Anti-Yasmin stand hinter dem Tresen und räumte die heute angekommen Lieferung ein. "Guten Morgen! Liebling!" Hörte sie von der anderen Seite des Tresens. "Hallo, Liebling, " Sagte sie und räumte weiter ein. "Warum trägst du das Monokel? Die Brille sieht viel schöner an dir aus,"meinte Anti-Johann, ging zu ihr, zog die Brille aus ihrer Tasche und setzte diese ihr auf die Nase. "Ach Liebling, schau, was aus mir geworden ist! Ich studierte Medizin um die Menschen von Krankheiten zu befreien, und nun arbeite ich in einer Anti-Apotheke und verkaufe und kreire Viren." Sagte Anti-Yasmin traurig, während sie zu den Flaschen schaute:" Mir graut schon vor dem 13ten dieses Monats. " "Ach Liebes, ich wünschte, ich könnte dir irgendwie helfen....."sagte er, als plötzlich die Tür der Apotheke aufgerissen wurde und Wachen in das Gebäude stürzten. "Da ist er!" Schrie eine der Wachen. Die anderen stürmten auf Anti-Johann los. Er versuchte sich zu wehren, doch er konnte nicht verhindern abgeführt zu werden. Die eine Wache schaute mit einem Sadistischen Lachen zu Anti-Yasmin. "Und du wirst diesen Mist nie wieder auf deine Nase setzen!"Meinte er, riss die Brille von ihrer Nase, schmiss diese auf den Boden und trat mit seinem Fuß darauf. Ein knacken erfüllte die Stille. "Nehmt mich mit! Ich will nicht von meinem Mann getrennt sein!" Wimmerte Anti-Yasmin. "Warum sollten wir?" Fragte die Wache, spuckte sie an, und verließ die Apotheke. Sie rutschte auf dem Boden und weinte.

Es verging eine Woche. Dann entschloss Anti-Yasmin sich, zu dem Herrscher zu gehen. Mehr als sie zu foltern könne er ihr nicht antun. So machte sie sich auf dem Weg zu dem riesigen Schloss. Schüchtern trat sie in diesem furchteinflößenden Schloss ein. Vorsichtig ging sie dem langen Flur entlang. Die teuren Möbelstücken sah sie nicht. Sie hatte nur ein Ziel. Dann stand sie vor dem Besprechungszimmer des Herrschers. Zaghaft klopfte sie an die Tür. "Wer ist da?" Hörte sie eine Stimme:"Komm herrein!" Sie öffnete die Tür und trat ein. Anti-Cosmo saß auf seinem roten Thron und schaute zu der Anti-Elfe. "Ach Anti-Yasmin, was bereitet mir die Ehre?" "Oh, mein Herrscher! Sie müssen mir helfen! Mein Mann wurde ins Verließ gesteckt und ich ertrage diese Leere in mir nicht!" Sagte sie ängstlich. Anti-Cosmo stand auf und ging um sie herum. "Warum sollte ich jemanden aus dem Verließ holen, welcher sich aus eigenschuld dort hin brachte?" Fragte er kalt. "Er hatte nur mit der Regierung in diesem Land ein Problem. Er hatte es durchblicken lassen,"Sagte sie:"Aber ich versichere, er hat nie ein schlechtes Wort über den Herrscher fallen lassen." Er blieb direkt vor ihr stehen und streckte seine Fledermausflügel auseinander:"welche Einwände hatte er bezüglich der Regierung?" "Er...er..."sie stotterte. Anti-Cosmo schaute sie eindringlich an. "Er...wir sind nicht in der Lage Unglück über die Menschen zu verbreiten."sagte sie und schaute zu Boden. Er nahm ihr Kinn und hob es an, sodass sie ihn anschauen musste. "Dein Mann ist eine Verstoßene Anti-Elfe. Wenn ich dir bei seiner Befreiung helfe, müsste ich dich ebenfalls Verstoßen,"Sagte er leise. "Aber wir sind wenigstens Vereint,"Sagte Anti-Yasmin leise. "Wenn es dir so wichtig ist...ich mache dir einen Vorschlag, ich helfe dir, deinen Mann zu befreien und ich gebe euch 24 Minuten, dass ihr auf die Erde fliehen könnt." Sagte er. Sie nickte. Er griff sie ans Handgelenk und zerrte sie hinter sich her. "Anti-Wanda, meine Liebe, bringst du die Schlüssel?" Rief er. Kurze Zeit später war seine Frau mit den Schlüsseln an seiner Seite. "Danke Liebes,"Sagte er zu ihr, nahm die Schlüssel und brachte Anti-Yasmin ins Verließ. Er zündete eine Kerze an und ging zu Anti-Johann. "Anti-Johann, deine  Frau ist hier," Sagte er und ließ Anti-Yasmin zur Tür treten. "Liebling," Sagte Anti-Johann schwach. "Du bist so blass, " meinte sie. "Alle Verstoßene verlieren mit der Zeit ihre komplette blaue Hautfarbe, nur Herrscher behalten bei Verstoßung ihre Farbe,"antwortete Anti-Cosmo :"Dir wird dasselbe passieren. Irgendwann unterscheidet ihr euch nur noch vom Charakter ,Zähnen, Krallen und von den Flügeln von euren Gegenteilen." "Warum bist du denn hier? " Fragte Anti-Johann. "Du darfst raus. Wir sollen auf die Erde fliehen und nie mehr zurückkehren," Sagte seine Frau ihm. "So, kommt, bevor ich meine Meinung noch ändere," Sagte Das Böse Genie. Er nahm von beiden die Handgelenke und brachte sie an die Grenze zur Erde. "Bevor ihr auf die Erde geht, muss ich euch noch einiges Mitteilen,"Sagte die Anti-Elfe zu den beiden :"Als erstes haltet euch von den Elfen fern. Wenn sie euch einmal in die Finger kriegen, werdet ihr nie mehr rauskommen. Zum anderen, jeden Freitag den 13ten kommen die Anti-Elfen und bringen Unglück. Sie werden euch auch quälen. Das ist deren Recht.  Ansonsten seid ihr frei, sie dürfen euch nicht hierher zurück bringen und ihr habt unter dem Jahr ruhe. Wenn eure Haut nicht mehr blau ist, müsst ihr euch vor den Menschen verstecken. Sie können euch nämlich dann sehen. Und es gibt auf der Erde genug Menschen, welche euch fangen und Verkaufen würden, also seid auf der Hut!" Er strich über den Kopf von Anti-Johann und verschwand. Nach einigen Sekunden meinte Anti-Yasmin dann:"dann lass uns gehen." Sie flogen den schwarzen Regenbogen runter und landeten auf der Erde. Das erste, was sie bemerkten waren die grauenhaft blendenden Sonnenstrahlen. "Entweder, wir gewöhnen uns daran, oder wir gehen nur nachts auf Nahrungssuche," meinte Anti-Yasmin, während sie versuchte überhaupt irgendwas zu sehen. Sie drückte sich an ihren Mann. Plötzlich fing er an zu kreischen. Anti-Yasmin ließ ihn los und schaute entsetzt zu ihm hin. Er hatte seine Augen geschlossen. "Es war nicht deine Schuld, " versuchte er sie zu trösten. "Was war los?" Fragte sie. Er antwortete nicht. "Was haben sie mit dir gemacht?" Fragte sie weiter und kam auf ihm zu. Er senkte den Blick. Sie griff nach seinem Jackett und zog es aus. " Bitte nicht," Wimmerte er. " Dann sag ' was los ist," meinte seine Frau. "Mir tut mein Rücken nur weh," meinte dieser darauf. Vorsichtig hob sie sein Hemd, sein T-shird, sein anderes T-shird und sein Unterhemd hoch und sah sehr dicke striemen. "War das Anti-Cosmo? "Fragte sie. Er schüttelte mit dem Kopf. "Irgend einer von den Wächtern,"meinte er:" Anti-Cosmo weiß davon nichts." Sie holte einen Salzstreuer aus ihrer Tasche und streute etwas von dem Salz auf seine Wunden. Er kniff seine Augen zusammen und verzog sein Gesicht. Anti-Yasmin hob ihren Zauberstab leicht über die Striemen. Almählich verschlossen sich die Wunden und eine Narbe blieb an den Stellen zurück. "Danke,Liebling, " Sagte er und umarmte seine Frau. "Keine Ursache, es ist nur so schlimm für mich, dass sie dich so schwach machten, dass nicht mal die Wunden richtig verheilen konnten."sagte sie mit einer leisen, traurig klingende Stimme. "Es ist jetzt wieder gut. Ich bin Frei."sagte Anti-Johann und gab ihr ein Küsschen.

Weg! wenn du noch kannst! Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt