Kapitel 41

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"Taylor, ich kann dieses Kleid nicht annehmen weißt du wo sich Connor gerade befindet?" Ich höre Stille am Telefon. "Ich weiß nicht, aber ich hab gelesen das eine kleine Suit an einen Jungen Mann verkauft wurde, Versuchs da mal." sagt er. Ich spüre schon wie müde er ist. Seine Stimme wird immer leiser. "Key Key, kannst du mich morgen hinfahren? Ich will nicht das einer von den Jungs was mitkriegt!" Sage ich und warte gespannt. "Key, mache ich. Aber jetzt ehrlich du rufst mich um 5 morgens an?" Sagt er in einer genervten Stimme. Ich grinse. "Naja egal geh schlafen, bin morgen um 14 Uhr bei dir!" Sagt er und legt auf. Ich lege mein Handy zur Seite und lege mich ins Bett. Was macht das Leben nur mit mir? Vor der Haustür fängt an das Licht zu brennen. Vielleicht war es nur eine Katze die durch den Sensor gelaufen ist? Trotzdem stehe ich auf und schaue aus dem Fenster. Gespannt warte ich auf etwas, doch es passiert nichts. Wieder gehe ich zurück in mein Bett. Decke meine Decke rüber und schließe meine Augen. "Anna schläfst du schon?" Flüstert Kian und ich spüre wir er reinkommt und sich auf mein Bett setzt. Ich drehe mich zu ihm und wir schauen und an. "Geht's dir gut?" Ich nicke und wische mit meinem Finger durch mein Augenlied. "Und dir?" Frage ich. "Ja mir gehts auch ganz gut!" Sagt er und nimmt meine Hand. "Kian ic-" Solange ich den Satz beenden konnte presste er seine Lippen auf meine. Ich bin verwirrt. Doch ich gebe zu ich wollte ihn weiter küssen. "OMG KIAN NEIN!" schreie ich auf und wache auf. Ich halte meine Hand an meiner Stirn. Kian sitzt nicht mehr neben mir. Draußen ist es hell und die Uhr sagt mir das es 12:00 ist. Also war das alles nur ein Traum? Aber es fühlt sich so real an. "Anna ist alles ok?" Sagt Jc und öffnet die Tür. "Wir haben dich alle schreien gehört und du hast Kian geschrien." sagt er. In diesem Moment war es mir so peinlich aber auch egal. Denn ich konnte diesen Traum nicht wahr nehmen. "Erzähl was ist los?" Sagt er und umarmt mich. "Ich hatte ein Traum, der hat was mit Kian zutun gehabt!" Antworte ich. "Und was ist genau passiert?" Jetzt weiß ich nicht weiter. "Ich weiß es nicht!" Antworte ich außer Atem mit Tränen und en Augen. Er umarmt mich und löst sich wieder. "Was ist das für ein Zettel?" Fragt er. "Denn habt ihr mir doch in Connor's Geschenk gelegt!" Antworte ich. "Genau das ist Connors Geschenk aber das haben wir nie geschrieben!" Sagt er und ich schaue ihn verwirrt an. "Wir wollten dir das auf die ganz andere Weise erzählen!" Nun kann ich gar nichts fassen. War das wieder ein Spiel von A? "Key, lass und frühstücken!" Sage ich und stehe auf. Wir trampeln beide die Treppe runter zum Tisch. Es herrscht Stille. Kian und ich tauschen paar Blicke aus aber der Rest, der Rest redet kein Stück. "Leute!" Sage ich und lasse das Besteck fallen. Jeder hört mir aufmerksam zu. "Ich hab von Kian geträumt ok? Ich hatte ein Traum das er mir mit nem Messer hinterher gelaufen ist und danach voll ins Herz gestochen hat!" Jeder schaut Kian an. "Was los?" Fragt er mit vollem Mund. "Naja Danke für das Frühstück, ich treffe mich gleich mit Taylor." sage ich und stehe auf. Jc nickt und ich gehe die Stufen hoch, überspringe dabei immer einen. Mein Weg führt immer noch gegen Connor's Zimmer entlang. Die Tür erinnert mich an vieles. Noch ganz am Anfang als ich neu gekommen bin. Ich stand vor dem Bad und regte mich auf das Sam drinne war. Er lachte nur und lehnte sich an die Tür. Ich fasse an die Klinke. Langsam drücke ich ihn und öffne die Tür. Echt düster hier. Die Vorhänge fliegen und ein kalter Zug schlendert an mir vorbei. Wieder mache ich die Tür zu und gehe in mein Zimmer. Aus meinem Schrank hole ich mir einen weißen Hoodie raus und ne Skinny Jeans im krass hellen blau Ton. Dazu ziehe ich meine weißen Air Max an und Kämme meine Haare glatt durch. Mein Gesicht sieht schlapp und müde aus. Naja was anderes kann dir auch nicht passieren wenn du so viel stress hast. "Anna." Flüstert Kian und ich schaue ihn im Spiegelbild an. "Du hast doch nicht ehrlich geträumt das ich dich töte?" Sagt er und setzt sich über mich. Ich drehe mich zu ihm mit meinem Stuhl und rutsche ganz nah an ihn. Ich presse ihm einen Kuss auf die Lippen. "Nein, sondern das!" Flüstere ich und wir fangen an zu Lächeln. "Willst du es versuchen?" Sagt er. ich beiße mir auf die Lippe und überlege kurz. "Ja." Flüstere ich und er küsst mich diesmal.

A live with O2LWo Geschichten leben. Entdecke jetzt