Einstehen

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Gelangweilt saß sie in der Großen Halle und hätte sich bereits denken können, dass Draco nicht auftauchen würde, weswegen sie doch leicht verzweifelt in ihrem Essen herumstocherte.

>>Du solltest essen<< murmelte Harry der sie daran erinnerte, dass sie später noch Üben würde.

Sie hatte total vergessen, wie Anstrengend ein einzelner Tag sein konnte.
Doch durch den wieder Aufbau der Schule fielen viele der Fächer aus, so hatte man mehr Freizeit gehabt und vergaß allmählich, wie es doch in Hogwarts zu ging.
>>Mal sehen<< murmelte sie abwesend. Einer der Drittklässler kam zu ihnen gerannt, musste erst einmal Luft schnappen, ehe er etwas sagen konnte.

>>Ein Slytherin will mit dir reden<< murmelte er dann ehe er sich zu seinen Freunden setzte und sich den Kürbissaft unter den Nagel riss.
Miso stand also auf und musste versprechen, Bericht zu erstatten, wenn sie wieder bei ihnen wäre.

Sie lief gerade einmal aus der Halle, als sie auch schon Draco sah, welcher im Strammen Gang an ihm vorbeiging. Er wollte also nicht mit ihr reden.
>>Miso! << reif jemand anderes, doch wollte sie nicht glauben, dass dies gerade wirklich passierte.

Auch Draco blieb abrupt stehen, da er diese Stimme ebenfalls kannte, sah ihn an und dann zu dem Mädchen, konnte nicht fassen was da gerade passierte.
>>Ungünstiger Zeitpunkt<< dachte sie sich und sah, wie der Schüler vom gestrigen Abend auf sie zu kam.
>>Du kennst ihn? << wollte der Blonde wissen, sah sie abwertend an und wartete ungeduldig auf eine Antwort.
>>Ich rede mit dir, Ward<<
>>Ja ich kenne ihn, Malfoy<< zischte sie sofort und sah ihn wütend an.

Sowohl Draco als auch der andere Schüler waren sichtlich überrascht, dass sie beide kannte. Doch dies musste sie schließlich.

Oder nicht?

>>Was ist, Lavenham? << sie richtete das Wort an ihn, war nun ebenfalls etwas ungeduldig.
>>Clea sucht dich<<
>>Braucht sie was? << verdutzt und gleichzeitig doch leicht besorgt sah sie ihn an, was für Draco leicht verstörend war.

Woher nur kannte das Mädchen so viele seines Hauses.

Der angesprochene nickte nur schwach, doch ließ Draco nicht zu, dass ihm die Chance jetzt aus den Klauen gerissen würde, mit ihr zu reden.

>>Weißt du Malfoy? Du hattest fast eine ganze Stunde Zeit. Ich habe jetzt andere Pläne<< brummte sie angesäuert und folgte dem Achtklässler in die Kerker hinunter.

Doch sollte das Glück nicht auf ihrer Seite sein, denn ehe sie hinab kam, sah sie auch schon Snape, welcher Clea einen Saftigen Einlauf gab.

>>Sie hat angeblich einen Hufflepuff angegriffen<< murmelte er und sah sie vielsagend an.
>>Jeder aber nicht Clea<< Murmelte sie und sah wieder zu den beiden hinüber.

Dem jungen Mädchen flossen bereits die Tränen über die Wangen, versuchte ihre Unschuld zu bezeugen, doch erkannte sie noch eine andere Person, die dort stand.

Pansy Parkinson.

Womöglich hatte sie dies absurde Gerücht verbreitet, denn sie stand einfach nur daneben und grinste dumm.
>>Professor? Ich weiß ich habe mich nicht einzumischen aber-<< versuchte Miso nun ihr Glück, nachdem sie aus dem Versteck trat.

>>Wieso tun Sie es dann, Miss Ward<< fauchte er sie etwas an, den Bedrohlichen Blick auf sie gerichtet.
Auch Clea verstand nicht recht was passierte, wieso sich eine Gryffindor schützend vor eine Slytherin stellte.

Und genauso ging es auch Draco, der den beiden gefolgt war.

>>Sie wollen Miss Belton wohl Gesellschaft leisten. Nachsitzen. Alle beide<< somit war er weg. Auch Pansy ging nun mit einem abwertenden Lachen aus ihrem Munde kommend.

>>Miso ich war das nicht<< schluchzte das junge Mädchen nun und zupfte etwas an ihrem Umhang.

Sie drehte sich zu ihr um, kniete sich vor ihr hin und strich ihr das salzige Nass von den Wangen.

>>Ich weiß Clea. Mach dir nichts daraus. Wir bekommen das zusammen wieder hin<< versuchte sie Clea zu beruhigen.

>>Aber jetzt musste du auch nachsitzen<< schluchzte diese doch das Gryffindor Mädchen lächelte lediglich.

>>Das ist irrelevant. Wenn ich dir helfen kann, Snape davon zu überzeugen, dass du es nicht warst, dann mache ich doch alles für dich<< sprach sie auf Clea ein, welche langsam aufhörte zu weinen.

Breathe [Outdated Version]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt