippen. Sie hatte aufgehört zu bluten, musste aber immer noch brennen, was Nora nicht davon abhielt ihren gierigen, kleinen Mund um zwei seiner Finger zu legen und heftig daran zu saugen. So wie letzte Nacht.
„Willst du noch mehr in deinem Mund?", fragte er ein weiteres Mal und sie lächelte. Aber sie antwortete nicht dasselbe wie damals.
„Was soll ich denn in den Mund nehmen?", fragte sie mit einem Zucken in den Mundwinkeln und einen verführerischen Augenaufschlag. Alec konnte nicht anders. S

ofort griff er nach seiner bereits offenen Jeans, erhob sich von der Matratze und wartete geduldig, bis Nora so weit an ihn herangerutscht war um in endlich auf diese Art und Weise zu befriedigen wie er es immer gewollt hatte.  

  

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