Zukunftspläne

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„Hey, alles in Ordnung, Prinzessin?" nachdenklich legte ich die Hand auf ihren Arm.

Ich kannte sie mittlerweile gut genug, das ich bemerkte wenn etwas nicht stimmte. Sie war nicht wirklich entspannt.

Nun sah sie jedoch zu mir herunter, da ich lag und mich ihr zugewandt hatte, und auf meinen Ellbogen lehnte. „Ja klar."

Ich zog zweifelnd die Augenbrauen hoch. „Soll ich weiter nachfragen?"

Sie seufzte und wusste vermutlich das ich sie durchschaut hatte. „Nicht hier, nicht jetzt."

„Okey." ich lehnte mich vor und hauchte ihr einen Kuss auf die Schulter. „Aber kann ich irgendetwas tun, damit du dich wohlfühlst?"

Nun lehnte sie sich neben mir herunter und für einen kurzen Moment lagen ihre Lippen hauchzart auf meinen. „Du tust schon genug."

„Gut." ich zupfte an ihrem Shirt. „Und sollte dir hier irgendwer doof kommen, bin ich da und auch meine Familie." ich nickte zur Seite, wo die anderen sich verteilt hatten.

Sie lächelte matt, und zog sich schließlich ihr Shirt aus. „Zufrieden?"

„Definitiv." ich grinste und starrte ihren verdammt heißen Körper an. Jedoch viel mir auf, das sie die Narbe über ihrem Herzen durch einen Nebel unsichtbar gemacht hatte. Ich runzelte die Stirn. „Du magst es nicht, wenn man die sieht?" ich strich über die Haut, wo eigentlich die Narbe saß. Sofort breitete sich dort Gänsehaut aus.

„Du bist die einzige, der ich sie je gezeigt habe. Aber bei anderen...ich kann das nicht. Der Gedanke, das alle dahin starren und wissen wollen warum, ich mag das ganz und gar nicht." sie schüttelte den Kopf.

„Ich verstehe schon." ich sah sie mitfühlend an. „So habe ich es ja auch Jahrelang mit meinen Rücken gemacht, ehe die Tattoos dort drauf gekommen sind."

Sie nickte nachdenklich und legte sich dann zum sonnen hin. Während ich ihren Körper einfach zu betrachten begann. Sie war einfach eine wunderschöne Frau. Und ich liebte es, sie anzusehen.

„Riles, kommt ihr mit ins Wasser?" Emmas Frage ließ mich aufsehen. Sie und die anderen bis auf meine Eltern waren aufgestanden. Jordan und Angel waren sogar schon etwas weiter im Meer und sahen ungeduldig in unsere Richtung.

„Geh schon." Zaira stieß mich sanft an.

Ich zögerte. „Du nicht? Du liebst das Wasser."
„Ich habe meine Tage."
„Die Ausrede lass ich nicht gelten. Sicher das du nicht willst?"

„Ja." sie nickte und nahm mir die Sonnenbrille ab, um sie sich selbst aufzusetzen. Ich seufzte, aber ich war innerlich etwas besorgt, weil sie sich seltsam verhielt. Ich zögerte einen Moment.

„Baby, ich warte hier auf dich." sie lächelte. „Sieh mich nicht so zweifelnd an."

„Ist ja gut." ich schnaufte, stand aber auf um dann mit Emma ein Wettrennen zu Jordan zu machen.

Es machte Spaß mit meinen Schwestern, sowie Warrior und Angel im Wasser herum zu spaßen, zu schwimmen und schließlich mit einem Ball zu spielen. Es war wie, als wären wir ganz normale Sterbliche. Wir mussten uns in diesen Moment mal keine Sorgen um bevorstehende Aufträge, Kämpfe oder Kriege machen. Und obwohl ich nur die hälfte spürte, von dem was eigentlich hätte sein sollen, konnte ich mich völlig fallen lassen und lachte sogar mit den anderen. Es tat gut wieder lachen zu können.

Ich erwischte mich einen Moment dabei, als ich mich fragte wo denn die kalte emotionslose Anführerin hin war. Aber ich wusste es besser. Diese Anführerin war in mir und konnte auch jederzeit zum Vorschein kommen, aber im Moment war ich frei. Ich konnte sein, wer ich mal war. Zumindest das was davon übrig war.

Das Lied des Geständnis (Ice and Feelings 2)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt