Seit dem Weihnachtsball waren schon ein paar Tage vergangen. Die zweite Aufgabe würde gleich anfangen! Die Champions hatten eine Stunde Zeit vom Grund des schwarzen Sees die Menschen zu holen, die ihnen am meisten bedeuteten. Bevor Harry ins Wasser sprang, würgte er ein paar mal...dann fiel er in den See und schoss in Sekundenschnelle wieder heraus und platschte wieder hinein... man konnte natürlich nicht sehen was sich am Grund des Sees abspielte, aber auf jeden Fall herrschte eine angespannte Stimmung im Publikum. Es war fast schon eine Stunde um! Fleur war ganz früh aufgetaucht, ohne ihre kleine Schwester aber, die sie hatte retten müssen. Nun kniete sie auf dem Steg, in eine dicke Decke gewickelt, und machte einen angstvollen Eindruck. Sie tat mir ein bisschen Leid. Cedric und Krum waren auch schon gekommen mit Cho Chang und Hermine. Langsam wurde ich unruhig. Harry war immer noch nicht da... Gerade als die Uhr schlug, tauchten Ron und Gabriele Delacour prustend auf. Ron half dem kleinen Mädchen aus dem Wasser auf den Steg, wo Fleur sie schon erwartete und beruhigend auf Französisch auf sie einredete. Ein paar Sekunden später kam, zu meiner Erleichterung, Harry durch die Wasseroberfläche geschossen und plumste auf den Steg. Spuckend und hustend richtete er sich auf. Hermine und Ron rannten zu ihm und warfen ein paar Handtücher über ihn. Als verkündet worden war, wer welchen Platz bekommen hatte, durften wir wieder ins Schloss gehen. Das Hauptthema der Gespräche war das Trimagische Turnier.
Es passierte nicht mehr besonders viel, bis zur dritten Aufgabe des Turniers: Ein Irrgarten. Irgendwo in der Mitte des Irrgartens hatte Professor Moody den Trimagischen Pokal versteckt. Cedric und Harry durften das Labyrinth als erstes betreten, da sie sich beim Turnier den 1. Platz teilten. Als alle in den Hecken verschwunden waren, war allgemeines Getuschel der Menge zu hören. Alle warteten gespannt. Warteten..warteten... warteten.... eine Stunde... ein und halb Stunden. Fleur war schon längst aus dem Labyrinth zurückgeholt worden, da rote Funken im Himmel zu sehen gewesen waren. Das Zeichen, dass man Hilfe braucht. Jetzt war nichts mehr passiert, außer, dass Krum von alleine wieder hinaus gekommen war.... zwei Stunden.... zwei und halb Stunden... da!! Harry war aufgetaucht! Er klammerte sich an eine reglose Gestalt am Boden...Cedric. Oh nein! Ist das wahr? Das darf nicht wahr sein! Er ist... er ist tot...nein... Menschen drängten sich um die Beiden. Ich sah Cho Chang weinend vor Cedric stehen, Amos Diggory schreien, Fleur mit Tränen in den Augen zurücksinken, Krum mit sehr, sehr trauriger Miene den Arm um die Schultern seines Dumstrang Freundes legen.... ich war selbst so erschüttert, dass ich mich nicht bewegen konnte, ich sah nur den schluchzenden Harry, und ich sah, wie Moody ihn mit sich zerrte, da war Dumbledore, der ihnen nach sah, mit einem erschrockenen Ausdruck auf dem Gesicht. Dann sah ich ihn noch hinterher laufen, gefolgt von Mcgonagall und Snape, doch dann spürte ich nur noch Georges Arme, die sich um mich schlungen,.. Und ich begann zu weinen...
"Heute wollen wir um einen Jungen trauern, der immer ehrlich war, und treu, der sich immer bemüht hat, alles richtig zu machen, und was am wichtigsten ist: Ein wahrer, wahrer Freund." Dumbledore sprach leise, uns doch konnte man jedes Wort verstehen. Ich saß neben Fred und einem Dumstrang, eingequetscht in einer Bank in der großen Halle. Alle waren still, Dumbledore sprach weiter: "ich denke, ihr habt das Recht, genau zu erfahren wie er gestorben ist. Er wurde ermordet, von Lord Voldemort. Und so trauern wir um ihn, um Cedric Diggory, der so war, dass man ihn wirklich als einen Freund bezeichnen konnte..."
"Ginny!" rief Luna mir zu. "Komm! Wir suchen uns ein Abteil!" "Moment, Luna." sagte ich. "Ich habe mich noch nicht verabschiedet. " "ok! Sagte sie gut gelaunt. "Dann geh ich schon mal vor! Muss sowieso noch nach Schlickschlupfen suchen"
Ich machte mich auf den Weg. Auf der Suche nach den Beauxbatons und Dumstrangs, mit denen ich mich angefreundet hatte, begegnete ich Harry. Er lächelte mir unsicher zu, als ob er erwartet würde, dass ich kreischend vor ihm weglaufen würde. Doch ich grinste ihn nur an und schlenderte weiter. Er schien ziemlich verdutzt. Ich musste mir ein Lachen verkneifen. Als ich mich von den Beauxbatons und Dumstrangs verabschiedet hatte, lief ich in Richtung Hogwarts Express, um endlich nach Hause zu fahren...
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Das Leben der Ginny Weasley
Fiksi Penggemar(Das hier ist mein erstes Buch gewesen. Ich will es nicht überarbeiten, weil es dafür einfach schon zu spät ist, aber zurückziehen möchte ich es auch nicht. Ich wollte alle Leute, die es lesen, nur vorwarnen XD Gin) Ginevra Molly Weasley: so heißt s...
