Kapitel 8~Einmal ein Avenger immer ein Avenger~

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6 Jahre später
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Jahre waren vergangen. Jahre in den die Welt mehr Rohstoffe hatte, eine bessere Umwelt und Wohlstand in allen Städten. Die Menschen fingen an zu vergessen, gaben auf. Jeden Tag den ich in dieser neuen Welt startete, tat ich mit den Gedanken; was hätten wir tun sollen? Wie hätten wie es verhindern können?

Nach all den Jahren müsste man meinen, dass es mir nichts mehr aus machte, aber das war gelogen. Jede Nacht wachte ich schreiend aus einem neuen Alptraum auf. Zwar war Thanos nicht mehr am Leben und beherrscht meine Träume nicht mehr, aber schreckliche Erinnerung plagten mich jede Nacht aufs neue.

Entweder sah ich meine Freunde sterben. Immer und immer wieder oder ich wurde von alten, schönen Erinnerungen heimgesucht, nur um in einer Welt aufzuwachen in der diese Menschen nicht mehr da waren.

Und die Avengers?

Die exestierten nicht mehr, so wie die Welt die wir einmal kannten. Die jenigen die noch von uns übrig waren hatten ihren eigenen Weg eingeschlagen. Versuchten selbst mit dem Gefühl des Versagens klar zu kommen. Ich hatte nur noch zu wenigen aus dem Team Kontakt.

Was ich ihn den letzen Jahren gemacht hatte?

Die ersten Wochen waren hart gewesen. Der Gedanke erneut verloren zu haben hatte mich damals ziemlich mitgenommen. Ich hatte zu allen den Kontakt abgebrochen und war durch die Welt gereist. Aber nach ein paar Monaten, hatte ich eingesehen, dass weglaufen nichts brachte. Es hatte mir nicht geholfen  gegen die Gefühle und den Schmerz anzukommen.

Also führte mich mein Weg zurück nach New York, wo ich auch direkt Pietro getroffen hatte. Mein bester Freund war mir auf meiner Wohnungssuche über den Weg gelaufen. Hals über Kopf beschlossen wir uns zusammen eine Wohnung zu suchen. Und einige Wochen darauf teilten Pietro und ich eine kleine Wohnung in Bronx.

Ich war wirklich froh Pietro an meiner Seite zu haben, besonders weil mir unser Verlust so wie die Schwangerschaft damals ziemlich zu Herzen ging. Und jemanden zu haben der den selben Schmerz teilte half verdammt gut.

Pietro und ich hatten uns schnell an unsere Wohnung gwöhnt und und kaum fünf Monate später war meine meine kleine Tochter zu Welt gekommen.

Leyla Stark.

Sie war von der ersten Sekunde an mein ein und alles. Auch Pietro hatte die kleine halb Gottin schnell in sein Herz geschlossen und übernahm schnell eine wichtige Rolle in Leylas Leben.

Kurz nach Leylas ersten Geburtstag hatte ich beschlossen das erste mal wieder bei Tony auf zu tauschen. Denn, ja; ich hatte ihn zwei Jahre nicht gesehen. Ich hatte es einfach nicht übers Herz gebracht, da ich mich für unsere Niederlage schuldig fühlte und Tony durch mich zwei wichtige Menschen verloren hatte.

Und als ich damals vor seiner Tür gestanden hatte, verzweifelt, durch den Regen durchnässt und mit Leyla im Arm, hatte ich an meiner Entscheidung gezweifelt; Denn war es wirklich die richtige Entscheidung nach all den Jahren ohne Kontakt hier aufzutauchen?

Ein letztes mal mittendrin~EndgameGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt