Kapitel 14

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Tills Sicht:
Ich schnappte gerade meine restlichen Sachen und ging aus meinem Zelt hinaus. Doch als ich aus meinem Zelt draußen war und mich hinstellte, rannte mir Cäcilia in die Arme. Sie schaute mich erschrocken an als ich sie los ließ. „Hey Cäcilia alles okay? Leni hat nach dir gesucht". Sie wirkte auf mich iwie verletzt. Das verriet mir eindeutig ihr Blick. Cäcilia lief an mir vorbei und ging in Richtung Zelt. Ich beobachtete sie wie sie in das Zelt hinein krabbelte und danach ihren Reißverschluss von ihrem Zelt zu machte. Eigentlich wollte ich sie noch mal fragen wie es ihr geht, aber ich dachte nach dieser Aktion und meinem Gefühl frage ich lieber nicht nach, da es so aussieht als würde sie einfach mit niemanden momentan reden wollen, geschweige denn zu tun haben wollen. Also ging ich langsam in Richtung Bad. Doch während ich in Richtung Bad ging spürte ich wie Nele mich festhielt. „Ey wo ist Cäcilia hingegangen?". Sie schaute mich fragend an, doch ich wusste für einige weitere Sekunden nicht was ich sagen sollte. Meine Gedanken waren bei Martha die gerade an mir vorbei lief. Ich beobachtete sie wie sie in Richtung Bad lief und ging ihr langsam nach. Als ich am Bad angekommen war ging ich zum Waschbecken. Ich putzte mir meine Zähne und beobachtete wie Martha an mir vorbei lief. „Ach du auch hier?". Sofort nickte ich stumm. Martha nahm etwas von ihrer Zahncreme und putzte sich auch ihre Zähne. Als sie fertig war und ihren Mund ausspülte, kam plötzlich Cäcilia rein. Wir schauten sie beide an doch sie gab keine Reaktion von sich. Martha schaute sie weiterhin an, während ich meinen Mund ausspülte. „Wohin gehen wir heute denn? Caro und du haben doch einen riesigen Plan gemacht". Plötzlich sah ich wie sie schaute als sie Carolin erwähnte. Sie ging an uns vorbei und lief direkt in Lenis Arme.

Lenis Sicht:
Ich war gerade auf dem Weg zu unserem Bad Bereich, als plötzlich Cäcilia mir in die Arme lief. „Hey Cäcilia. Alles okay? Du siehst so aufgebracht aus". Sie schaute mir direkt in meinen Augen und ich sah wie sehr ihre grünen Augen im Sonnenschein schimmerten. Ihre Haare waren offen, aber ein wenig wellig. Sie trug eine Jeans und eines ihrer weißen Lieblings Shirts. „Was soll schon okay sein... Carolin will mich nicht und ich hab die Liebe meines Lebens verletzt als ich mit Carolin was hatte". Als ich sie in den Arm nahm spürte ich wie ernst sie gerade ihre Worte meinte. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde das ich gerade nicht gelächelt habe, als sie mich die Liebe ihres Lebens bezeichnet hatte. Ich wünschte gerade echt das wir zwei noch zusammen wären und einfach glücklich sind. Wir zwei zusammen in unserem Zelt in dem wir schon so viel erlebt hatten. Sie drückte sich fest an mich, doch plötzlich spürte ich einige Tränen die über ihre Wange runterrollten. „Hey alles ist gut. Ich bin bei dir", sagte ich zu ihr und versuchte sie ein wenig zu beruhigen. Nach einigen Sekunden löste sie sich von mir und schaute mich an. Langsam wischte ich mit meinen Fingern ihre Tränen weg. „Komm mit wir gehen zu den anderen. Wir wollen doch alle wissen was ihr geplant habt für diese Wochen". Sanft nahm ich ihre Hand und wir liefen gemeinsam zu den anderen. Carolin saß mit Olivia auf der Bank und schaute gerade durch die Runde. Anscheinend wollte sie sicher gehen das alle da sind. Sie stellte sich auf die Bank und fing an zu reden: „Also Leute Cäcilia und ich hatten damals geplant das wir unbedingt am ersten richtigen Tag gemeinsam die Gegend erkunden. Das heißt wir würden hier durch die Wälder laufen sowie an den Stränden dort unten vorbeilaufen". Sie zeigte mit dem Finger durch die Büsche. Wir schauten alle in ihre Richtung. Die Wellen schlugen auf den Sand. Ich konnte erkennen wie eine Möwe krächzte und übers Wasser flog.

Sie schaute uns nach ihrem Plan wieder an und sprang von der Bank runter. Ich konnte beobachten wie Olivia ihr gerade die Hand reichen wollte, doch bevor sie das tat war Carolin schon auf dem Boden angekommen. Carolin schnappte sich ihren Rucksack und rief „In 5 Minuten treffen wir uns genau hier. Bitte vergesst nicht Essen und zu Trinken mitzunehmen". Plötzlich spürte ich wie Cäcilia mich sanft zu ihrem Zelt zieht und meine Hand wieder losließ. „Kannst du bitte kurz warten? Ich will nur ein paar Dinge mitnehmen okay?". Langsam nickte ich und setzte mich ins Gras. Ich stützte mich erst mit meiner einen Hand auf dem Boden ab und dann mit meiner anderen. Nach einigen Sekunden saß ich komplett im Gras. Meine Augen scannten Cäcilia die ganze Zeit über ab. Ich erwischte mich wie ich paar mal grinsen musste, da es mich an unseren ersten Zelt Urlaub erinnerte. Wir waren genauso wie jetzt in Italien an einem Zelt Platz jedoch nicht direkt am Meer sondern an einem kleinen See. Wir waren total abgelegen und hatten unsere Ruhe vor den vielen Touristen die hier in der Nähe am Campingplatz waren. Die Stimmung dort war himmlisch. Abgelegen, romantisch, klein und vieles mehr. Während Cäcilia weiter in ihrem Zelt kramte versank ich immer weiter in meinen Gedanken.

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