Katelyn POV:
Ich bekam kein Auge zu, obwohl ich eigentlich todmüde war. "Justin schläfst du?" flüsterte ich mit dem Kopf immer noch in Richtung Fernseher gerichtet. Einige Sekunden vergingen bis ich ein leichtes, zustimmendes Stöhnen hörte. "Ich kann nicht schlafen",legte ich mein Kinn auf seine Brust und sah zu ihm auf. Justin zog mich sanft weiter hoch, bis mein Gesicht neben seinem lag. "Und wieso nicht?". Seine Stimme klang rau und seine Berührungen waren weich und behutsam.
Justin strich sanft über die Wunden in meinem Gesicht, ehe er mich zärtlich küsste. Der Kuss war kurz und doch so innig. Dieses Gefühl, welches Justins Berührungen in mir auslösten, war unbeschreiblich, einfach anderst als bei den anderen Jungs. Er war anderst.
"Na los Prinzessin, wird Zeit ein bisschen zu schlafen" Justin richtete sich langsam auf, so dass ich nun auf ihm saß. Ich legte meinen Kopf auf seine Schulter und schlang meine Beine fest um seine Hüfte, ehe er sich auf den Weg ins Schlafzimmer machte.
Er legte sich mit mir zusammen aufs Bett, deckte uns zu und zog mich zu sich. Mein Kopf lag auf seiner Brust und ich konnte seinen Herzschlag hören. Zu wissen, dass er da ist, gab mir ein Gefühl der Sicherheit. Ich schloß meine Augen und es dauerte auch nicht sonderlich lange, bis ich eingeschlafen war.
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-Katelyn POV:
Mittlerweile war eine Woche vergangen und meine Eltern waren ein paar Tage früher da, als geplant. Ich hatte ihnen gesagt, dass die Wunden bei einem Unfall entstanden sind und sie eigentlich nur halb so schlimm sind wie sie aussehen.
Meine Mutter war zwar Anfangs misstrauisch und hat völlige Panik bekommen, aber das legte sich dann auch wieder.
Ich saß nun schon drei Stunden an meinem Schreibtisch und versuchte für die bevorstehende Mathearbeit zu lernen, doch seit dem Unfall schaffte ich es einfach nicht mich zu konzentrieren. Albträume plagten mich und ließen mich kaum noch schlafen.
Da mich Ryan in einer halben Stunde abholen würde und es sowieso keinen Sinn hatte weiter zu lernen, packte ich meine Sachen in meinen Ranzen und lief in mein Badezimmer.
Ich glättete meine Haare und schminkte mich dezent. Zurück in meinem Zimmer, schnappte ich mir eine hellblaue Skinny-Jeans und ein lockeres, schwarzes sweatshirt mit schwarzen Chucks und einer Lederjacke. Nachdem ich fertig war mit allem, lief ich die Treppen runter richtung Türe. Kaum hatte ich die Haustüre geöffnet, hörte ich schon meine Mutter rufen. "Wo willst du hin junge Dame?". "Ryan holt mich ab und ja ich hab mein Handy dabei mum". Ich schloß schnell die Türe hinter mir zu, weil ich wirklich keine Lust hatte mit meiner Mutter zu diskutieren.
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"Wohin fahren wir eigentlich?" sah ich Ryan fragend an. "Zu John nachhause" . "Und wann sind wir da, schließlich fahren wir ja schon seit einer halben Stunde". "Da vorne ist es, also hör auf zu meckern". Ryan lächelte kurz zu mir rüber bevor er sich wieder auf die Straße konzentrierte.
Das Auto blieb stehen und ich konnte kaum glauben, dass das Johns Haus war. Ryan öffnete mir die Autotüre und reichte mir die Hand. "Na los wir gehen rein". Erst jetzt realisierte ich, dass ich Justin heut wiedersehen würde. Mein Herzschlag wurde schneller und ich hatte das Gefühl, dass ich mich gleich übergeben müsste vor Aufregung, schließlich hatten wir uns das letzte mal bei ihm Zuhause gesehen.
Wir traten ins Haus und Ryan führte mich ins Wohnzimmer, wo die anderen sich schon breit gemacht hatten. "Schaut mal wer da ist. Kommt rein und setzt euch zu uns" begrüßte uns John mit einem riesen grinsen im Gesicht. "Hey Jungs". Ich lächelte nur leicht und setzte mich zusammen mit Ryan neben Justin auf die Couch.
Die Stimmung war angenehm. Wir hatten ein bisschen Bier getrunken und lachten über irgendwelche Geschichten von unserer Kindheit.
---Justin POV:
"Schaut mal wer da ist. Kommt rein und setzt euch zu uns" kam es plötzlich von John. Ich drehte meinen Kopf Richtung Türe und sah wie Ryan und Katy das Wohnzimmer betraten. Sie lächelte leicht und setzte sich, zusammen mit Ryan, neben mich.
