Justin P.O.V:
Die Jungs und ich hatten heute kaum was zutun, also verbrachten wir den Tag in der Lagerhalle. An einem Mast lehnend, hörte ich plötzlich zwei mir sehr bekannte Stimmen von draußen. Ryan lief völlig aufgebracht in meine Richtung und drückte mich, voller Wucht, gegen den Masten hinter mir. "Nach Hause gebracht also? Nicht nur, dass du unvorsichtig bist während du die Leute tötest, dann bringst du Katelyn auch noch in Gefahr du ehlendiger Bastard" schrie mein bester Freund sah mich voller Wut an. Die Blicke der Jungs durchlöcherten uns praktisch schon. Man sah, dass Ryan kurz davor war mir eine reinzuhauen.
"Ryan hör auf damit!" rief Katelyn voller Sorge in der Stimme, während sie voller Kraft versuchte Ryans Arm festzuhalten.
"Lass es ihn doch tun, na los du pussy Schlag zu" fing ich provozierend an zu Grinsen. "Ryan..bitte" war das letzte was kate noch sagen konnte, bevor Ry sich losriss und mit voller Wucht gegen die Wand neben mir schlug. Ich blinzelte nicht einmal, denn sowohl er als auch ich wussten, dass ich keine Angst vor ihm habe und um einiges stärker war als die unsere ganze Gang.
Der braunäugige Junge zog Katy mit den Worten "Na los wir gehen" aus unserer Lagerhalle.
"War klar, dass die kleine früher oder später mit irgendjemandem über die Sache reden wird." Unterbrach John die Stille.
Ich kochte vor Wut und war Gottfroh, dass Ryan gegangen war bevor die ganze sache eskalieren konnte.
"Er soll sich ein paar Tage nicht blicken lassen und drüber nachdenken ob man seinen besten Freund wegen einer bitch angreift und froh sein, dass ich ihm nich die fresse Poliert habe" das waren meine letzten Worte, bevor ich die Halle verließ und in meinen Wagen stieg, um mich auf den Weg nachhause zu machen.
Katelyn P.O.V:
Auch wenn ich auf den Anruf meiner Mutter warten wollte, verabschiedete ich mich sobald wir vor Ryan seinem Haus ankamen. Er umarmte mich und begleitete mich noch bis zu meinem Auto, bevor er Ethan zuzwinkerte und Richtung Haus lief. Ich schnallte Ethan und mich an und wir fuhren los. Mein Gewissen plagte mich und die ganze Fahrt über dachte ich nur darüber nach wieso ich nicht einfach den Mund gehalten habe.
Nach 20Minuten Fahrt parkte ich vor unserem Haus und lief mit Ethan zur Türe. Gerade als wir im Haus ankamen stand auch schon meine verärgerte Mutter vor uns. "Was zum Teufel hast du dir dabei gedacht deinen Bruder irgendwohin zu schleppen ohne Bescheid zusagen wohin du gehst und mit wem ihr geht." Allein das sie geschriehen hatte reichte vollkommen aus um mich zum ausrasten zu bringen. "Ethan verschwinde in dein Zimmer" sah ich ihn aufgewühlt an. Mein kleiner Bruder sah wie wütend ich war also dachte er nicht einmal daran zu diskutieren und verschwand sofort nach oben.
Bevor meine Mutter anfangen konnte irgendwas zusagen fing ich an loszuschreien "Du fragst mich was ich mir dabei gedacht habe? Frag doch eher deinen Ehemann was er sich dabei gedacht Ethan wartend stehen zu lassen während er sich hier auf der Couch breit gemacht hat". Meine Mutter wollte gerade was sagen als ich sie wieder unterbrach "du brauchst ihn gar nicht erst zu verteidigen. Ich hab's langsam satt also anstatt mich anzuschreien kümmre dich um deinen Mann." Dies waren meine letzten Worte bevor ich nach oben stampfte und meine Zimmertüre hinter mir zuschlug und abschloss.
Ich ging direkt ins Badezimmer und riss mir die Klamotten vom Leib. Das heiße Wasser floss mir den Körper runter und half mir mich zu entspannen. Ich musste an vorhin denken und wie dumm es von mir war es Ryan zu erzählen. Er hatte mir schonmal erzählt, dass Justin sein bester Freund und gleichzeitig wie ein Bruder für ihn ist. Dieser Gedanke machte mein Gewissen nicht viel besser und ein ungutes Gefühl machte sich in mir breit.
Nachdem ich mich gewaschen hatte band ich mir ein großes Handtuch um meinen Körper und ein etwas kleineres um meinen Kopf. Ich hatte entschlossen die ganze Sache irgendwie wieder hinzubiegen, also lief ich Richtung Kleiderschrank und schnappte mir eine Schwarze high waist skinny Jeans und ein schwarzes enges top,welches ich unter die Hose schob, und eine lockere weiße Weste mit weißen Chucks. Alles angezogen, ging ich nochmal ins Bad und schminkte ich dezent. Ein wenig make up mit wimperntusche und dünne Eyeliner striche. Meine Haare föhnte ich ein wenig und band sie dann zu einem leichten Dutt zusammen.
Ich machte schnell die Lichter aus, schnappte nach meinen Autoschlüsseln, rannte die Treppen runter und rief nur kurz und knapp "muss weg".
