Kapitel10

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Justin POV:

Und dort lag sie nun etwas blass im Gesicht und mit einer Platzwunde am Kopf. Katelyn hatte mich wohl gesehen wie ich David diese mistkröte erledigt habe und anstatt sie festzuhalten und mich zurufen, meinte Bella, sie gleich erschlagen zu müssen. 

Ryan wusste von all dem noch gar nichts, das war jedoch mein geringstes Problem. Normal hätte ich sie auf der Stelle getötet, aber so einfach war es diesesmal nicht. Mir was bewusst das Ryan sie mochte und das er mir das niemals vergeben könnte.

SMS an Ryan:

Hey bro, ich hab Katelyn nach Hause gebracht. Sie war müde und sie hatte zuviel getrunken, dass du bescheid weißt. 

Belog ich meinen besten Freund an und das sicher nicht ohne einem schlechten Gewissen.

Ich nahm meine CK Boxershort, eine Jogginghose und ein schwarzes Tanktop aus meinem Kleiderschrank  und ging dann Richtung Bad um mir die blutigen Klamotten auszuziehen und mir Katelyns Blut wegzuwaschen.

"Justin ich hätte vielleicht nachde-"

wollte die brünette sich entschuldigen, bevor sie von mir unterbrochen wurde "Wann hast du überhaupt mal nachgedacht? Verpiss dich und komm gar nicht erst auf die Idee noch was zusagen Bella." forderte ich sie wütend auf und knallte die Badezimmertür hinter mir zu. "  Nachdem ich meine Klamotten ausgezogen hatte stieg ich unter die Dusche ins heiße Wasser. 

Flashback:
"Justin, schau mal wer geschnüffelt hat" rief mir Bella voller Stolz auf das was sie getan hatte zu. Meine Augen weiteten sich als ich sie so leblos auf dem Boden liegen sah. "Was hast du hier zu suchen Bella" schrie ich sie förmlich an, während ich auf Katys zierlichen und leblosen Körper zulief. Das erste was ich tat war, ihren Puls zu fühlen um sicherzustellen, dass sie noch lebte. "Was ich hier zu suchen hab? Du solltest mir eher danken das ich die kleine Schlampe außer Gefecht gesetzt habe bevor sie zu den Bullen gehen konnte, weil du wiedermal unvorsichtig warst und nicht germerkt hast das du Zuschauer hattest!" meckerte Bella mich an während sie zusah wie ich Kate langsam hoch hob. "Hier hol das Auto, und halt deine dreckige fresse" sah ich Bella voller zorn an. Ohne jegliche Diskussionen rannte sie praktisch schon los.
Nach 2Minuten hielt sie direkt vor uns an, bevor sie ausstieg und in meine Richtung kam. "Und jetzt?" fragte sie mich genervt.
"Jetzt bewegst du deinen kleinen Hintern und öffnest die Beifahrertüre bevor uns jemand sieht" befahl ich ihr worauf sie horchte und ich Katelyn so sanft es nur ging ins Auto setzte. Ich joggte rüber auf den Fahrersitz und machte den Motor an. Bella fuhr mit, weshalb auch immer. So schnell ich auch nach Hause wollte, ich durfte bei den Bullen nicht auffallen, nicht wenn ein blutendes und bewusstloses Mädchen neben mir im Auto war.
Zuhause angekommen stieg ich sofort aus, rannte zu Katy rüber und trug in meine Wohnung.

Flashback Ende.

Ich wusch meine Haare und meinen Körper und schrubte das Blut von meiner Haut.  Nachdem ich wieder sauber war blieb ich noch eine Weile unter dem warmen Wasser stehen. Mehrere Male schlug ich voller Verzweiflung gegen die Wand.  Wie konntest du nur so dumm sein..

War mein einziger Gedanke.

Ich drehte das Wasser ab, stieg aus der Dusche, trocknete mich und zog mir meine frischen Kleider über. Unter dem Waschbecken hatte ich noch Verbandmaterialien, die ich mit rüber ins Schlafzimmer nahm. 

Katelyn tat mir leid, wie sie dort so voller Blut und bewegungslos da lag. Ich schnappte mir eine Jogginghose und ein lockeres Shirt um sie gegen ihre Klamotten einzutauschen. So vorsichtig wie möglich zog ich ihr, ihr Oberteil aus und verband, säuberte erst einmal ihre Wunde, damit das frische t-shirt nicht auch noch mit Blut beschmiert werden würde. 

Das ganze blutige Zeug legte ich zur Seite und fühlte nochmal ihren Puls bevor ich leise aus dem Raum ins Wohnzimmer ging.

Katelyn POV :

Mein Kopf brummte und meine Augen gingen nur schwer auf. Alles um mich herum war verschwommen und das aufstehen fiel mir schwer.

So langsam wurde meine Sicht klarer und mit langsamen Schritten schlenderte ich aus dem mir allzu bekannten Zimmer. An jedem Gegenstand das mich nur annähernd halten konnte hielt ich mich fest, in der Hoffnung nicht umzufallen.

Im Wohnzimmer angekommen sah ich ihn Fernsehguckend  auf der Couch sitzen. 

"Justin.." kam es nur leise aus mir raus. Sofort drehte er sich zu mir um und lief zu mir um mir zu helfen.

"Kate du solltest dich ausruhen" sah er mich etwas besorgt an.  "Ich will hier bleiben" flüsterte ich fast schon worauf mir Justin rüber zur Couch half. Wir setzten uns was jedoch nicht allzu lange so blieb, weils mir je länger ich dort sah, umso schlimmer ging. "Komm her" zog mich Jus sanft zu sich.Ich legte meinen Kopf auf seinen Schoß, meine beine auf die Couch um gleich darauf zu merken wie meine Augen allmählich zufielen...

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Alsooo.. das hier ist ein mini Kapitel, kann man eigentlich mehr als zweites Ende von Kapitel9 sehen. Naja hoffe es gefällt euch :)♥

Dangerous for you (JustinBieberFF)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt