Der Tag danach

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Sasuke

Winterskälte umgibt mich, streicht mir mit dem Wind leich über die Nase und sorgt dafür, dass sich meine Wangen leicht rosa färben.

Itachi ist momentan bei seinen Freunden, diesen Moment habe ich gleich genutzt um jemanden zu besuchen. Ich habe noch nie mit dieser Person gesprochen, bloß einmal unabsichtlich beobachtet. Doch das Lächeln dieser Person ähnelt ganz stark dem eines geliebten Menschen von mir.

Mittlerweile liegt schon eine dicke Schicht Schnee über der grauen Landschaft und hüllt sie in weiß. Kinder spielen im Schnee. Ein paar bauen Schneemänner und Iglus, andere fechten eine Schneeballschlacht aus. Manche fahren ebenso mit ihren Schlitten über kleine Hügelchen.

Ich kann mich erinnern, wie Itachi und ich im Schnee gespielt haben, mit den anderen Kindern aus unserer Straße haben wir alles mögliche gemacht. Unsere Eltern haben darauf geachtet, dass wir genug angezogen haben, damit wir uns keine Erkältung holen, obwohl wir stundenlang im Schnee gespielt haben.

Könnte ich nur mit ihm ebenso tolle und verzauberte Tage in diesem Schnee verbringen. Ich bin überaus glücklich und dankbar für die Zeit, die mir mit ihm geschenkt worden ist. Dennoch sehne ich mich nach ihm.

,, Bist du schon sehr nervös?" Naruto und ich sitzen gemeinsam in meinem Zimmer. Nach diesem wundervollen Tag, den wir miteinander verbringen durften. ,, Ja, ich möchte nicht gehen, aber ich kann es nicht aufhalten, deshalb möchte ich die restliche Zeit, die mir mit dir noch bleibt, genießen und in deiner Nähe verbringen.

,, Ich verstehe was du meinst, mir geht es ebenso." Wir rücken ein Stückchen näher und berühren uns. Die Luft knistert zwischen uns und die Berührungen lösen ein leichtes Herzrasen aus. Wir beide würden am liebsten aus dieser Situation fliehen, dennoch ist es nicht aufhaltbar. Naruto wird gehen.

,, Weißt du wann es Zeit ist?" Er kuschelt sich eng aneinander, was mich natürlich freut, aber auch zugleich traurig macht. ,, Um Mitternacht, muss ich mich von dir verabschieden." Ich sehe auf die Uhr und mir wird schlagartig übel, nur noch eine Stunde. ,, Ich will nicht, dass du gehst." Mit diesen Worten dreht sich Naruto zu mir und sieht mir in die Augen. ,, Ich will auch nicht von deiner Seite weichen. Ich liebe dich, mehr als du dir vorstellen kannst." Wieder hat er mir mein Herz gestohlen. ,, Ich liebe dich auch." ,, Ich habe noch eine kleine Bitte an dich." ,, Um was geht es?" Naruto lächelt mich, um mir zu zeigen, dass es nichts schlimmes oder schadenfrohes.

Nun stehe ich hier. Vor der besagten Tür, die mich zu einer gewissen Person führt. Vor Nervöstität schaffe ich es nicht die Klingel zu drücken. Was ist, wenn sie mich nicht mag oder mir nicht glaubt. Diese und tausend andere Gedanken gehen mir im Kopf herum. Nach einiger Zeit schafft es mein Verstand meinen Körper davon zu überzeugen, die Klingel zu drücken. Daraufhin ertönt das allzubekannte Geräusch und kurz darauf höre ich Schritte.

Schon im nächsten Moment öffnet mir eine Frau mittleren Alters die Tür, die einen Schwung der Freude in sich trägt. ,, Frohe Weihnachten! Wie kann ich Ihnen helfen?" Eine Sekunde lang bleiben mir die Worte in meinem Hals stecken. Das Wesen von ihr ist seinem verwechselnd ähnlich. Ich fasse mir ein Herz und stelle mich ihr vor. ,, Es freut mich sehr Sie kennen zu lernen Frau Uzumaki. Ich bin Sasuke Uchiha und bin ein guter Freund von Naruto."

Ihre Augen weiten sich kurz, doch dann lässt sie mich herrein und empfangt mich herzlich. Zuerst ziehe ich meine Winterklamotten aus und werde von ihr in die Küche, welche gleichzeitig auch gleich als Esszimmer fungiert, gebeten. Im darauffolgenden Augenblick stellt sie mir eine warme Schokolade und Kekse vor die Nase, welche ich dankend annehme, ein weiterer Grund warum ich Weihnachten liebe. ,, Du bist also ein Freund von Naruto, wie habt ihr euch denn kennengelernt?" ,, Um ehrlich zu sein, weil wir beide draußen gesessen haben und er gesagt hat, es wäre ihm kalt, er hatte zu dem Punkt auch viel zu wenig für diese Temperaturen an."

Sie lacht auf und versetzt mir einen weiteren Schlag. ,, Das kenne ich nur zu gut, er hat sich früher immer gesträubt mehr anzuziehen. Er hat sich danach immer wie ein strampelnder Pinguin gefühlt." Wir tauschen beide ein paar Geschichten aus und lachen darüber. Naruto kann einem so viel Glück geben, außerdem macht mit ihm das Leben mehr Spaß, das merke ich erst jetzt.

,, Er hat zu mir immer gesagt, dass er wahnsinnig stolz auf seine Eltern ist, er hat sie ins unendliche geliebt und tut es immer noch. Er würde immer über Sie wachen." Es stimmt mich traurig. Naruto rückt immer mehr in die Ferne, dahin wo der Schmerz nicht wie betäubt scheint. ,, Dankeschön, dass du es mir gesagt hast. Dir liegt wohl auch viel an Naruto, nicht wahr? Ich habe es dir schon von der ersten Sekunde angemerkt."

Es ist aus mir herausgebrochen, wie ein Wasserfall. Verständnisvoll und ruhig hat sie mir zugehört, ob sie mir glaubt, wie es war, weiß ich nicht, ich weiß nur,dass sie meine Trauer versteht.

Wir beschließen noch gemeinsam zu seinem Grab zu gehen. Schöne Blumen sind mit dabei. Als ich vor dem Grabstein stehe, begreife ich es allmählich. Ich werde mit Naruto nie wieder auch nur eine einzelne Skunde verbringen können.

,, Ich werde dich nie vergessen, Dankeschön für diese schöne und kostbare Zeit mit dir." ...

Sooo das wars. Wir sind am Ende angelangt. Es würde mich interessieren welche Meinung ihr über die Geschichte habt. Ich hoffe ich konnte euch eure Weihnachtszeit etwas versüßen, wenn es euch gefallen hat, würde ich mich über ein Sternchen oder ein Kommi freuen.

Ich wünsche euch ganz viel Freude und Spaß mit euren Liebsten. Frohes Weohnachtsfest und einen guten rutsch ins neue Jahr. Ich habe eich lieb, dankeschön für die Zeit, die ihr in meine Geschichten investiert und danke für die tollen Gespräche, die dabei entstehen.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Dec 24, 2019 ⏰

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