Diese Freundschaft ist dicker als Blut!

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Hallöchen, lang lang ist's her :)

Viel Spaß !! <3

"Ich wusste doch das du anrufen würdest" meldete sich Onkel Castor gleich nach dem ersten Piepen.

"Schade das du deine hellseherischen Fähigkeiten nicht im Zirkus anbietest. Du wärst bestimmt eine Bereicherung für alle. Dann weißt du ja bestimmt auch was ich wissen möchte und kannst es mir erzählen." erwiderte ich sarkastisch. Ich stellte mein Handy auf Lautsprecher und machte ein Sprachmemo an. Nur für alle Fälle!

"Nein das Fragen überlasse ich dir. Also frag was du wissen möchtest und dann kannst du mir erklären, warum ich hier 3 Kündigungen erhalten habe!" 3 Kündigungen? Hä was?

"Wer ist dein Komplize?"

"Du gehst ja gleich zur Preisfrage über. Aber so einfach verrate ich meine Partner nicht" Was sollte das denn jetzt?

"Du wolltest mir meine Fragen doch beantworten! Du vergeudest nur meine Zeit. Ich habe keine Lust deine Spielchen zu spielen" gab ich schnippisch zurück. Also echt der hatte vielleicht Nerven.

"Würdest du die anderen einfach so verraten? Nein du sollst schon selbst drauf kommen"

"Wozu nützt dann dieses Telefonat?" ich kochte langsam vor Wut.

"Ich kann dir helfen alles zusammen zu fassen. Ich kann dir Tipps geben. Schließlich hab ich dich ja beobachten lassen und dass ohne das ich anwesend war...." den Rest lies er in der Luft hängen. Anscheinend wartete er darauf, dass ich schlussfolgerte. Darauf konnte er lange warten.

"Komm schon Lina, mach einfach mit, sonst wirst du es womöglich bereuen. Ich gebe dir diese Chance nicht zum Spaß." Innerlich freute ich mich, dass ich ihn so langsam aber sicher zum Ende seiner Geduld brachte.

"Na gut. Also die Jungs waren gut von Bodyguards gesichert. Das heißt einer von ihnen steht mit dir in Verbindung."

"Na also geht doch. Und du hast Recht, doch wenn wir am Ende dieses Telefonats meinen Partner haben, dann sag ich dir gleich. Er ist nicht böse, ich habe ihn gezwungen mitzumachen. Ich habe ihm alles erzählt, was ich vorhabe und das ich den Jungs nicht wirklich schaden werde. Er sollte euch nur im Auge behalten."

"Aber wie war das möglich, schließlich hat Paul die ganze Zeit die Leute durch gewechselt, weil die Gefahr zu hoch war das sie Dauerhaft bei uns waren und wie konnte er uns beobachten. Wir haben immer Privat über diese Angelegenheiten gesprochen und Paul hat immer dafür gesorgt, dass ..." Ich ließ den Satz offen, denn nun fiel auch endlich bei mir der Groschen und ich konnte nur ein atemloses "Paul!?" hauchen.

 "Ja, er hat dich engagiert und war immer bei euch, als einzig eingeweihter" Ich war fassungslos. Wie sollte ich das nur den Jungs sagen? Gut Paul wurde dazu gezwungen, aber trotzdem. Es würde sie verletzten da war ich mir sicher.

"Gut und jetzt zu meiner Frage, warum habe ich hier 3 Kündigungen auf dem Tisch liegen? Du solltest doch keinem davon erzählen! Außerdem habe ich bei deinen Freunden beide Augen zugedrückt und was hab ich jetzt. Einen blauen, einen grünen und einen gelben Brief mit jeweils einer Kündigung.

"Sie haben gekündigt?!" fragte ich geschockt, doch ich fing mich gleich wieder und entgegnete eisig "Tja wir sind ein Team und wir haben den Fall zusammen gelöst und das mit den Farben ist doch schön oder? Erinnert es dich an etwas?!"

"Verhöhnst du etwa deinen Onkel? Das sind doch keine wahren Freunde. Die kommen und gehen, aber Familie bleibt!"

"Oh nein! In diesem Fall ist diese Freundschaft dicker als Blut! Und ich schäme mich für dich. Jawohl es ist mir peinlich mit dir verwandt zu sein. Wir können nicht dasselbe Blut haben, dass durch unsere Adern fließt. Das was du getan hast ist abscheulich. Du hast aus eigennutzen einen Menschen umgebracht. Wahrscheinlich nicht nur Michael! Wobei so gerissen wie du bist, hast du natürlich keinen selbst umgebracht, sondern deine Leute alles regeln lassen! Du bist echt das Allerletzte" Damit legte ich endgültig auf. Ich brauchte keine weiteren Informationen mehr. Ich hatte alles was ich brauchte auf Band. Und damit werde ich zum Rat gehen! Jetzt werde ich aber erst Mal in das Besprechungszimmer gehen, in dem alle auf mich warteten.

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