Leicht schaute ich zu Leni. Sie gab dem Hundewelpen paar Küsse auf den Kopf und kuschelte mit ihm. „Ey", sagte ich lachend. Leni fing an zu lachen und breitete ein Arm aus. „Hey, du bist doch mein ein und alles". Plötzlich bellte der Hund leise und wedelte mit dem Schwanz. Grinsend schaute ich den Hund an. Sanft kraulte ich ihn, während ich mein Kopf in Lenis Arm legte. Olivia wollte sich gerade auf den Bode setzen, doch Carolin gab ihr, ihre Jacke. Olivia nahm die Jacke, breitete sie aus und setzte sich auf die Jacke. „Okay, Leute wir müssen uns überlegen wie wir weiter vorgehen. Ich mein was ist, wenn der Hund doch jemanden gehört und er sich verirrt hat?". Ich schluckte paar mal, da ich den Australian Sheppard Welpen jetzt schon liebte, auch wenn ich die Hündin erst seit einigen Minuten kannte. Leni sah mir an das ich traurig war. Sie gab mir die kleine Hündin in meine Arme. Die Hündin schmiegte sich an mich. Langsam setzte ich mich zu Olivia auf den Boden. Olivia schaute die kleine Hündin an und tastete ihn ab. „Ich will nur herausfinden, ob der Hund einen Chip hat. Manchmal fühlt man ihn. Aber so wie es den Anschein macht, hat er keinen". Die Hündin lief nervös rum, als Till aufstand und zu ihr kam. Plötzlich versteckte sich die Hündin zwischen mir und Olivia und fing an zu knurren. Martha musste lachen. „Und ich dachte den Ego Till mag jeder". Ich konnte mir mein Grinsen nicht verkneifen und musste schmunzeln. Meine Augen blickten zu Leni. Sie kam zu uns und nahm die kleine Hündin wieder zu sich. Sofort schmiegte der Hund sich an Leni und machte die Augen zu. Langsam stand ich auf und setzte mich zu Leni. „Was denkst du? Wurde sie ausgesetzt oder hat sie jemand verloren?". Leni nahm meine Hand und küsste mich sanft, dabei passte sie auf, dass unsere Hündin nicht von ihrem Schoß fällt. „Ich denke sie wurde ausgesetzt, was ich aber nicht nachvollziehen kann".
Mein Blick wurde traurig, da ich auch nicht verstehen konnte wie jemand diesen kleinen süßen Hund aussetzen konnte. Die Hündin wedelte, bellte und hechelte erneut als ich Leni küssen wollte. Leni fing an zu lachen. „Ich glaube sie ist eifersüchtig". Lachend streichelte ich die Hündin und nahm sie in meinen Arm. „Leni gehört genauso mir, wie dir ja?", sagte ich mit einem Lächeln auf meinen Lippen. Leni wurde rot im Gesicht und legte eine Hand auf meinen Oberschenkel. Olivia und Carolin ruinierten den romantischen Moment und sagten, dass wir versuchen müssen nach Spuren zu suchen und das 2-3 mit der kleinen Hündin zum Tierarzt müssen, um sie kontrollieren zu lassen. Leni und ich willigten sofort ein mit ihr zu einem Tierarzt zu gehen, da die Hündin uns am meisten vertraut. Olivia fing an zu nicken und ging mit den anderen auf Spurensuche. Leni schaute mich an und stand langsam mit der Hündin auf. Sie reichte mir ihre linke Hand und zog mich hoch. Als ich vor ihr stand und direkt in die Augen schaute, breitete sich erneut ein Glücksgefühl in mir aus. Danach schaute ich auf unsere Hündin. Sie hechelte und wedelte mit ihrem Schwanz. Leni nahm meine Hand und wir gingen langsam wieder den Berg hinunter. Die Vögel zwitscherten und der Wind brauste an uns vorbei und verpasste uns eine kühle Brise. Wir gingen Händchen haltend runter. Als wir nach 1 1/2h unten ankamen, setzten wir uns kurz hin. Leni setzte die Hündin neben sich auf die Bank. Die Hündin setzte sich brav neben sie und machte die Augen zu. „Awww", sagte ich. Leni musste leise kichern. „Du siehst auch so süß aus wenn du einschläfst oder schläfst". Sofort spürte ich wie mein Gesicht rot wurde. Leni fing an zu grinsen und nahm mich in den Arm. Mein Herz schlug rasend schnell. Ich konnte spüren, wie 1000 Schmetterlinge auf einmal in meinem Bauch umherflogen. Als ich in ihrem Arm war, schaute ich leicht hoch und fing automatisch an zu lächeln. Leni strich mit ihren Fingern zart über meine Wange und küsste mich sanft. Sofort erwiderte ich ihren Kuss. Langsam spürte ich wie unsere Küssen intensiver wurden. Leicht setzte ich mich auf ihren Schoß. Leni zog mich zeitgleich sanft auf ihren Schoß.
Leni fuhr mit ihren Fingern über mein Rücken und fing an zu grinsen, als sie spürte, dass ich anfing leise aufzustöhnen. „Leni, nicht hier, sagte ich lachend". Leni schaute mich mit ihrem Hundeblick an, doch ich blieb hart. „Das können wir nicht bringen". Leni fing an zu lachen: „Süße das weiß ich doch". Sanft schaute ich ihr in ihre wunderschönen Rehbraunen Augen. Doch als ich mich an sie schmiegte und meine Augen kurz zu machte, bellte unsere Hündin. „Na, komm Schatz. Ich glaube sie will weiter. Wir sind ja laut Olivia fast da." Langsam machte ich meine Augen auf. Leni half mir runterzukommen und hob mich sanft neben mich. Sie stand auf und nahm die Hündin auf den Arm. Sie reichte mir, ihre Hand und half mir hoch. Als ich neben ihr stand, gingen wir weiter. Als wir um eine Kurve liefen, sahen wir endlich den Tierarzt. Leni holte aus ihrer Tasche ihr Portmonee und gab mir schnell die kleine Hündin. Als sie ihr Portmonee hatte, gingen wir langsam rein. Wir gingen zur Anmeldung und erzählten kurz was passiert war. Die Frau an der Anmeldung sagte, dass wir die Untersuchung selbst bezahlen müssen. Wir nickten und gingen ins Wartezimmer. Das Wartezimmer war voll mit Tieren. Von Katzen bis zu einer Schlange. Ich zuckte kurz zusammen und sprang in Lenis Arm, da ich Schlangen hasste. Leni fing an zu kichern und legte ihren Arm um mich. Sie ging mit mir zu einem Platz der weit entfernt war. Jetzt saßen wir zwischen zwei Katzen und einem Hasen. Die Frau sah zu unserem Welpen und fing an zu lächeln. Anscheinend gefiel ihr der Hund. Unsere Hündin schmiegte sich schnell an mich und versteckte sich mit dem Kopf zwischen meinem Arm und meinem Oberkörper. Leni legte einen Arm um mich und streichelte sanft meinen Arm solange wir noch nicht drankamen. Ich genoß jede einzelne Berührung von ihr und fing an zu lächeln. Plötzlich wurden wir aufgerufen. Langsam standen wir auf und gingen in Richtung Behandlungszimmer. Der Arzt wartete schon. Schnell gingen wir rein und setzten unsere kleine Hündin auf den Tisch.
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Stay
Fanfic1 1/2 Jahre ist es her, seitdem Leni und Cäcilia sich das letzte mal gesehen haben. Nach dem London Trip hatte sich einiges verändert. Doch wie es der Zufall wollte, wollte Olivia mit ihren Besten Freunden, die wie eine Familie für sie waren, erneut...
