Kapitel 19

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Bakugou drückte den Jüngeren fest an sich und achtete drauf das dieser nicht ihm runter fiel und er sich dann um ihn auch noch kümmern müsste. Da es nicht viel aufsehen erregen soll, rannte Bakugou schneller und sprang auf eine Mauer um dann auf ein Dach zu springen. Insgeheim mochte er es sowieso viel lieber über Dächer zu springen als unter der Menschenmasche herum zu laufen. Er konnte den Körperkontakt nicht leiden, leider muss er atmen, weil er sonst am liebsten nicht die erlebe Luft wie manche Menschen atmen möchte. Übertrieben nicht wahr?

Aber der Hass in ihn saß nun so tief, das es nicht einfach so verschwinden konnte. Man kann es nicht einfach so durchbrechen wie jeder es denken mag. Er sprang über Dach zu Dach um die Menschen, die unten liefen, nicht sie seltsam hinter her sehen zu lassen. die Menschen auf den Boden bemerkte natürlich nicht was über ihnen passierte, sie bemerkten nicht mal das überhaupt jemand hier war. Da Katsuki keine Kopfbedeckung trug, hatte er wenig Lust von allen gefragt zu werden oder angestarrt zu werden, weshalb er ihn einfach in den Wald mitnehmen würde. Ein schöner Ort, leider kann nur Todoroki diesen Anblick niemals genießen. 

Ihm fehlen die Augen dazu. All diese Schönheit wird er niemals sehen können. Eigentlich schade, den es gibt viele Dinge die wunderschön ist, was man nicht bemerkt, da man schließlich blind ist. Katsuki warf kurz ein Blick auf Shoto, der sich einfach nur fest an den Älteren gekrallt hatte und dabei die Augen zu kniff. Er schien verunsichert zu sein. Katsuki blieb auf einer Stelle stehen. ,,Alles gut?", fragte er den Jüngeren und Todoroki nickte und öffnete seine Augen, aber konnte Katsuki nicht in die Augen sehen und krallte sich mehr an den Oberteil des Blonden und drückte sich auch fester an ihn. 

So das er nicht mehr von den Älteren trennbar ist. Der Blonde lächelte nur ganz kurz und legte seine Stirn gegen die des Jüngeren, der dann unsicher zuckte, aber dann sich entspannte und dann kurz lächelte. ,,Ich vertraue dir Katsuki", sagte er dann leise und Katsuki löste sich von ihm. ,,Okay, dann halte sich doch lieber etwas mehr fest, den wir gehen in einen Wald, weg von den Menschen, den ich kann mich nicht so frei bewegen", erklärte Katsuki und Shoto nickte und kuschelte sich wieder an den Älteren. Er schloss wieder die Augen und genoss diesen Augenblick. Es war schön mit jemand unterwegs zu sein. 

Der nicht zu seiner Familie gehört. Todoroki fragte nicht nach wieso Katsuki dies plötzlich tat, ob es dazu einen Grund gab oder brauchte, er war einfach nur so glücklich darüber. Deshalb krallte er sich einfach nur an ihn und ließ ihn einfach ihn leiten. Ihm war es egal wohin, Hauptsache er konnte in die Welt hinaus. Leider sah er nichts, weshalb dieser wunderschöne Anblick ihm wohl für immer verweigert bleiben wird. Auch wenn er es gerne wollte, aber das war etwas was man nicht verändern kann. Ein Schicksal das ihm zu geteilt wurde, das wohl nicht änderbar ist, aber durch Augen kann man sich nicht verlieben.

Sondern mit dem Herz. Man muss diese Person doch nicht sehen müssen um sie zu lieben. Als sie endlich am Waldrand ankamen, sprang Katsuki dann auf einen Ast und der Baum wackelte kurz und Shoto drückte sich erschrocken aus Reflex an den Älteren. ,,Was!?", fragte dieser erschrocken, aber Katsuki strich ihm beruhigend über den Kopf und dann sprang er von Baum und landete sanft auf den Beinen. Todoroki wurde dann runter gelassen, aber dieser krallte sich trotzdem an seinen Arm und hob seinen Kopf unsicher, aber der Ältere strich ihm beruhigend über den Kopf um ihn zu zeigen das er sicher war. 

Todoroki drückte sich an Katsukis Arm und folgte ihn dann, der ihn durch den Wald führte.....................................................................................................................................................................

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