Mein Körper war wie festgewachsen, doch nach einigen Sekunden hob sie mich hoch und küsste mich erneut. Mein Verlangen nach ihr war gerade besonders groß, also erwiderte ich ihren Kuss sofort. Sie setzte mich ab und grinste mich an. Während wir langsam rückwärts liefen, küsste sie mich weiter. Als wir an der Decke ankamen und uns hinsetzten, drückte sie mich sanft runter und küsste mich erneut. Schnell erwiderte ich ihren Kuss und genoss ihre Berührungen, sowie ihre sanften Küsse auf meiner Haut. Sie verteilte viele kleine Küsse auf meiner Wange und meinem Hals. Ich begann zu stöhnen, als sie mit ihren Fingern über meinen Körper fuhr. Sanft küsste sie mich erneut und lächelte mich dabei an. Mein Herz raste förmlich. Durch ihre Berührungen war ich umso 'benommener' und befand mich in meinen Gedanken in meiner eigenen Galaxie. Doch als unsere Küsse immer intensiver wurden, stoppte Leni plötzlich ab und schaute mich an. Verwirrt versuchte ich meinen eigenen Atem unter Kontrolle zu bekommen. Danach schaute ich sie an und sah in ihren Augen das irgendetwas sie belastet. „Alles okay Leni?". Sie nahm mich in den Arm und kramte eine Decke aus ihrer kleinen Tasche, die sie extra mitnahm heraus und legte sie über uns. „Ich hab eben wieder daran denken müssen, dass du mit Carolin geschlafen hast". Mein Blick wurde traurig, weil es sich so anfühlte als würde sie mir nicht vertrauen. Ich wollte ihr unbedingt zeigen, dass ich noch total verliebt in sie war. Vielleicht sogar mehr als damals. Denn die Gefühle die ich für sie besaß, wurden von Tag zu Tag intensiver. Ich wusste einfach nur nicht wie ich es ihr zeigen könnte. Planlos und traurig schaute ich sie an. Plötzlich fing ich an zu zittern. Leni holte aus ihrer kleinen Tasche sofort ein anderes großes Shirt von ihr raus und gab es mir. „Zieh das an. Ich will nicht das du noch krank wirst". Zärtlich half sie mir, mein großes nasses Shirt von ihr auszuziehen und schaute verlegen neben mich.
Ich musste grinsen, zog aber das Shirt schnell an und wartete bis sie auch ein anderes anzog. Als sie fertig war schaute ich sie verlegen an. „Ehm". Meine Augen musterten sie von oben bis nach unten. Sie sah einfach zu gut aus. Leicht biss ich in meine Lippe und schaute sie dabei an. Leni erwischte mich, wie ich sie musterte und anschmachtete. Lachend grinste sie und zog mich, nachdem sie aufgestanden war hoch. „Wollen wir?". Enttäuscht schaute ich sie an. Ich wollte einfach mit ihr alleine sein und bei dem Punkt weitermachen, wo wir gemeinsam aufgehört haben. Aber dennoch war ich ziemlich kaputt und nickte schnell. Sie lächelte, half mir beim Aufräumen und wir liefen Händchen haltend zurück. Als wir zurück liefen, kamen wir erneut an dem Grusel Haus vorbei. Schnell versteckte ich mich in Leni's Arm und Leni musste kichern. „Süße, so schlimm war das überhaupt nicht". Verspielt schaute ich sie böse an, musste aber nach einigen Sekunden wieder lachen, da ich nie ernst bleiben konnte wenn es um Leni ging". Als wir ankamen wartete ich vor Leni's Zelt, da ich wieder zu ihr wollte. Leni schaute rein und Olivia befand sich nicht mehr im Zelt. Plötzlich sah ich wie Nele und Viktor lachend zu ihm ins Zelt gingen. Ich konnte erkennen, dass Till sich nicht im Zelt befand. Anscheinend war er bei Martha. Mein Blick wanderte wieder zu Leni die mich hereinließ. Schnell machte ich den Reißverschluss zu und krabbelte zu ihr in den Schlafsack. Leni's Hand wanderte an meiner Hüfte vorbei und machte den Reißverschluss von unserem Schlafsack zu. Ihre Hand wanderte wieder zurück, blieb jedoch auf meiner Hüfte liegen. Zärtlich fuhr sie mit ihren Fingern über meine Hüfte und lächelte mich dabei an. Mein Puls war erneut rasend schnell und mein Atem wurde schwerer. Sie zog mich näher an sie heran und grinste. Ich erkannte ihren Blick sofort und küsste sie. Sie erwiderte meinen Kuss und machte mit der anderen Hand den Reißverschluss von unserem Schlafsack wieder auf. Ich konnte mir mein Grinsen nicht verkneifen und küsste sie erneut. Langsam und sanft bewegte ich mich und setzte mich auf sie. Sanft küsste ich sie erneut und zog eine Decke über uns.
Tills Sicht:
Zusammen mit Martha lag ich in unserem Zelt. Mein Blick war auf sie gerichtet und mein Herz klopfte plötzlich total schnell, als sie mit ihren Händen nochmal durch ihre Haare ging. „Man meine Haare sehen heute wieder richtig schlimm aus". Schnell schüttelte ich meinen Kopf und sagte: „Nein". Martha schaute mich an und musste kurz schmunzeln. „Schleimer", kam von ihrer Seite. Dieses Mädchen machte mich förmlich total verrückt und ich würde Lügen wenn ich sagen würde, dass da gar nichts mehr zwischen uns ist. Ich spüre nach wie vor noch unsere Verbindung die wir über Jahre aufgebaut hatten. Nach wie vor machte sie mich nervös wenn sie in meiner Nähe war und nach wie vor wollte ich einfach wieder mit ihr zusammen sein. Egal wie es damals gelaufen ist. Ich spüre immer noch unsere Verbindung und das da noch etwas ist. Martha legte sich hin und schaute mich dabei an. „Komm lass uns schlafen, sonst sind wir morgen nicht rechtzeitig wach. Dann killen uns Olivia und Carolin". Lachend legte ich mich dazu und stimmte ihr zu. „Ob die zwei gerade genauso viel Spaß haben wie Leni und Cäcilia". Martha schaute verdutzt und mit einem fragenden Blick an. „Was meinst du". Leise legte ich einen Finger auf die Lippen und deutete an, dass sie leise sein sollte. Als wir beide leise waren, konnten wir paar Geräusche hören, die wir schnell zu Leni und Cäcilia zu ordnen konnten. Martha musste lachen. „Wenigstens scheinen die zwei mehr Spaß zu haben, als wir gerade". Mein Blick wurde schlagartig traurig. Unser Tag war eindeutig schön. Wir haben viel zusammen gemacht und ich konnte spüren, dass noch etwas zwischen uns ist und jetzt sagt Martha so etwas. Martha verbesserte sich sofort, als sie sah wie traurig mich dieser Satz machte. „Hey, das war definitiv nicht so gemeint wie du es jetzt aufnimmst. Ich finde es schön, dass wir wieder so gut miteinander klar kommen, auch wenn wir uns getrennt hatten". Trotz meines Schmerzes, nickte ich und deckte mich zu.
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Stay
Fanfiction1 1/2 Jahre ist es her, seitdem Leni und Cäcilia sich das letzte mal gesehen haben. Nach dem London Trip hatte sich einiges verändert. Doch wie es der Zufall wollte, wollte Olivia mit ihren Besten Freunden, die wie eine Familie für sie waren, erneut...
