Am nächsten Morgen wachte ich mit dem Kater meines Lebens auf und ich konnte auch noch immer nicht begreifen, das der Sieg Realität war. Was ich aber realisieren konnte, war mein Magen, der sich fast umzudrehen schien. Das war eindeutig zu viel Alkohol gewesen und das Licht blendete auch viel zu sehr. Aus diesem Grunde war ich echt dankbar, eine Sonnenbrille an meinen Bettrand zu finden und blinzelnd zu versuchen, die Helligkeit wegzuwischen. Ich lag im Hotelbett und hatte die Kleidung vom Vortag an. Im zweiten Doppelbett neben meinem lagen Sawyer und Logan und waren noch im Koma. Ich stöhnte auf und versuchte mich zu bewegen.
„Ssschhh." zischte jemand.
Ich kniff die Augen zusammen und erkannte Emma, die neben mir lag und mich verkatert ansah. Das musste man sich mal vorstellen. Emma und verkatert? Ich hatte sie noch nie Verkatert gesehen. Allerdings hatte ich sie auch noch nie so viel Alkohol trinken sehen. Sie war immer die anständige meiner Geschwister gewesen. Die freundliche, die stehts das gute in einem sah und für den Frieden war und niemanden umbrachte. Sie war ein kleiner Heiligenschein und hatte das Gute in sich und nun, sah sie mich vollkommen verkatert an.
Ich grinste schmerzhaft. „Na du Säufer."
Sie grummelte und kniff die Augen wiederzusammen. Ich sah seufzend auf den Wecker. In ein paar Stunden mussten wir wieder fertig sein. Dann würden wir nach New York in die Nähe des Olymps fliegen, um dort unser offizielles Homecoming zu feiern.
Und das einzige was ich jetzt wollte, war etwas gegen Übelkeit und Kopfschmerzen, sowie etwas schlaf.
Der war mir jedoch verwehrt, deswegen kämpfte ich mich hoch um ins Bad zu verschwinden. Dort versuchte ich mich auszuziehen und unter die Dusche zu schleppen. Was leichter gesagt, als getan war. Als ich es jedoch geschafft hatte, ließ ich das Wasser auf mich prasseln und lehnte mich an die Wand. Mit gleichmäßigen Atemzügen versuchte ich meinen Magen zu beruhigen. Doch der wollte nicht hören. Ich konnte gerade noch aus der Dusche steigen, da machte er ernst und ich rannte zum Klo. Na herzlichen Glückwunsch, wie viel hatte ich nur getrunken?
Ich blieb neben der Kloschüssel sitzen und wartete, bis es sich nicht mehr drehte. Und tatsächlich fühlte ich mich nach dem übergeben viel besser, als vorher.
Taumelnd kam ich hoch und putze mir die Zähne, wickelte mir ein Handtuch um und lief in den Schlafraum. Dort lagen die drei noch immer gefühlt im Koma. Nur Emma lag bleich im Bett und stöhnte auf. Ich konnte förmlich spüren, wie sie es bereute so viel getrunken zu haben. Amüsiert lächelte ich, ehe ich mir meine Klamotten schnappte, ein Flasche Wasser und mein Handy um mich im Bad fertig zu machen.
Mein Handy blinkte wie wild, weshalb ich drauf sah. Es waren gefühlt tausende Nachrichten aus den Sozialen Medien. Ich runzelte die Stirn, doch da ging eine neue Nachricht ein. Zaira hatte geschrieben.
Prinzessin: Schon Wach?
Ich seufzte und tippte ihre Nummer ein um sie anzurufen.
Sie ging sofort dran. „Na."
„Hiermit hast du den Beweis das ich Wach bin. Ob ich jedoch mich so fühle, ist eine andere Sache." ich ließ mich auf den Klodeckel fallen. Meine Stimme war noch ganz rau und fast weg.
Ich hörte sie leise lachen. „Ich muss zugeben, ich dachte du wärst noch im Koma."
„Götter, was habe ich gestern angestellt?" ich fuhr mir durchs Haar.
„Na schau mal in die Sozialen Medien, dann weißt du es ganz genau."
„Oh Gott." ich fuhr hoch. „Sag nicht ich habe mich ausgezogen oder sonst etwas gemacht. Ich entschuldige mich im Voraus, für was immer ich getan habe. Falls du böse sein solltest."
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Das Lied des Geständnis (Ice and Feelings 2)
FantasyRiley und Taylor sind glücklich. Ihre Leben scheinen langsam wieder Normalität zu fassen und Riley lebt sich, nach der Suspendierung bei den Amazonen, langsam wieder in ihrem altes Leben ein. Bis ein Geheimnis von Taylor und eine ungeahnte Wendung d...
