>>Der Sturm ist abgeklungen. Miss Abbot, Miss Ward, wenn Sie mir nun nachkommen würden<< McGonagall war erst am Späten Nachmittag erschienen, die zwei Mädchen folgten ihr rasch hinaus.
Kurz nachdem die beiden einen Fuß hinaussetzten, wurden sie von kälte überkommen, vergaßen komplett, wie kalt die Kerker sein konnten.
>>Miss Abbot wird mit Mister Malfoy gehen. Miss Ward. Sie halten sich bitte an Mister Goldstein<< sprach McGonagall, Draco stand der Mund offen, als er dies vernahm. Miso aber schien recht frohgemut über diese Entscheidung zu sein, lief erfreulich auf Anthony zu, welcher sie bereits mit einem großen Lächeln begrüßte.
>>Können wir? << fragte er stoisch, versuchte den Blicken von Draco wohl schnell zu entfliehen.
>>Hannah. Anthony und ich werden am besten ab dem 4. Stock alles überprüfen. Können du und...Malfoy den Rest machen? <<
Hannah nickte bedenklich, nicht wissend, wie Draco wohl darauf anspringen würde, da er bereits einen Abstrusen Ausdruck im Gesicht trug.
>>Können wir nicht zusammengehen? << warf Draco zeitig ein, nachdem die beiden bereit waren abzuziehen.
>>Malfoy. Wenn du es nicht verstanden hast. Professor McGonagall hat klare Anweisungen gegeben, an die ICH mich gewiss halten werde<< sie legte keine Emotionen in ihre Stimme, sah ihn eisig an.
Bestürzt musterte er sie, doch lief diese bereits mit dem Ravenclaw Schüler empor.
>>Können wir einen Abstecher-<<
>>Bei der Bibliothek machen? << beendete er ihre Aussage. Sie bestätigte.
Sie liefen dahin, stellten fest, dass dieser Gebäudeteil des Schlosses nicht angeschlagen war. Auf dem Verwandlungsinnenhof angekommen spürten sie die ersten warmen Lichtstrahlen auf ihrer Haut, sahen, wie die Wolkendecke brach, den blauen Himmel durchschimmern ließ.
>>Da sind Malfoy und Hannah. Wir-<< weiter kam der Ravenclaw Schüler eigentlich nicht mehr, da sich das Gryffindor Mädchen auf dem Absatz umstülpte, und ging. Allein der Name „Malfoy" hatte gereicht, damit es ihr unwohl zumute war.
Sie war mehr als nur blindwütig und verletzt wegen ihm gewesen, warum sie es auch keine Sekunde mehr ertragen würde, in die charmanten Augen des Slytherins zu sehen. Jeden Zentimeter seines immer größer werdenden Lachens zu sehen, seine Stimme in ihrem Ohr ertönen zu hören.
>>geht's dir gut? Du bist so rot<< stellte Anthony schließlich fest, nachdem er sie wieder überholt hatte.
>>W-was? J-Ja<< lachte sie holprig, sah wieder nach vorn, sich darauf konzentrierend, was vor ihnen lag.
Doch zu ihrem Schock waren die höhergelegenen Abschnitte des Schlosses mehr angeschlagen, als sie zunächst angenommen haben.
Fenster waren zerbrochen, tonnenweise Äste und Blätter lagen auf den Fluren herum, das Wasser stand leicht in manch einem Korridor.
>>Ich muss kurz zum Gemeinschaftsraum<< flüsterte sie, Anthony nickte, sah dabei zu, wie die Furcht in dem Mädchen anstieg. Sie wirbelte herum, setzte einen Fuß vor den anderen, eilte die Treppen hinauf, lief in ihren Gemeinschaftsraum, wo sie bereits der erste schlag erreichte.
Portraits lagen auf dem Boden, Sessel und Couch waren umgeschmissen, mehr destruiert als sie geahnt hätte.
Miso kämpfte sich den Weg durch, hinauf zur leicht zerschlagenen Wendeltreppe, in den Schlafsaal eintretend. Manch ein Bettgestell war komplett vernichtet worden, Der Wind fegte durch die Öffnungen, ließen ihre Haare etwas umher peitschen.
Ihre Augen suchten Angsterfüllt den ganzen Raum ab, bis sie etwas aufblitzen sah, was ihr Herz in diesem Moment mehr erwünschte, als alles andere.
Sofort hetzte sie darauf zu, nicht achtgebend, auf was sie trat. Ob es nun die Geäst war welche krachten, oder doch herumliegende Zauberstäbe, dies scherte sie nicht.
Bedacht hob sie das Bildnis auf, welches Draco ihr zu Weihnachten zukommen ließ. Das Bild schien noch in tackt zu sein, doch war sowohl das Glas, als auch der Rahmen mehr als nur unvollständig gewesen.
Sie presste es gegen ihre Brust, spürte wie sich alles zusammen zog und sie lauthals aufschluchzte. Das Leid hatte sie wieder eingeholt
Vorsichtig führ sie über den Goldenen Rahmen, folgte den Einkerbungen, strich über das Samtstück. Bedachtsam berührten ihre Fingerspitzen das Bild, navigierten den Rissen entlang, bis sie sich dabei schnitt, das Glas somit etwas in Blut tränkte.
>>Gottverdammt<< flüsterte sie sacht, sah zu ihrem Finger, welchen sie kurz von dem entfließenden Blut befreite.
Sollte sie ihm das Bildnis zurückgeben, oder es ihm doch lieber zu Hufen schmeißen? Allein der Gedanke brachte ihr Geblüt in Wallung.
Sie steckte das Bild in ihre Robe, hetzte zurück, doch hob sie zuvor die umherliegenden Porträts auf, hing sie wieder an den Wänden auf.
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Breathe [Outdated Version]
Fantasy[Alte Version] PS: Keine Dramione FF !! Kurz nach dem Halbjahr im 5. Schuljahr, wurde jeder einzelne Zauberer in Großbritannien in den möglicherweise größten Krieg hineingezogen, welchen die Zaubererwelt je gesehen hatte. Angeführt wurde dieser von...
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