Jesus p.o.v
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatte Daryl einen Arm um meinen Oberkörper gelegt. Ich spürte seinen heißen Atem in meinem Nacken, was mich zum grinsen brachte. Vorsichtig drehte ich mich zu ihm um und strich ihm einige Haarsträhnen aus dem Gesicht. J:"Aufstehen, Dixon du Schlafmütze." murmelte ich leise und strich ihm die Strähnen hinters Ohr. Von Daryl kam daraufhin nur ein verschlafenes grummeln, ehe er die Augen einen Spalt breit öffnete.
D:"Nein... lass mich schlafen! Ich bin müde!"maulte Daryl, doch als er dabei lachte wusste ich genau, dass er es nicht boshaft gemeint hat. Ich setzte mit in das Lachen ein und stand dann aus dem Bett auf.
J:" Ich besorge dir mal frische Klamotten aus deinem Kontainer. Du kannst ja nicht oberkörper frei durch ganz Hiltop rennen. Wobei es mir ganz recht währe." letzteres sagte ich eher scherzend, wobei ich aber zugeben musste dass mich der Anblick sehr freuen würde. Daryl lachte daraufhin verschlafen und ich machte mich mit einem letzten Blick zu ihm gewandt auf den Weg zu seinem Kontainer.
***
Als ich zwanzig Minuten später wieder am Barrington Haus ankam, hatte ich alle frischen Klamotten für Daryl dabei gehabt. Neues T-Shirt, neue Jeans... einfach alles notwendige eben. An meinem Zimmer angekommen, klopfte ich kurz an die Tür, ehe ich eintrat. Daryl schlief schon wieder seelenruhig, was mich zum dahin schmelzen brachte. Doch so schwer es mir auch viel, ich musste ihn aufwecken.
Ein Grinsen schlich sich über mein Gesicht und ich schmiss ihm die Klamotten ins Gesicht, worauf er sofort hochschreckte.
Ich musste lachen
J:"Auf stehen du Faulenzen."
***
D:"Bist du jetzt zufrieden, Rovia!" fragte mich Daryl ironisch, als wir zwanzig Minuten später aus dem Barrington Haus kamen. Ich nickte stolz und schnappte mir die Hand meines Gegenüber.
J:"Ja! Ich habe alles was ich wollte. Du bist jetzt fertig angezogen, wir laufen zusammen durch Hiltop und besuchen Marceline." ich war glücklich wie ein Kind gewesen, was wirklich nicht zu übersehen war. Daryl lachte über meine Zufriedenheit und drückte meine Hand leicht. Zusammen schlenderten wir durch Hiltop, in Richtung Arztkontainer. Dabei sahen uns einige Bewohner kritisch und misstrauisch an. Doch das war uns egal gewesen. Daryl und ich ignorierten die lästigen Blicke. Für mich gab es jetzt nur hin. Und dieser Moment war einfach... unglaublich gewesen! Nur er und ich. Nur ich und er. Und wenn ich mich nicht täuschte, sah ich sogar ein kleines Lächeln auf Daryl's Lippen. Es brachte mich zum dahin schmelzen und ich war gerade der glücklichste Jesus auf Erden gewesen. Der Spaziergang bis zum Arztkontainer dauerte eine Ewigkeit, da wir gegen Ende immer langsamer liefen.
***
Doktor Carlson öffnete die Tür des Arztkontainers und hielt sich den Finger vor den Mund. C:"Pscht... Marceline schläft." flüsterte er leise, ehe er mit uns beiden"den Arztkontainer betrat. J:"Wie geht es ihr denn?" fragte ich den Doc hoffnungsvoll und betete stumm, dass es nichts schlimmes gewesen war. Mochte ich Marceline jetzt schon wie eine gute Freundin.
C:"Im großen und ganzen ist sie soweit wieder stabil. Den Autounfall hat sie ohne größere Schäden überstanden. Sie war ziemlich unterkühlt gewesen, was darauf zu schließen mag, dass sie die ganze Zeit im freien gewesen war." erklärte der Doc, während Daryl neben mir zustimmend nickte.
C:" Die Wunde an ihrer Schulter habe ich nähen können, sieht richtig fesch aus. Kampfnarben, wenn man dass so nennen kann." der Doc grinste ein wenig, während Daryl grimmig drein sah.
D:" Die Wunde kommt aus einem Kampf gegen Beißer, Doc." murrte er nun sichtlich angespannt, weshalb ich seine Hand aufmunternd drückte. Doc Carson blickte peinlich berührt drein und fuhr dann dort.
C: Die Wunde an ihrem Bauch, habe ich ebenfalls Nähen können. Es war zum Glück keine tiefe Verletzung, sodass alle inneren Organe unbeschädigt davon kamen. Wenn alles gut verläuft, wird nur noch eine Narbe übrig bleiben. Von ihren anderen Kratzern, Wunden und Prellungen abgesehen... wie diese entstanden sind, ist mir noch unklar aber eine Gehirnerschütterung hatte sie sich ebenfalls zugezogen. Momentan fiebert sie ein wenig, ich habe ihr zwar schon Medikamente gegeben aber das Fieber ist noch konstant bei vierzig. Da ich keine Bissspuren entdecken konnte, vermute ich, dass es von der Unterkühlung stammen musste." Daryl neben mir atmete nun, wenn auch noch etwas besorgt, erleichtert aus. D:" Danke, Doc. Wann wacht sie denn wieder auf?" war seine Frage gewesen, woraufhin er antwortete C:" Da sie die ganze Zeit über noch nicht aufgewacht ist, schätze ich, dass sie in der nächsten halben Stunde spätestens aufwachen wird. Ich muss leider noch los... ein Bewohner klagt sein längerem über starke Schmerzen in der Brust. Könnt ihr vielleicht auf Marceline acht geben?" Und wieder war es Daryl gewesen, der zustimmend nickte was mich mehr als nur verwunderte. Seit wann tat er denn etwas für Marceline? Ich meine, klar hatte er sie gerettet aber davor hatte er sie doch noch abgrundtief gehasst. Doc Carson verließ nun dankend den Container, sodass Daryl und ich alleine zurück blieben. Wir setzten uns auf zwei freie Stühle, sodass wir Marceline im Auge hatten. Man... irgendwie tat sie mir gerade richtig leid. Wie unschuldig und hilflos sie da lag. Ich hielt Daryl's Hand noch immer feste in meiner als ich ihn ansah und fragte
J:"Hey, Daryl? Seit wann bemühst du dich eigentlich so um Marceline? Vor ein paar Tagen hast du sie ja noch abgrundtief gehasst und seitdem du sie gerettet hast, hängst du plötzlich so an ihr." Daryl sieht mich nun unschlüssig an. J:"Verschweigst du mir etwas? Ich merke doch, dass du mir da irgendetwas verheimlichst... du reagiert generell immer so komisch wenn man auf Marceline zu sprechen kommt. Was ist nur los mit dir?"
POV DARYL
Verdammt. Das hatte gerade noch gefehlt. Mich beschäftigte das mit Marceline schon länger, jedoch hatte ich stets versucht mir nichts anmerken zu lassen.
Paul merkt aber auch alles.
Ich gab ihm keine Antwort und sah nur auf den Boden.
Plötzlich spürte ich eine Hand an meiner Wange Weshalb ich meine Blick wieder aufrichtete.
Ich sah in Paul's lächelndes Gesicht
J:"Hey. Keine Sorge. Du kannst mir vertrauen. Egal was es ist, ich liebe dich Daryl. Und nichts kann daran etwas ändern."
Wie könnte ich da lügen. Doch würde ich ihm jetzt die Wahrheit sagen, währe er dann nicht enttäuscht, wütend oder sogar..... traurig?
Ich war mir noch nicht einmal sicher das Marceline meine Tochter ist.
Doch Paul war nun Teil meines Lebens und wenn ich recht hatte, musste er davon erfahren.
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Epic in the Apocalyptic
FanfictionEine Daryl×jesus Fanfiktion die ich und Linkinparkgirly auf Watsapp geschrieben haben. Nicht wundern wenn es ein wenig Chaotisch ist ; ) ******* Jesus machte sich große Sorgen um Daryl. Ja ganz genau. Er hatte sich in Daryl Dixon verknallt. Er vers...
