6 Fragerunde

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Marceline p.o.v

Ohne dem Unbekannten Mann auch nur eine Antwort zu geben, rannte ich diesem hinterer. Weg von der Herde. Weg von der toten Familie. Sie wurden einfach getötet. Ich hatte nicht einmal den Hauch einer Chance gehabt, ihnen das Leben zu retten. Zuerst vielen sie den Vater an, dann die Kinder und letztendlich die Mutter. Es war zwecklos gewesen, ich hätte es niemals verhindern können. Hätte ich doch nur nicht geschossen! Ich spürte während dem rennen, wie mir Tränen in die Augen schossen und Sekunden später über die Wangen liefen. Es war das erste Mal gewesen, dass ich miterlebt hatte wie Menschen von Beißern umgebracht wurden. Negan hatte mich immer vor diesem grauen bewahren können. Und nun, wo endlich die Wahrheit ans Licht kam, ich weggelaufen bin und allein auf mich gestellt bin passiert so etwas? Ausgerechnet jetzt?! Heute morgen hatte ich zufällig ein Gespräch mitbekommen, es war zwischen Negan selbst und Mike gewesen. Mike war mein Ziehvater gewesen und das schon seit über 11 Jahren. Er erzählte mir damals, dass er mir das Leben gerettet hatte, da meine Eltern eine Gefahr für mich gewesen währen. Da nahm er mich damals einfach mit zu seiner Frau Adriana, welche mich wie ihr eigenes Kind aufzogen. Sie nannten mich Helena Swallow , und so taten es auch Negan und seine Leute. Bis heute zumindest. Den heute fand ich heraus, was damals wirklich geschehen war. Weshalb Mike mich wirklich mit zu sich genommen hatte. Dieses kranke Schwein. Wie konnte man nur ein kleines Kind seiner Familie entreißen?! Meine Gedankengänge stoppten abrupt, als ich plötzlich über eine Wurzel am Boden stolperte, welche mich fast zu Boden riss. Ich taumelte träge, stürzte jedoch nicht und rannte dabei so schnell ich nur konnte weiter. Hinter ihm, dem Unbekannten welcher mir eben das Leben rettete. Wer war er bloß gewesen? Einer von Negans Leuten? Nein, unmöglich! Wer aber sonst? Mit atemloser Stimme, brachte ich ein leises; M:"Danke, dass sie mir eben das Leben gerettet haben." heraus, ehe ich mich wieder auf das flüchten vor den Beißern konzentrierte. In mein Blickfeld erschien dabei in der Ferne allmählich ein riesiges Holztor.
Wieder versank ich in Gedanken und diesmal wieder zurück zu Negan und dessen Leuten. Erst jetzt vielen mir dessen Sabotage Versuche auf. Negan sagte mir immer, dass Marceline Dixon ein grausamer Name währe. Dass er ein schlechtes Licht auf mich werfen könnte. Doch wie sollte er es nur? Er wollte nie, dass ich nach meiner Familie suche! Wollte nie, dass ich meinen richtigen Namen benutzte! Er wollte immer, dass ich mich ihm anpasste und ich durfte nie das 'Quartier' verlassen. Er versuchte krampfhaft mich von der Außenwelt abzuschalten.

POV DARYL
Als ich und das Mädchen außer Puste in Hilthop ankamen wurden wir von allen Seiten angestarrt.
D:" okay jetzt hör mal zu kleine!
Du bist hier sicher aber Nur wenn du dich an die Regeln hällst alles klar."
M:"Ja alles klar. Ich bin übrigens Marceline und du?"
Ich sah die eine Weile nur grimmig an
D:"Wie viele Beißer hast du getötet?"
Sie sah mich verwirrt an
M:"ein paar aber wieso...
D:" Wie viele Menschen hast du getötet? "
M:" WAS? NOCH KEINEN!
D:"wieso?
M:" Na weil es nicht nötig war. "
Das war seltsam.
Es waren jetzt schon einige Jahre vergangen und sie hatte erst ein paar Beißer und noch keinen einzigen Menschen getötet.
Hat sie etwa die ganze Apokalypse verschlagen oder was?
D:" Schön von mir aus kannst du hier bleiben.
Ich hab hier aber nicht das Sagen. Wir müssen Gregorie überzeugen und ich kenne da nur einen der das kann.
Du wartest hier biss ich wieder komme. "
Ich ließ ein verdutzt Mädchen mitten in Hilthop stehen und ging Jesus suchen. Auch wenn ich ihn in erster Linie in Ruhe lassen wollte, war er der einzige der es schaffen würde den alten Sack zu überzeugen.
Ich kannte dieses Mädchen zwar nicht aber ich konnte sie auch nicht einfach wieder weg schicken

Epic in the ApocalypticWo Geschichten leben. Entdecke jetzt