„Okey, ich muss zugeben, die deutsche Küche hat doch anderes zu bieten." ich rieb mir genüsslich den Bauch. „Wo hast du nur den Laden gefunden?"
„Wenn man so lange wie ich schon in Seattle lebt und ab und zu Heimweh hat, dann findet man diesen Laden wie von selbst." sie zuckte mit den Schultern.
Ich legte den Kopf schief. „Wärst du gerne wieder dort?"
„Nein." sie schüttelte den Kopf. „Es erinnert mich an früher. Und das ist keine gute Erinnerung." sie runzelte düster die Stirn. „Zumindest der größte Teil. Außerdem ist Deutschland das Geburtsland aller Drachenjäger. Dort gab es die ersten Familien, die Jagd auf eure Art gemacht haben."
„Ich hätte fast vorgeschlagen zusammen da mal hinzureisen, aber ich glaub ich überlege mir das noch mal." gab ich scherzend zu und versuchte die Stimmung aufzulockern.
Sie stockte und sah mich unergründlich an. „Ist das ein Code für, du willst mit mir in den Urlaub?"
„Ja, genau das meinte ich." ich versuchte zu entziffern wie sie es auffasste, doch sie reagierte nur mit einem Nicken.
„Mal sehen ob du es mit mir aushältst." ihre Augen wurden dunkel.
Warum dachte sie so negativ? Was war nur in der Vergangenheit alles passiert?
„Oder wohl umgekehrt. Meintest du nicht mal, dass du wegen mir noch graue Haare bekommst?"
Sie zog eine Augenbraue hoch. „Stimmt."
„Du sähst bestimmt wirklich sexy damit aus."
„Das sagst du jetzt, aber..."
„...nichts aber." ich nahm ihre Hand. „Du bist sexy mit oder ohne graue Haare, das ist vollkommen egal."
Wenn ihre Augen sich noch mehr verdunkeln konnten, dann taten sie das und auf einmal stand sie auf und zog mich an der Hand mit. „Komm mit."
„Was, wohin?" irritiert sah ich sie an.
„In mein Bett."
Oh, das war verlangen in ihren Augen. Starkes brennendes Verlangen.
„Dein Wunsch sei mir Befehl." ich sprang auf und ließ mich mitziehen. Sir Karl beschwerte sich lautstark, als er von meinem Schoß musste, aber das bekam ich nur am Rande mit. Denn ich wurde hinter Ava hergezogen und befand mich auf einmal an der Wand in ihrem Schlafzimmer wieder, gegen die sie mich drückte. Und dann auf einmal lagen ihre Lippen auf meinen. Ein Wilder, intensiver Kuss folgte. Ein Kuss der mir jeden Verstand raubte. Oh mein Gott, wie hatte sie sich die ganze Zeit zurückhalten können?
Ihre Hände und ihre Lippen schienen überall zu sein, als sie mir geschickt das Shirt auszog und mein Dekolleté mit küssen liebkoste. Ich stöhnte auf, als heiße pure Lust zwischen meine Beine glitt. Trunken vor verlangen versuchte ich ihre Bluse aufzuknöpfen und brauchte einen Moment länger, weil meine Hände vor Zurückhaltung zitterten. Oh Gott, ich keuchte als ihre weiche Haut zum vorschein kam und ich meine Hände sofort darüber gleiten ließ. Mit einem Ruck zog ich sie an ihrer Hüfte näher, während sich ihr Bein zwischen meine schob. Meine Beine gaben fast nach, doch schon war sie da und gab mir halt. Scheiße, meine Haut reagierte einfach zu intensiv auf jede ihre einzelnen Berührungen. Meine Mitte pulsierte schmerzhaft und schrie förmlich nach Berührung. Berührung die sie durch den Druck von Avas Knie bekam. Ich stöhnte in ihren Mund und vergrub meine Hände in ihrer weichen Haut. Ihre weiche unbeschadete Haut.
Ich stockte. „Ava, warte..."
„...was?" brachte sie rau hervor.
Ich keuchte, bei den klang ihrer heiseren vor Verlangen trotzenden Stimme. Doch ich musste noch etwas wissen.
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Zuhause für zwei
RomanceTeil 2 von Herzklopfen für zwei. Sofia kann ihr Glück kaum fassen. Nicht nur hat sie endlich ihr Glück gefunden, nein, gleichzeitig hat sie auch scheinbar die Frau fürs Leben gefunden. Doch aller Anfang ist schwer, dass müssen die beiden schnell fes...
