Sasuke
,, Ich sehe Männer anders als andere." Ich habe mich zwar etwas undeutlich ausgedrückt,aber der erste Schritt ist getan, jetzt gibt es kein zurück mehr. ,, Was meinst du damit Sasuke?" ,, Ich finde sie attraktiv, in anderen Worten, mich interessieren nicht Frauen, sondern Männer." Jetzt, wo ich mir diese schwere Last von meiner Seele geredet habe, fällt mir ein unglaublich großer Stein vom Herzen. ,, Ist deine sexuelle Orientierung, der Grund warum du ein Mauer zwischen dir und den anderen aufbaust?"Er hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Er sieht es mir an. Die Erleichterung, dass sich dieser Knoten nun etwas gelöst hat. Zugleich aber auch die Furcht vor seiner Reaktion. Ich weiß nicht, wie er dazu steht. Ich hoffe er distanziert sich nun nicht von mir. Ich senke meinen Blick, zu groß die Angst er könnte mich nun verabscheuen.
,, Ich kann schon irgendwie verstehen wieso du das tust." Plötzlich legt er seine Hand auf meine Wange, zumindest versucht er es und als ich meinen Blick erhebe, erkenne ich das warme Lächeln, welches ich schon seit geraumer Zeit in mein Herz geschlossen habe.
,, Man hat Angst davor, was Personen, die einem wichtig sind, von dir denken. Ob sie einen akzeptieren so wie man ist. Schließlich gibt es selbst heute noch Personen, die Homosexualität nicht tolerieren." Er spricht mir aus der Seele. Gewusst habe ich es schon lange, doch ich habe versucht es zu leugnen. Doch nach den Jahren, habe ich gemerkt, wie meine Blicke immer wieder flüchtig zu den Jungs in meiner Klasse gegangen sind.
,, Ich bin dir sehr dankbar dafür, dass du dich mir anvertraut hast. Ich kenne diese Ängste, schließlich geht es mir nicht anders. Ich bin allerdings der festen Überzeugung, dass du deinem Bruder davon erzählen kannst. Auch den Klassenkameraden wirst du es vielleicht eines Tages erzählen können. Von dem Standpunkt, von dem ich nun all die Zeit die Klasse beobachtet habe, sind das alles sehr verständnissvolle Menschen, die auf die Gefühle anderer achten. Bis auf Sakura und Kiba. Sie gehören zu der besonderen Sorte."
Yuus Worte erfüllen mich mit Hoffnung und fasst grenzenlosen Optimismus. Es freut mich so akzeptiert zu werden wie ich bin. Selbst wenn es nur ein Geist ist.
Wir reden noch einige Zeit über Gott und die Welt. Außerdem gibt es noch einiges an Hausaufgaben zu erledigen. Am Abend fall ich dann geschafft ins Bett. Nun steht erst ein Mal das Wochenende vor der Tür. Yuu begleitet mich noch in mein Zimmer und lässt mich danach friedlich schlafen.
~
Am nächsten Tag, fasse ich mir ein Herz an Yuus Worte zu glauben. Ich bitte Itachi nach unserem gemeinsamen Frühstück, ein wenig für ein ruhiges Gespräch zu bleiben.
Etwas nervös setzt er sich auf seinen Stammplatz an unserem Esstisch. Erneut bleiben mir die Worte fast in den Hals stecken, als ich jedoch Yuu sehe, der mir zulächelt und mir damit zeigt, dass er fest daran glaubt, dass mich Itachi so akzeptiert wie ich bin, gibt es mir Kraft, um den Schritt zu wagen.,, Itachi ich wollte dir etwas sagen, dass du vielleicht nicht akzeptierst, aber ich bin der festen Überzeugung, du solltest es langsam auch erfahren." ,, Keine Sorge Sasuke, ich höre dir zu." Mit nur wenigen Worten hat er meine Sorgen weggeblasen. ,, Ich bin mir seit einiger Zeit klar, dass ich eher auf Männer stehe als auf Frauen."
,, Das ist nichts neues für mich." Etwas überrascht sehe ich ihn an und frage mich woher er das blos erkennen kann. ,, Du fragst dich nun sicher woher ich das weiß. Nunja man könnte es so sagen, ich habe einen siebten Sinn für so etwas. Ich habe immer schon bemerkt, dass Männer für dich interessanter waren, als Mädchen. Es hat mich weder gestört noch sonsitges. Du bist du. Egal, ob dein Herz nun für ein Mädchen oder einen Jungen schlägt."
Itachi hat mich in diesem Moment so sehr berührt, dass ich ihn umarmen muss. Fest drücke ich ihn an mich und bedanke mich auf einer Art und Weise für sein Verständnis.
Jetzt ist meine Seele gleich viel leichter. Die Ketten, die sie schwerer gemacht haben, sind nun nicht mehr da.
Mit Yuu gemeinsam, habe ich mein Wochenende genossen. Wir sind gemeinsam spazieren gewesen und haben den anderen etwas besser kennen gelernt. Es gibt noch so vieles zu erzählen, es wäre niemals genug Zeit um alles zu verpacken. Jede Facette des anderen war einzigartig und aufregend.
Doch jeder schöne Moment hat ein Ende und der ach so liebe Montag bricht an. Als der Wecker mich aus meinem zuckersüßen Schlaf gerissen hat, wollte ich für kurze Zeit so tun, als hätte ich den Wecker nicht gehört und würde schlafen. Dennoch geht das nicht und ich mache mich langsam auf den Weg in die Küche. Itachi ist eine frohe Morgennatur, weshalb er Frühmorgens eine gute Laune hat.
Wir frühstücken gemeinsam und ich mache mich danach mit Yuu auf den Weg. Heute passiert in der Schule nicht allzu viel. Es ist jeder ganz gut drauf und es wird viel gelacht. ,, Haltet die Klappe!" ...
Sooo das war es ein Mal wieder. Ich hoffe es hat euch gefallen, wenn ja gibt mir ein Sternchen oder ein Kommi. Wie wird es wohl weitergehen?
Sorry, dass ich es auf heute verschoben habe. Ich wünsche euch viel Spaß.
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SasuNaru - Bitte eines Geistes
FanfictionSasuke, ein Schüler, der eher für sich alleine lebt, hat eine etwas andere Art von Begegnung mit dem Übernatürlichen. Er trifft einen Geist,der die Gestalt eines zerbechlichen Jungen in seinem Alter und wird von ihm gebeten, gewisse Dinge zu machen...