Kapitel11

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Justin POV:

Als sie eingeschlafen war stand ich langsam auf und legte ihr ein Kissen unter ihren Kopf. Ich wusste nicht genau was ich von dem ganzen hier halten soll. Sie war so friedlich und ruhig, was mich wunderte schließlich hatte sie gesehen wie ich jemanden niedergestochen hatte. Nachdem ich sie zugedeckt hatte schnappte ich mir meine Autoschlüssel,  zog meine schwarzen supras und meine lederjacke an  und verachwand hinter der Haustüre Richtung Auto. In der Bar von Alfredo angekommen bestellte ich mir erst einmal ein Glas Whiskey um meinen Kopf frei zu bekommen, bevor ich den anruf den ich schon lange hätte betätigen sollen machte.

"Hallo?" ertönte die mir allzubekannte Stimme.

"Komm zu Fredos Bar. Alleine."

war alles was ich sagte bevor ich auflegte.

Nichtmal 15Minuten waren vergangen und dort stand er schon.

"Noch zwei Gläser" rief ich dem Barkeeper zu.

"Was hast du angestellt" sah der braunhaarige Junge mich fragend an.  "Wie kommst du drauf das ich was angestellt habe" lächelte ich gespielt, da ich genau wusste wie er reagieren würde wenn er hört wie dumm und leichtsinnig ich war.

"Justin rede nicht um den heißen Brei herum und sag was passiert ist. Ich kenne dich lang genug um zu merken wenn du scheiße gebaut hast" forderte mich John mit ernster stimme auf, ihm zu erzählen was los war.  "Katelyn hat gesehen wie ich David niedergestochen habe" sah ich auf mein Whiskey glas hinunter, das gerade eben von dem Barkeeper gebracht wurde. "Willst du mich verarschen Bieber" schrie mich John schon förmlich an. "Schrei mich nicht an" ballte ich meine Hände zu Fäusten, auch wenn ich wusste, dass er zurecht so reagierte,  ich mochte es nicht wenn man so mit mir sprach.

Nachdem ich ihm alles erzählt hatte war eine stille zwischen uns eingekehrt. Mir war bewusst das John selber überlegen musste wie ey weitergehen solle. Ich war zwar sozusagen der Anführer und der stärkste unserer Gang aber John der älteste und weiseste von uns. 

"Du weist was du eigentlich tun müsstest oder?" unterbrach er die Stille zwischen uns.  "Ja aber ich kann sie nicht einfach umbringen" antwortete ich. "Und was willst du stattdessen tun? Sie am leben lassen, damit sie zu den Bullen gehen kann. Wärst du verdammt nochmal vorsichtiger gewesen wären wir jetzt nicht in so einer Situation." gab John wütend von sich. "Ich denk drüber nach und bis dahin kein wort zu Ryan" waren meine letzten Worte bevor ich Geld auf den Tresen legte und aus der Bar lief. "Ist mir egal was du machst aber sorg dafür das sie den Mund hält" blieb John Kopfschüttelnd an seinem Platz sitzen. 

Auf der Fahrt nach Hause war ich am verzweifeln. Ich war nie ein Mensch, dem das Leben anderer irgendwas bedeutete aber sie war auch nicht irgendjemand.

Zuhause angekommen schloss ich erst einmal die Tür hinter mir ab. Katelyn lag immer noch friedlich, schlafend auf der Couch.

Katelyn POV :

Langsam und voller Blut am bauch ging er zu Boden..

Voller Schweiß wachte ich auf. Und all die Erinnerungen an den gestrigen Abend kamen wieder hoch. Er hat ihn einfach eiskalt und ohne mit der Wimper zu zucken umgebracht.

"Schon wach" kam es leise von der Wohnzimmertüre.

"Du hast ihn einfachso umgebracht." war alles was ich rausbekam.

"Katelyn du hast gestern etwas gesehen was du nie hättest sehen dürfen.  Ich hätte dich allein dafür schon umbringen sollen aber ich lass dich gehen" sagte der braunäugige Junge.  "Bring mich nach Hause. Bitte." bittete ich Justin. Er nickte nur, nahm seine Schlüssel und lief zur Türe. Ich bekam kein Wort mehr raus, was ich eigentlich auch gar nicht wollte. In meinem Trancezustand hatte ich gar nicht bemerkt das wir schon vor meinem Haus waren. Grade als ich aussteigen wollte schnapptw Justin noch nach meinem Arm. "Ryan wird nix von dem ganzen erfahren und falls du auf die Idee kommst zu den Bullen zu gehen bist du Tod" waren seine letzten Worte zu mir bevor er wegfuhr. Ich rannte ins Haus, direkt in mein Zimmer. Eine gefühlte Ewigkeit weinte ich in meinem Bett. Was mir nicht wirklich gegen die Kopfschmerzen half. 

Dangerous for you (JustinBieberFF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt